Ralf Ziervogel

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Portrait Ralf Ziervogel 2015
Ralf Ziervogel (2015)

Ralf Ziervogel (* 1975 in Clausthal-Zellerfeld) ist ein in Berlin lebender Künstler.

Lebenslauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ralf Ziervogel hat 2005 als Meisterschüler den Studiengang der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin, in der Klasse von Lothar Baumgarten absolviert. Ziervogel war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, erhielt 2006 das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium und 2014 das Stipendium an der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo / Casa Baldi. Im gleichen Jahr wurde er mit dem „Horst-Janssen-Grafikpreis der Claus Hüppe-Stiftung“ in Oldenburg ausgezeichnet. 2016 folgte ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Balmoral, Rheinland-Pfalz und der Paula Modersohn Becker Preis in Worpswede.

Seit 2008 arbeitet Ziervogel zusammen mit den Statikern Schlaich Bergermann und Partner und David Chipperfield Architects an der Realisierung des Bauprojekts ECCE auf dem Tempelhofer Flugfeld. Ein weißer begehbarer Kubus mit dem Außen-Kantenmaß von 120 Metern und dem größten freitragenden Dach der Welt.

Sammlungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Titel, Invertarnummer

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Im Dunkeln erhält man von neuem einen kostbaren Schrecken, Galerie SixFriedrichLisaUngar, München
  • 2007: Traum und Trauma, Spiegelfoyer Kunsthalle Wien
  • 2008: Life Is But Great, Watermill Center, New York; Immenhof – Installation und Zeichnung, Kunstverein Ulm; Gruß aus Clausthal-Zellerfeld, Kunstverein Heilbronn; Equilibrist (Rauminstallation), Künstlerhaus Bethanien, Berlin
  • 2014: Paperworlds, me collectors room, Berlin; Ralf Ziervogel, Horst Janssen Grafikpreis, Horst-Janssen-Museum, Oldenburg

Ausstellungsbeteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: La Nouvelle Peinture Allemande, Carré d´Art - Musée d´Art Contemporain, Nîmes, Frankreich; Fractured Figure, Deste Foundation-Sammlung Dakis Joannou, Athen
  • 2007: Made in Germany, Sprengel Museum; Kestnergesellschaft; Kunstverein Hannover, Deutschland; Teilnahme an hamsterwheel, Biennale di Venezia; Focus: Ralf Ziervogel, The Modern Art Museum of Fort Worth, USA
  • 2008: Karl Schmidt-Rottluff-Stipendium, Kunsthalle Düsseldorf
  • 2009: Compass in Hand, Selection from the Judith Rothschild Foundation, Museum of Modern Art, New York City; An Audio Tour Through Berlin, Temporäre Kunsthalle Berlin
  • 2010: Mitgestaltung der Arkadenumgänge, K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf; Linie, Line, Linda – Zeichnung der Gegenwart, Institut für Auslandsbeziehungen IfA, Kunstmuseum Bonn, Deutschland; Je mehr ich zeichne – Zeichnung als Weltentwurf, Museum für Gegenwartskunst Siegen, Deutschland
  • 2011: Zwischen Film und Kunst, Ralf Ziervogel mit Martin Scorsese, Kunsthalle Emden und Deutsche Kinemathek Berlin; Künstlerraum Intensif Station, K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
  • 2012 Tempelhofer Feld / Common Ground, kuratiert von David Chipperfield, La Biennale di Venezia (13. Internationale Architekturausstellung), Venedig; Silent Revolution, Tallinn Art Hall, Tallinn, Estland
  • 2013: The System of Objects, Deste Foundation / Sammlung Dakis Joannou, Athen, Griechenland
  • 2015: Walk The Line, Neue Wege der Zeichnung, Kunstmuseum Wolfsburg; Ametria, Benaki Museum, Athen; Matt, Strabag Kunstforum, Wien
  • 2016: Paula Modersohn Becker Preis, Große Kunstschau, Worpswede, Deutschland

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • RAZIVO, Eskimolied, Text: Ralf Ziervogel, deutsch und englisch, 140 Seiten, ISBN 978-3-86206-454-0, Verlag Kettler (solo), 2015
  • Ralf Ziervogel, Horst-Janssen-Grafikpreis der Claus Hüppe Stiftung, Text: Susanne Prinz, Michael Stoeber, Ralf Ziervogel, deutsch und englisch, ISBN 978-3-7356-0042-4, Kerber Verlag (solo), 2014
  • Berlin Art Scene, Text: Christoph Tannert und Stefan Pielow, Interview: Mark Gisbourne mit Ralf Ziervogel, deutsch und englisch, ISBN 978-3-938100-99-8, Becker Joest Volk Verlag, 2013
  • Kunstwerkstatt Ralf Ziervogel, Text: Christoph Tannert, Interview: Christoph Tannert mit Ralf Ziervogel, deutsch, ISBN 978-3-7913-4296-2, PRESTEL München Berlin London New York, RANDOM HOUSE (solo), 2010
  • Interviews 2, Text: Gerald Matt und Ralf Ziervogel, Versuchen zu begreifen, wie die Biene in die Blume fliegt, englisch-deutsch, Kunsthalle Wien, S. 330–339, ISBN 978-3-86560-364-7, Buchhandlung Walther König, Köln, 2008
  • Every Adidas Got Its Story, Ralf Ziervogel, Text: Dominikus Müller, ISBN 978-3-86560-499-6, Koenig Books, London (solo), 2008
  • Young German Art / Ralf Ziervogel, ISBN 978-3-936859-85-0, Snoeck, Köln (solo), 2008
  • Karl Schmidt-Rottluff Stipendium / Ralf Ziervogel, Text: Ralf Ziervogel, deutsch, Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung Berlin (solo), 2008
  • Made in Germany, Kestnergesellschaft, Kunstverein Hannover, Sprengel Museum, Text: Gabriele Sand, Hatje Cantz, 2007
  • Dream and Trauma, Mumok, Kunsthalle Wien, Text: Angela Stief, ISBN 978-3-7757-2064-9, Hatje Cantz, 2007
  • Immobilie / Ralf Ziervogel, Künstlerbuch, englisch-deutsch, ISBN 3-936859-57-4 NEUE ISBN 978-3-936859-57-7, Snoeck, Köln (solo), 2006

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]