Johanniskirchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Johanniskirchen
Johanniskirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Johanniskirchen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 32′ N, 12° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Rottal-Inn
Höhe: 367 m ü. NHN
Fläche: 40,59 km2
Einwohner: 2447 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84381
Vorwahl: 08564
Kfz-Kennzeichen: PAN, EG, GRI, VIB
Gemeindeschlüssel: 09 2 77 126
Gemeindegliederung: 45 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obere Hauptstraße 1
84381 Johanniskirchen
Webpräsenz: www.johanniskirchen.de
Bürgermeister: Max Maier (FWG)
Lage der Gemeinde Johanniskirchen im Landkreis Rottal-Inn
GeratskirchenZeilarnWurmannsquickWittibreutUnterdietfurtTrifternTann (Niederbayern)Stubenberg (Niederbayern)Simbach am InnSchönau (Rottal)Roßbach (Niederbayern)Rimbach (Landkreis Rottal-Inn)ReutPostmünsterPfarrkirchenMitterskirchenMassingMalgersdorfKirchdorf am Inn (Landkreis Rottal-Inn)Julbach (Inntal)JohanniskirchenHebertsfeldenGangkofenFalkenberg (Niederbayern)EringEgglhamEggenfeldenDietersburgBad BirnbachBayerbach (Rottal-Inn)ArnstorfLandkreis LandshutLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis DeggendorfLandkreis PassauLandkreis AltöttingLandkreis Mühldorf am InnÖsterreichKarte
Über dieses Bild
Johanniskirchen (nach Westen gesehen)
Das Rathaus der Gemeinde
Die Pfarrkirche Johannes d. T.

Johanniskirchen ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johanniskirchen liegt in der Region Landshut im kleinen Sulzbachtal, einem Seitenast des Vilstals. Die Ortschaft Johanniskirchen befindet sich etwa 13 km nördlich der Kreisstadt Pfarrkirchen, 18 km nordwestlich von Bad Birnbach, 23 km südwestlich von Vilshofen, 24 km südlich von Osterhofen und 32 km südöstlich von Landau. Der nächstgelegene Bahnhof ist in Pfarrkirchen zu finden.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johanniskirchen hat 45 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Dummeldorf, Emmersdorf und Johanniskirchen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urkundlich erscheint Johanniskirchen erstmals 1130 als Säkularpfarrei freier bischöflicher Kollation (Verleihung). Johanniskirchen gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Pfarrkirchen des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dummeldorf wurde 1946 eingegliedert. Ein Teil der ehemaligen Gemeinde Mitterhausen kam am 1. Januar 1972 hinzu. Am 1. Juli 1972 folgte Emmersdorf.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 2315 Einwohner
  • 1970: 2288 Einwohner
  • 1987: 2335 Einwohner
  • 1991: 2428 Einwohner
  • 1995: 2468 Einwohner
  • 2000: 2486 Einwohner
  • 2005: 2458 Einwohner
  • 2010: 2449 Einwohner
  • 2015: 2447 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Max Maier (Freie Wähler).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor allem das Handwerk (Holz, Metall) ist in Johanniskirchen weit verbreitet. Aber auch viele Dienstleistungen werden angeboten (Friseure, Versicherung). Die Grundversorgung ist durch viele Geschäfte gesichert.

Es existieren: vier Freiwillige Feuerwehren (Johanniskirchen, Emmersdorf, Mödlsbach, Unterbubach), zwei Schulen (Haupt- und Grundschule), ein Kindergarten, zwei Allgemeinärzte und ein Zahnarzt. In Johanniskirchen-Schornbach befindet sich das Heil-Kunde-Zentrum des Psychotherapeuten und Esoterikers Ruediger Dahlke.

Es bestehen Busverbindungen nach Eggenfelden, Pfarrkirchen und teilweise auch nach Arnstorf.

Ebenso bieten Vereine eine große Auswahl an Freizeitaktivitäten.

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 237 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 69 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 856. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe acht Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 151 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2158 ha, davon waren 1471 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 63 Kindern
  • Volksschulen: zwei mit 21 Lehrern und 292 Schülern
  • Bücherei (Stand 2017)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele kleine Kirchen vor allem aber die Pfarrkirchen in Johanniskirchen und Emmersdorf und die Wallfahrtskirche in Guteneck.

Das Rathaus in Johanniskirchen.

Ein Geotop befindet sich in der alten Kiesgrube in Kraham (Koordinaten: 48° 31′ 5″ N, 12° 56′ 41″ O)

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Johanniskirchen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111130/193053&attr=OBJ&val=804
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 455

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Johanniskirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien