Rampage – Big Meets Bigger

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Filmdaten
Deutscher TitelRampage – Big Meets Bigger
OriginaltitelRampage
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch, Spanisch
Erscheinungsjahr2018
Länge108 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
JMK 12[2]
Stab
RegieBrad Peyton
DrehbuchRyan Engle,
Carlton Cuse,
Ryan Condal,
Adam Sztykiel
ProduktionBeau Flynn,
Hiram Garcia,
Dwayne Johnson,
Brad Peyton,
John Rickard
MusikAndrew Lockington
KameraJaron Presant
SchnittBob Ducsay,
Jim May
Besetzung

Rampage – Big Meets Bigger (Originaltitel: Rampage) ist ein Science-Fiction-Abenteuerfilm von Brad Peyton, der am 10. Mai 2018 in die deutschen Kinos kam. Der Film ist eine Adaption des Videospiels Rampage.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Weltall wird die Raumstation Athena 1 nach der Mutation einer Laborratte zerstört. Dr. Kerry Atkins, die für die Gentechnikfirma Energyne, welche von der skrupellosen Claire Wyden geleitet wird, im All tätig war, überlebt als einzige. Nach dem Absturz ihrer Kapsel landen Kanister mit Proben eines illegalen Genexperiments der Firma in den Everglades, einem Wald und im San Diego Wildlife Sanctuary. Ein Krokodil und ein Wolf werden infiziert und mutieren bald zu gewaltigen Ungeheuern.

Der Primatenforscher Davis Okoye, ein ehemaliger Special-Forces-Soldat der US-Army und einer Anti-Wilderei-Einheit, der im San Diego Wildlife Sanctuary arbeitet, hat zwar aufgrund der Wilderei Probleme im Umgang mit seinen Mitmenschen, doch mit dem außergewöhnlich intelligenten Silberrücken-Gorilla George, den er nach dem Tod von dessen Mutter von Klein an aufgezogen hat, verbindet ihn eine unerschütterliche Freundschaft. Als jedoch das illegale Genexperiment aus dem Ruder läuft, mutiert der sanftmütige Affe ebenfalls zu einem rasenden Monster von gewaltigen Ausmaßen. Bald muss Okoye entdecken, dass es noch andere, ähnlich veränderte Alpha-Räuber gibt, die durch den Norden Amerikas ziehen und alles auf ihrem Weg zerstören. Okoye tut sich mit der diskreditierten Gentechnikerin Dr. Kate Caldwell, die früher für Energyne gearbeitet hat und seit deren vermutlicher Schuld am Tod ihres Bruders einen Hass auf das Unternehmen hat, zusammen, um ein Gegenmittel zu beschaffen und sich durch ein sich ständig wandelndes Schlachtfeld zu kämpfen.

Claire Wyden und ihr Bruder, deren Tests zur Entwicklung biologischer Waffen dienten, entsenden eine von ihnen gekaufte Sicherheitsfirma, angeführt von einem Mann namens Burke, der es gelingt, die Kanister zu finden. Dabei geraten sie mit dem mutierten Wolf aneinander und einige von ihnen, einschließlich Burke, kommen um.

George wird von einer Regierungs-Organisation unter dem Kommando von Harvey Russell gefangen und in ein Flugzeug verfrachtet. Davis und Kate kommen ebenfalls mit. Allerdings erwacht George, der durch seine Mutation sehr hungrig und aggressiv wurde, und bringt das Flugzeug zum Absturz. Davis, Kate und Russell überleben. Nun schaltet sich auch das Militär ein. In der Zentrale finden Davis und Kate in Anwesenheit des Colonels heraus, dass George und der Wolf beide auf dem Weg nach Chicago sind. Wyden hat vor, sie mit einem Radio-Signal dort hinzulocken. Davis und Kate machen sich auf den Weg dort hin und kommen an, als George und der Wolf in der Stadt eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. Sie dringen ins Energyne-Gebäude ein, um die dortigen Proben des Genexperiments zu zerstören, werden aber von Wyden und ihrem Bruder aufgehalten. Sie schießt Davis an nimmt Kate als Geisel und zwingt sie, mit hinauf zu einer Hubschrauber-Plattform zu gehen. Oben taucht Davis wieder auf. Wyden will, dass George Kate tötet, als dieser, angelockt durch das Signal, oben ankommt und angreift. Doch Kate gelingt es, dafür zu sorgen, dass George Wyden auffrisst. Die angreifenden Monster, auch das mutierte Krokodil, beschädigen das Gebäude jedoch so sehr, dass es einstürzt. Nachdem sie George wieder umgepolt haben, sodass dieser zu seinem normalen Verhalten zurückkehrt, retten sie sich vor dem Einsturz, indem sie mit dem Hubschrauber eine Bruchlandung machen. Inzwischen will das Militär die Stadt bombardieren, doch Russell verhindert den Luftangriff gerade noch. Davis stellt sich gemeinsam mit George den anderen Monstern entgegen und der Wolf wird getötet. Bei einem heftigen Kampf gegen das Krokodil wird George schwer verletzt. Es gelingt ihnen, das Krokodil zu töten, doch George ist scheinbar seinen Verletzungen erlegen. Davis und Kate trauern, doch George hat Davis reingelegt. Er lebt noch, sehr zu Davis und Kates Freude. Davis bedankt sich bei Harvey Russell für das Verhindern des Luftangriffs und sie wollen nun helfen die Stadt aufzuräumen und Zivilisten zu retten.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film ist eine Adaption des Videospiels Rampage[3], einem Arcade-Spiel, das 1986 von Bally Midway entwickelt wurde und in dem bis zu drei Spieler gleichzeitig spielen können. Ziel des Spieles ist es, Häuser zu zerstören, was von drei Monstern erledigt wird, einem Gorilla, einem Dinosaurier und einem großen Werwolf, die dies entweder durch Fausthiebe oder durch Fußtritte erledigen. Ursprünglich handelte es sich bei den drei Monstern um die Menschen George, Lizzie und Ralph, die verwandelt worden waren.

Regie führt Brad Peyton.[4] Im November 2016 sagte dieser, dass der Film „emotional, unheimlich und echt“ sein soll.[5] Peyton bestätigte zudem, dass die ursprünglichen Monster aus dem Arcade-Klassiker dieselben bleiben würden: “There’s the three, the lizard, the ape and the wolf, so we’re keeping it similar, but you’ll have to stay tuned to find out where we’re going with this.”[6]

Frühzeitig wurde die Besetzung mit Dwayne Johnson bekannt, der im Film Davis Okoye spielt.[7] Jason Liles übernahm die Rolle von George. Weitere Schauspieler sind Jack Quaid und Matt Gerald.[8] Die deutsche Synchronisation entstand im Auftrag der Interopa Film GmbH, Berlin. Ingo Albrecht leiht in der deutschen Fassung Davis Okoye seine Stimme.

Gedreht wurde der Film in Chicago[9], im Stone Mountain Park in Stone Mountain und am ebenfalls in Georgia gelegenen Macon Airport.[10] Die Filmmusik wurde von Andrew Lockington komponiert. Der Soundtrack zum Film, der neben der Musik von Lockington auch den neuen Song The Rage von Kid Cudi enthält und insgesamt 24 Musikstücke umfasst, wurde Mitte April 2018 von WaterTower Music als Download veröffentlicht.[11]

Der Film feierte am 4. April 2018 in Los Angeles seine Weltpremiere.[12] Die Europapremiere fand am 11. April 2018 am Leicester Square in London statt. Am 13. April 2018 kam der Film in die Kinos im Vereinigten Königreich, in den USA und in die chinesischen Kinos.[13] Am 10. Mai 2018 kam der Film in die deutschen Kinos.[14]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altersfreigabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA wurde der Film von der MPAA als PG-13 eingestuft.[15] In Deutschland wurde er von der FSK ab 12 Jahren freigegeben. In der Freigabebegründung heißt es: „Der Film enthält eine Reihe rasanter und effektreicher Actionszenen, die aber deutlich überspitzt und realitätsfern inszeniert sind. Es kommen auch Menschen zu Tode, aber diese Szenen werden nicht ausgespielt und sind meist aus der Distanz zu sehen. 12-Jährige sind fähig, die Geschehnisse als irreale Action-Abenteuergeschichte zu erkennen und eine angemessene emotionale Distanz zu wahren.“[16]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Filmdienst sieht in Rampage – Big Meets Bigger eine „unterhaltsame Wiederbelebung des Tiermonster-Horrorfilms als sinnfreies Spektakel voller Action und Schauwerte“, der „ein kindliches Vergnügen an der Zerstörung [bedient], das nicht weiter hinterfragt wird.“[17]

Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Produktionskosten von rund 120 Millionen US-Dollar stehen bislang Einnahmen aus Kinovorführungen von rund 428 Millionen US-Dollar gegenüber.[18] Hierdurch befindet sich der Film auf Platz 18 der erfolgreichsten Filme des Jahres 2018.[19][20] In Deutschland verzeichnet der Film 316.302 Besucher.[21]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hollywood Professional Association Awards 2018

Satellite Awards 2018

  • Nominierung für die Besten visuellen Effekte[23]

Teen Choice Awards 2018

  • Nominierung in der Kategorie Choice Movie: Sci-Fi
  • Nominierung als Bester Science-Fiction-Film-Darsteller (Dwayne Johnson)
  • Nominierung als Beste Science-Fiction-Film-Darstellerin (Naomie Harris)[24]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Rampage – Big Meets Bigger. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 178625/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Rampage – Big Meets Bigger. Jugendmedien­kommission.
  3. Carmine Carpenito: Rampage – Brad Peyton dreht die Spieladaption mit Dwayne ‚The Rock’ Johnson. In: BlairWitch.de. 23. Juli 2015, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  4. Mike Fleming Jr: ‘San Andreas’ Team Reunites For ‘Rampage’; Brad Peyton To Direct Dwayne Johnson In Arcade Game Adaptation. In: Deadline. 22. Juli 2015, abgerufen am 15. Dezember 2017 (englisch).
  5. Nick Romano: ‘Rampage’ Will Be “More Emotional, A Lot Scarier” Than You’re Expecting, Says Director. In: Collider. 30. November 2016, abgerufen am 15. Dezember 2017 (englisch).
  6. Nick Banks: Director Brad Peyton Reveals Details About Monster Video Game Adaptation Rampage. In: Horror News Network. 1. Dezember 2016, abgerufen am 15. Dezember 2017 (englisch).
  7. Josh Wilding: Brad Peyton’s RAMPAGE Movie Starring Dwayne Johnson Sounds Insane In The Best Way Possible. In: ComicBookMovie.com. 29. November 2016, abgerufen am 15. Dezember 2017 (englisch).
  8. Justin Kroll: Jack Quaid and Matt Gerald Join Dwayne Johnson in ‘Rampage’ (EXCLUSIVE). In: Variety. 14. März 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017 (englisch).
  9. Joe Vince, Patch Staff: The Rock Films Movie In Chicago, Closes Downtown Streets This Weekend. In: Chicago Patch. 9. Juni 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017 (englisch).
  10. Rampage (2018) Filming Locations. In: OnSet-Hollywood.Com. Abgerufen am 15. Dezember 2017 (amerikanisches Englisch).
  11. http://filmmusicreporter.com/2018/04/05/rampage-soundtrack-details/
  12. http://variety.com/2018/scene/news/dwayne-johnson-rampage-premiere-1202744533/
  13. http://deadline.com/2018/03/dwayne-johnson-rampage-china-1202335733/
  14. Starttermine Deutschland In: insidekino.com. Abgerufen am 25. August 2017.
  15. Rampage – Action mit Dwayne Johnson hat ein PG-13 bekommen In: schnittberichte.com, 9. März 2018.
  16. Freigabebegründung für Rampage – Big Meets Bigger In: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Abgerufen am 9. Mai 2018.
  17. Rampage – Big Meets Bigger. In: Filmdienst. Abgerufen am 12. Mai 2019.
  18. Rampage In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 17. Juli 2018.
  19. 2018 Worldwide Grosses In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 2. Januar 2019.
  20. http://www.insidekino.com/BO/WWTopI2018.htm
  21. Top 100 Deutschland 2018. In: insidekino.com. Abgerufen am 17. Juli 2018.
  22. Carolyn Giardina: 'Avengers: Infinity War' Leads HPA Awards Feature Nominations. In: The Hollywood Reporter, 26. September 2018.
  23. Karen M. Peterson: International Press Academy Announces Nominees for 23rd Annual Satellite Awards. In. 29. November 2018.
  24. Omar Sanchez: Teen Choice Awards: ‘Black Panther,’ ‘Riverdale,’ Childish Gambino Among First Group of Nominees. In: The Hollywood Reporter, 14. Juni 2018.