Lothar Baumgarten

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Lothar Baumgarten (* 1944 in Rheinsberg) ist ein deutscher Künstler.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baumgarten studierte 1968 an der Staatlichen Akademie für bildende Künste Karlsruhe und von 1961 bis 1971 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, unter anderem ein Jahr als Schüler von Joseph Beuys, dessen anthroposophische Ideen auch seine Arbeit prägen. 1972 hatte er die erste Einzelausstellung in der Galerie Konrad Fischer in Düsseldorf. 1978/79 hielt er sich achtzehn Monate lang bei zwei Stämmen der Yanomami auf.

Seine künstlerische Arbeit wird von Installationen und situativen künstlerischen Arbeiten geprägt.

Baumgarten ist seit 1994 Professor an der Universität der Künste in Berlin, wo er auch lebt und arbeitet.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Drei Irrlichter“, 1987, Täuferkörbe am Turm der Lambertikirche, Münster[1]

bei der DOCUMENTA IX 1992

  • Entenschlaf (Der große Metaphysiker)
  • Entenschlaf (Wegwurf)

im Solomon R. Guggenheim Museum, New York

  • America Invention, Wandmalerei

im Migros Museum für Gegenwartskunst

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lothar Baumgarten, Michael Oppitz: T’E-NET’E. Eine mythologische Vorführung. Konrad Fischer, Düsseldorf 1974.
  • Lothar Baumgarten: Eklipse. Richter, Düsseldorf 1997, ISBN 3-928762-80-X.
  • Lothar Baumgarten: America Invention. Solomon R. Guggenheim Foundation, New York 1993, ISBN 0-89207-102-8.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hannelore Kersting (Bearb.): Kunst der Gegenwart. 1960 bis 2007. Städtisches Museum Abteiberg Mönchengladbach, 2007, ISBN 978-3-924039-55-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Skulptur.Projekte Münster : „Drei Irrlichter“ auf www.muenster.de, abgerufen am 18. Oktober 2015