Ram Jam

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Ram Jam
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock
Gründung 1977
Auflösung 1979
Gründungsmitglieder
Myke Scavone
William „Bill“ Bartlett
Howie Blauvelt
(† 25. Oktober 1993)
Peter Charles
(† 14. November 2002)
Letzte Besetzung
Gesang
Myke Scavone
Leadgitarre
Jimmy Santoro
Rhythmusgitarre
William „Bill“ Bartlett
Bass
Howie Blauvelt
(† 25. Oktober 1993)
Schlagzeug
Peter Charles
(† 14. November 2002)

Ram Jam war eine US-amerikanische Hard-Rock-Band, die im Jahre 1977 um den Gitarristen William „Bill“ Bartlett herum gegründet wurde, und maßgeblich vom Produzentengespann Jerry Kasenetz und Jeff Katz mitgeprägt wurde. Der Einfluss der Produzenten, die wohl auch – wie spätere Veröffentlichungen unter diesem Namen zeigen – die Rechte am Bandnamen besitzen, ging sogar soweit, dass die beteiligten Musiker Ram Jam eher als Projekt von Kasenetz und Katz sahen, denn als eine richtige Band.[1] Mit einer Coverversion des traditionellen Folksongs „Black Betty“, der eigentlich noch von Bartletts vorheriger Band Starstruck eingespielt wurde, gelang Ram Jam ein weltweiter Hit.[2] Es blieb allerdings der einzige nennenswerte Erfolg der Band. Nach nur zwei Studioalben löste sich Ram Jam anno 1979 bereits wieder auf. Spätere Wiederbelebungsversuche der Band bzw. eigentlich nur des Bandnamens in den 90er Jahren, die erneut federführend von Kasenetz und Katz initiiert wurden und ein noch fragwürdigeres Licht auf die beiden Produzenten warfen, waren von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommene Lebenszeichen, die mit der ursprünglichen Band Ram Jam nichts bzw. nur mehr wenig zu tun hatten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Starstruck – die Vorgeschichte von Ram Jam (1970–1975)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wurzeln der US-amerikanischen Hard-Rock-Band Ram Jam gehen zurück bis ins Jahr 1970.[2] Nachdem die Band The Lemon Pipers nach nur zwei Studioalben – u.a. inklusive dem Nummer-eins-Hit „Green Tambourine“ – im Jahre 1969 auseinanderfiel, gründete der Gitarrist und Sänger William „Bill“ Bartlett zusammen mit dem Organisten Greg Rike und dem Gitarristen Tom Kurtz in Cincinnati die Band Starstruck, die auch unter dem Namen The Starstruck Band bekannt war.[2] Kurz darauf wurden der Multiinstrumentalist Gordon Morris als Schlagzeuger und der ehemalige Bassist von The Lemon Pipers, Steve Walmsley, zur Vervollständigung des Line-Ups angeheuert.[2] Doch diese Besetzung währte nicht lange: 1972 musste Organist Greg Rike seinen Dienst aus gesundheitlichen Gründen wieder quittieren.[2] Die Band machte daraufhin offiziell zu viert weiter, wenngleich Organist Robert „Reg“ Nave, der ebenfalls ein Mitglied von The Lemon Pipers war, die Besetzung für Liveauftritte komplettierte.[2] Auch hinter dem Schlagzeug kam es zu Besetzungswechseln: Kurz nachdem Greg Rike die Band verlassen hatte, verabschiedete sich auch Gordon Morris. Dieser wurde vorübergehend durch Gregg Rupp und Dave Toler ersetzt, ehe Dave Fleeman im Jahr 1974 als festes Bandmitglied einstieg.[2]

Irgendwann in dieser Zeit vor dem Einstieg von Dave Fleeman begann die Band, eine Coverversion des Songs „Black Betty“ zu spielen.[2] Obwohl der Song oft dem US-amerikanischen Bluesmusiker Huddie „Lead Belly“ Ledbetter zugeschrieben wurde und wird, da dieser im Jahr 1939 die Single Looky, Looky, Yonder mit dem Lied „Black Betty“ veröffentlichte, gehen die Ursprünge des Songs noch viel weiter zurück.[3] Es handelt sich bei „Black Betty“ um traditionelles Liedgut, das wohl bereits im 18. Jahrhundert insbesondere von farbigen Sklaven gesungen wurde und schließlich erstmals im Jahr 1933 vom US-amerikanischen Folksänger James „Iron Head“ Baker mitsamt seiner Band aufgenommen wurde.[4]

Aber zurück zu Starstruck: Als es 1974 nach dem Einstieg von Dave Fleeman zu musikalischen Differenzen zwischen Steve Walmsley und dem Schlagzeuger kam, nahm der Bassist schließlich seinen Hut und Fleeman konnte Dave Goldflies für den vakanten Posten am Bass gewinnen.[2] In der Besetzung Bartlett, Kurtz, Goldflies und Fleeman startete Starstruck in das nächste Jahr. Bereits im Januar 1975 nahm die Band vier Songs in den Cleveland Recording Studios auf, darunter „Black Betty“ und „I Should Have Known“.[2] Ein paar Wochen später, im Februar 1975, wurden drei der vier aufgenommenen Songs für eine kommende Veröffentlichung fertig abgemischt und schon wenig später brachte Starstruck schließlich die Single „Black Betty“ auf dem bandeigenen Truckstar-Label auf den Markt.[2] Die Single mitsamt bereits genannter B-Seite „I Should Have Known“ bekam um Cincinnati herum etwas Radio-Airplay und bescherte der Formation somit kleinere Erfolge und größere Aufmerksamkeit auf regionaler Ebene.[2] Die Bandmitglieder vereinbarten nach der Veröffentlichung der Single, dass sie das kommende Jahr alles daran setzen würden, einen Plattenvertrag zu bekommen, um schließlich ein komplettes Studioalbum veröffentlichen zu können.[2] Und zunächst schien das Schicksal auf der Seite von Starstruck zu sein: Nach dem Release von „Black Betty“ durfte man als Vorband für u.a. Fleetwood Mac, die Eagles, BB King, Canned Heat und Edgar Winter auf die Bühne und so konnten die vier Musiker ihren Bekanntheitsgrad auch über die Gegend um ihre Heimatstadt hinaus ausbreiten.[2] Doch das ersehnte Angebot für einen Plattenvertrag blieb allerdings aus und so verließ Gitarrist Tom Kurtz Ende November 1975, um Thanksgiving herum, entnervt die Band.[2] Das war das Ende von Starstruck.[2]

Bill Bartletts Kontaktaufnahme mit den Produzenten Kasenetz und Katz (1976–1977)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da es für Starstruck mit einem Plattenvertrag nicht geklappt hatte, löste sich die Band trotz vielversprechender Ansätze im November 1975 auf. So nahm Bill Bartlett im Frühling 1976 Kontakt mit dem Produzentengespann Jerry Kasenetz und Jeff Katz auf, mit dem er schon etwa zehn Jahre zuvor in der Zeit von The Lemon Pipers zusammenarbeitete.[2] Er berichtete ihnen vom Achtungserfolg der Single „Black Betty“ und stieß damit bei Kasenetz und Katz auf offene Ohren. Die beiden Produzenten, die zu dieser Zeit ebenfalls nicht unbedingt auf einer Erfolgswelle schwammen, machten Bartlett das Angebot, nach New York überzusiedeln, wo um ihn herum eine ganz neue Band zusammengestellt werden würde.[2] Voraussetzung war neben dem geforderten Umzug, dass Bartlett die Anteile der anderen Starstruck-Mitglieder an der 1975 veröffentlichten Single aufkaufen müsse.[2] Zunächst stieß Bartlett mit seinem Angebot auf mächtig Gegenwind, insbesondere bei Dave Fleeman, doch letztendlich konnte er sich alle Anteile für 3000 US-Dollar sichern.[2] Was blieb war ein fader Beigeschmack und ein in der Folge deutlich abgekühltes Verhältnis zwischen Bartlett und den übrigen ehemaligen Starstruck-Mitgliedern.[2]

Nun war allerdings der Weg frei für Kasenetz und Katz, die unterdessen mit Epic Records auch einen Plattenvertrag an Land ziehen konnten.[5] Und so wurde im Sommer 1977 die Single „Black Betty“ inklusive der B-Seite „I Should Have Known“ ein zweites Mal veröffentlicht, diesmal allerdings unter einem anderen Banner, nämlich unter dem Namen Ram Jam. Für weiteren Zündstoff zwischen Bartlett und den übrigen Starstruck-Mitgliedern sorgte die Tatsache, dass Kasenetz und Katz nicht neu eingespielte Versionen der Starstruck-Songs auf die Single pressen ließen, sondern die Originalaufnahme von „I Should Have Known“ und eine leicht editierte Version von „Black Betty“.[6] Was folgte, war ein in dieser Größenordnung wohl nicht erwarteter Siegeszug der Single. „Black Betty“ erreichte Platz 7 in den britischen Singlecharts, Platz 18 in den Billboard Hot 100 und Platz 25 in den deutschen Singlecharts.[7] Darüber hinaus kletterte die Single auf Platz 2 in Frankreich, auf Platz 4 in Belgien, auf Platz 6 in den Niederlanden, auf Platz 8 in Neuseeland, auf Platz 14 in Schweden, auf Platz 17 in Australien und auf Platz 23 in Österreich.[7] Die Single „Black Betty“ konnte also weltweit Erfolge verbuchen und der Name Ram Jam war in aller Munde.

Die Zusammenstellung der Band Ram Jam und das Debütalbum Ram Jam (1977)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Absurde am Erfolg von Ram Jam: Einerseits ist der erfolgreichste Song von Ram Jam eigentlich gar kein Ram-Jam- sondern ein Starstruck-Lied und andererseits existierte zum Veröffentlichungszeitpunkt der Single noch gar keine Band um Bill Bartlett herum.[8] Diese wurde von Kasenetz und Katz erst im Anschluss daran zusammengestellt.[9] Neben Bill Bartlett, der fortan ausschließlich für die Gitarre verantwortlich war, holten die beiden Produzenten den Sänger Myke Scavone, den Bassisten Howie Blauvelt und den Schlagzeuger Peter Charles mit ins Boot.[10] Frontmann Scavone war in den 60er Jahren noch mit der Band The Doughboys unterwegs und saß unmittelbar vor dem Einstieg bei Ram Jam bei der Band Sauce am Schlagzeug, Howie Blauvelt war zuvor mit Billy Idol in der Band The Hassles aktiv.[11] Endlich hatten Produzenten und Plattenfirma eine Band, die „Black Betty“ promoten konnte. Um den Erfolg der Single auch wirklich voll auskosten zu können, sollte möglichst schnell ein Studioalbum folgen. Nachdem Kasenetz und Katz die Songs um „Black Betty“ herum – darunter vier Bartlett-Kompositionen und fünf Stücke anderer Songwriter – ausgewählt hatten, wurden die Aufnahmen im Eiltempo in den K&K Studios in New York eingespielt.[12] So konnten das selbstbetitelte Debütalbum Ram Jam sowie die zweite Singleauskopplung „Keep Your Hands on the Wheel“ noch 1977 erscheinen. Doch etwas blieb aus – und zwar der Erfolg. Weder das Album, an dem laut Myke Scavone auch der damalige Frontmann der Band Sauce, Steve Tracey, beteiligt war, noch die zweite Single konnten auch nur ansatzweise an den Erfolg von „Black Betty“ anknüpfen.[13] Auch die nachfolgende Tour verlief nicht so vielversprechend, wie man sich das erhoffte.[14] Aufgrund dieser Enttäuschungen dachten Scavone, Bartlett, Blauvelt und Charles schon an das Ende von Ram Jam, allerdings motivierten die beiden Produzenten die Musiker noch zu einem zweiten Anlauf.[15]

Das zweite Studioalbum Portrait of the Artist as a Young Ram und die Auflösung der Band (1978–1979)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser zweite Anlauf sollte – angelehnt an die Novelle A Portrait of the Artist as a Young Man von James Joyce – den Namen Portrait of the Artist as a Young Ram erhalten. Wiederum wurden die Aufnahmen in den K&K Studios in New York eingespielt und von Jerry Kasenetz und Jeff Katz produziert. Doch etwas war auch neu: Die musikalische Ausrichtung des Albums sollte – angeordnet von Kasenetz und Katz – deutlich härter als auf dem Debütalbum sein.[16] Ein Umstand, der insbesondere Bill Bartlett missfiel.[17] Daher reagierten die Produzenten umgehend und ergänzten die bisher aus vier Musikern bestehende Besetzung um den Gitarristen Jimmy Santoro.[18] Santoro schlüpfte anschließend umgehend in die Rolle von Bartlett und übernahm nahezu alle Gitarrenaufnahmen des Albums, wohingegen Bartlett, der zuvor eigentlich der Bandleader von Ram Jam war, inzwischen etwas im Abseits stand und kaum an den Gitarrenaufnahmen beteiligt war.[19] Außerdem musste Frontmann Scavone für „The Kid Next Door“, den als letztes für das Album aufgenommenen Song, auch das Schlagzeug einspielen, da Peter Charles aufgrund eines Autounfalls für die letzten Aufnahmesessions nicht mehr zur Verfügung stand.[20] Da die Aufnahmen dennoch auch diesmal relativ flott eingespielt waren, erschien „Portrait of the Artist as a Young Ram“ mitsamt der Single „Pretty Poison“ bereits im Sommer 1978.[21] Im Anschluss folgten mehrere Liveauftritte insbesondere an der Ostküste der USA, an denen auch der inzwischen gesundete Schlagzeuger Peter Charles wieder mitwirken konnte.[22] Eine Europatour scheiterte einerseits wegen des schwindenden Interesses der Plattenfirma Epic Records und andererseits wegen terminlicher Verbindlichkeiten von Sänger Myke Scavone.[23] Da letztlich auch dieses zweite Studioalbum ebenso wenig wie die Singleauskopplung „Pretty Poison“ an die Erfolge von „Black Betty“ anknüpfen konnte und die Erwartungen der Plattenfirma nicht erfüllt wurden, kam es 1979, wie es kommen musste: Epic Records stellte jegliche finanzielle und werbewirksame Unterstützung für die Band ein und damit war das Projekt Ram Jam nach nur zwei Jahren bereits wieder beendet.[24]

Wichtige Wiederveröffentlichungen und äußerst fragwürdige Wiederbelebungsversuche des Bandnamens Ram Jam durch die Produzenten Jerry Kasenetz und Jeff Katz (1989 bis heute)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1989 tauchte der Name Ram Jam urplötzlich wieder aus der Versenkung auf, als Epic Records einen „Black-Betty“-Remix des holländischen DJs und Produzenten Ben Liebrand veröffentlichte. Dieser Remix erreichte Platz 7 der neuseeländischen Singlecharts, Platz 13 der britischen Singlecharts und Platz 28 der deutschen Singlecharts.[25] Diese Chartplatzierungen unterstrichen einmal mehr den Bekanntheitsgrad des Songs „Black Betty“. Ebenfalls 1989 veröffentlichte Epic die EP Solid Gold mit den Songs „Black Betty“, „Let It all out“, „High Steppin’“ und „Hey Boogie Woman“.[26] Die Plattenfirma brachte ihrerseits eine ganze Serie von EPs mit dem Namen Solid Gold auf den Markt, u.a. auch von Toto, Europe oder Boston.[27]

Nur ein Jahr nach der Veröffentlichung des Remix erschien die Kompilation The Very Best of, die die beiden Studioalben Ram Jam und Portrait of the Artist as a Young Ram auf einer CD vereinigte. Lediglich die Single-B-Seite „I Should Have Known“ wurde nicht berücksichtigt.

Die fragwürdigste Veröffentlichung unter dem Namen Ram Jam sollte aber wieder nur ein Jahr später folgen. 1991 veröffentlichten die Produzenten Kasenetz und Katz die Single „We Rock the Mansion“. Doch bei diesem Song, der auf der Single in zwei verschiedenen Versionen enthalten ist, handelt es sich um eine Mischung aus Dance- und Rap-Musik, die überhaupt nichts mit der Hard-Rock-Band Ram Jam der 70er Jahre zu tun hat.

Im Oktober 1993 starb Howie Blauvelt, der Bassist der Originalbesetzung von Ram Jam an einem Herzinfarkt.[28]

1994 wagten Kasenetz und Katz dann noch einen zweiten Versuch, mit dem Banner Ram Jam öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Diesmal war die Verunglimpfung des Namens zwar weit weniger dreist als 1991, weil das Studioalbum Nouvel Album 1994 wieder deutlich mehr nach Rockmusik klang, aber dennoch war auch diese Veröffentlichung wieder sehr fragwürdig, da einerseits kein einziger Musiker der ursprünglichen Bandbesetzung an der Fertigstellung dieses Albums beteiligt war und andererseits das Werk einen sehr unfertigen Eindruck hinterließ. Dieser unfertige Eindruck entstand in zweierlei Hinsicht: Zum einen fügten Kasenetz und Katz zu den Gitarrenspuren einen sehr mechanisch wirkenden Drum-Computer sowie zu viele, zu elektronisch wirkende Synthesizer-Klänge hinzu und zum anderen wirkte auch der französische Albumtitel Nouvel Album 1994 (dt.: Neues Album 1994) nicht wirklich durchdacht und wohlüberlegt – insbesondere dann, wenn man ergänzt, dass das Album zunächst über das französische Label Scorpio Music erschien. Welche Musiker letztlich an diesem Album wie beteiligt waren, lässt sich aktuell mit einer Ausnahme nicht genau sagen. Abgesehen von Sänger Don Chaffin, der auch als Songwriter fungierte, kann man dem CD-Booklet nur die Vornamen der restlichen Musiker (Mike, Ken und Gene) entnehmen. Nachnamen und Instrumente gehen nicht daraus hervor. Insgesamt scheiterte letztlich auch diese Unternehmung von Kasenetz und Katz kläglich, obwohl man noch etwas mehr in die Promotion des Albums investierte: Zunächst erschien noch im selben Jahr die Single „Ram Jam Thank You Mam“, ehe das Album 1995 durch das deutsche Label Bud Music sogar mit einem richtigen Albumtitel, der Bezeichnung Thank You Mam, wiederveröffentlicht wurde. Auf die Neuauflage folgte schließlich mit dem Remix „Black Betty ’95“, eine zweite Singleauskopplung, doch auch diese konnte nichts mehr an der äußerst geringen öffentlichen Wahrnehmung des Albums ändern.

Zwei Jahre nach dem Nouvel Album 1994 wurde das Debütalbum Ram Jam unter der Bezeichnung Golden Classics wiederveröffentlicht. Die Single-B-Seite „I Should Have Known“ wurde diesmal als Bonus Track ergänzt. Auf die Erstveröffentlichung von Portrait of the Artist as a Young Ram als CD mussten die Fans indes nochmal eine Dekade warten. Leider erlebte Peter Charles, der Schlagzeuger des Original-Line-Ups die längt überfällige Wiederveröffentlichung nicht mehr. Charles verstarb im November 2002, das Album erschien erst im April 2006 über Rock Candy Records erstmals auf CD.[29]

Im Jahr 2009 konnte Ram Jam in Österreich noch einmal einen durchaus beachtlichen Erfolg verbuchen. Da „Black Betty“ in einer Werbekampagne des österreichischen Mobilfunkanbieters YESSS! verwendet wurde, konnte sich der Song im April 2009 in den Ö3 Austria Top 40 auf Platz 23 platzieren, und das 34 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung durch Starstruck.[30]

Seit dem Charteinstieg von „Black Betty“ in den österreichischen Singlecharts ist es still um das Projekt und den Namen Ram Jam.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977: Ram Jam (im Jahre 1996 unter der Bezeichnung Golden Classics mit einem Bonus Track wiederveröffentlicht)
  • 1978: Portrait of the Artist as a Young Ram
  • 1994: Nouvel Album 1994 (im Jahre 1995 unter der Bezeichnung Thank You Mam wiederveröffentlicht)

Best-of-Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: The Very Best of

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989: Solid Gold

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977: Black Betty
  • 1977: Keep Your Hands on the Wheel
  • 1978: Pretty Poison
  • 1989: Black Betty (Remix)
  • 1991: We Rock the Mansion (kein Rocksong; von den Produzenten Jerry Kasenetz und Jeff Katz produzierte und unter dem Namen Ram Jam veröffentlichte Dance-Musik)
  • 1994: Ram Jam, Thank You Mam
  • 1995: Black Betty ’95

Promo-Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978: Hurricane Ride

Split-EP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977: Heatwave: „Too Hot to Handle“, „Ain’t No Half Steppin’“, „Super Soul Sister“, „All You Do Is Dial“/Ram Jam: „Let It All out“, „Right on the Money“, „All for the Love of Rock ’n’ Roll“, „404“, „High Steppin’“

Split-Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977: Ram Jam: „Black Betty“/Paradise: „Back to America“
  • 1982: Gun: „Race with the Devil“/Ram Jam: „Black Betty“
  • 1984: Ram Jam: „Black Betty“/REO Speedwagon: „Keep on Loving You“
  • 1997: Ram Jam: „Black Betty (Ben Liebrand Remix)“, „Black Betty“/Wild Cherry: „Play that Funky Music“

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.5
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u buckeyebeat.com – Starstruck. Zuletzt abgerufen am 1. Oktober 2016.
  3. discogs.com – Leadbelly – Looky, Looky, Yonder. Abgerufen am 30. September 2016.
  4. headstuff.org – Black Betty (bam-ba-lam). Abgerufen am 30. September 12016.
  5. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.3
  6. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.3f
  7. a b hitparade.ch – Ram Jam – Black Betty. Zuletzt abgerufen am 26. September 2016.
  8. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.4
  9. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.4
  10. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.4
  11. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.4
  12. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.4
  13. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.4
  14. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.5
  15. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.5
  16. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.5
  17. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.5
  18. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.5
  19. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.5
  20. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.12
  21. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.5
  22. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.12
  23. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.12
  24. Derek Oliver: Jukebox Heroes. In: Ram Jam: Portrait of the Artist as a Young Ram, CD-Booklet, S.12
  25. hitparade.ch – Ram Jam – Black Betty (Remix). Abgerufen am 26. September 2016.
  26. discogs.com – Ram Jam – Black Betty / Let It All Out / High Steppin’ / Hey Boogie Woman. Abgerufen am 6. Oktober 2016.
  27. discogs.com – Solid Gold (7). Abgerufen am 6. Oktober 2016.
  28. findagrave.com – Howie Blauvelt. Abgerufen am 6. Oktober 2016.
  29. thedeadrockstarsclub.com – 2002 July to December. Abgerufen am 6. Oktober 2016.
  30. austriancharts.at – Ram Jam – Black Betty. Abgerufen am 2. Oktober 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]