Ramsi Aliani

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Ramsi Aliani (* 30. Juni 1980 in Ratingen, Deutschland) ist ein deutscher Sänger, Songschreiber sowie Musik- und Video-Produzent tunesischer Abstammung, der dem Genre Deutscher Soul/RnB zuzuordnen ist. Ramsi Aliani ist Gründer und Chef der Produktionsfirma „Mo Chocola records“.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ramsi Aliani wuchs als Sohn einer tunesischen Gastarbeiterfamilie in Ratingen auf. Er besuchte dort die Grundschule und von 1997 bis 2000 die Adam-Josef-Cüppers-Wirtschafts- und Verwaltungs-Handelsschule in Ratingen. Durch seinen Bruder Lotfi Aliani, der in Ramsi Alianis Jugendzeit selbst als Musiker tätig war, erhielt er Einblicke in professionelle Musikstudios und begann sich für die Arbeitsweise von Toningenieuren zu interessieren.

Musikalischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er begann bald, einen eigenen musikalischen Stil zu entwickeln und deutsche Texte zu schreiben, die sein Leben und seine Zeit widerspiegeln. Es entstand ein neuartiger melodischer Rapgesang. Fließend gleitet der Soulgesang über R&B-Beats, die sich zu eingängigen Hooks und tanzbaren Grooves formen.

1997 veröffentlichte er seinen ersten deutschsprachigen RnB-Song „Deine Augen sehen mich nicht“ auf der Compilation Westpack. Bei den Aufnahmen dieser CD lernte er Tachi & Suli aus der Hip-Hop-Gruppe Fresh Familee kennen. Im selben Jahr lernte er Don Tone kennen, der u. a. für Aggro Berlin, Die Fantastischen Vier und Kool Savas produzierte. 1999 ging er zusammen mit dem Rapper Nana Abrokwa auf Tour. Sie nahmen unter anderm den Song „Deutschland seid Ihr down“ und „Geh mit dem Beat“ zusammen mit Manuellsen auf. Er nahm im Jahre 2000 bei der Inscene-Talents-Tour teil, die von MTV gefördert wird. Aus 3500 Mitbewerbern ging Ramsi bei dem bundesweit durchgeführten Talentwettbewerb als einer der drei besten Gesangstalente hervor. Er wurde von Inscene und MTV gefördert. In diesem Rahmen wurde von der Sendung „MTV Fashion Zone“ ein Videoclip zu Alianis Ballade „Deine Augen sehen mich nicht“ auf Ibiza gedreht.

2004 erhielt er einen exklusiven Autorenvertrag bei der EMI, Hamburg. Er galt als einer der Autoren der Popstargruppe Overground. Deren Album stieg auf Platz 1 der deutschen Charts und wurde mit 3-fach Platin ausgezeichnet. Im selben Jahr gründete Ramsi Aliani die Produktionsfirma MoChocola records.

2004 gründete er mit dem Rapper Manuellsen die German Dream Allstars mit Eko Fresh, Summer Cem, und Capkekz. Darauf folgte der Labelsampler „German Dream Allstars“ 2005. Außerdem waren die Gruppe mit der Single „Nicht mehr normal“ (zusammen mit Eko Fresh, Capkekz, Manuellsen und Summer Cem) auf dem Sampler Bravo Black Hits Vol. 13 zu finden.

Ramsi Aliani nahm ein RnB Mixtape auf, das erste deutsche überhaupt, konnte das bereits fertiggestelltes Mixtape R-Reicht aber nicht über dieses Label veröffentlichen. 2006 trennte er sich von dem Label. Anfang Februar 2006 stellt Aliani das erste deutsche RnB-Mixtape „R-Reicht“ kostenlos ins Internet. Gastfeatures sind u. a. enthalten von Eko Fresh, Kay One, Summer Cem, Manuellsen, Jonesmann, Jaysus, Valezka, Nana, Akay, Ice-H.

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  • 2000: Ramsi featured Tachiles (Tachi) auf seinem Debütalbum „Formeln der Welt“.
  • 2009 produziert Ramsi Aliani 13 der 15 Songs seines Debütalbum „Schuld an guter Musik“ selbst
  • 2010 erschien das Debütalbum von Ramsi Aliani – Schuld an guter Musik.
  • 2011 lädt Ramsi Aliani Videoblöcke auf seinem YouTube-Channel RamsiAlianiTV hoch, unter dem Namen „Ramsi Aliani produziert“.
  • 2011 featured Ramsi Aliani den Rapper Farid Bang und drehten zu seiner dritten Singleauskopplung „König der Nacht“ ein gemeinsames Video
  • 2012 treten die beiden erneut gemeinsam auf, und Ramsi featured Farid Bang auf seiner dritten Single „Irgendwann“ die beiden drehten erneut ein Video zu dem gemeinsamen Song
  • 2013 Ramsi wechselt von EMI Music zu Sony/ATV und arbeitet weiterhin an Songs als exklusiver Autor für den Verlag

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles
  • 2018: Zucker
Studioalben
  • 2010: Schuld an guter Musik
  • 2014: Goldkehle
Mixtapes
  • 2006: R-Reicht (Das 1. deutsche RnB-Mixtape)

Freetracks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Wieviele male
  • 2004: Wofür dieser Streit
  • 2004: Feat. Summer Cem – Ich habe genug
  • 2005: Bitte geh
  • 2006: An meiner Seite
  • 2006: Nie wieder
  • 2006: Feat. Kay One – Meine Tränen schreiben deinen Namen
  • 2006: Feat. Jonesmann aka. Samson Jones
  • 2006: Feat. Eko Fresh – Schlag Alarm
  • 2011: Feat. Manuellsen – Ich danke Dir

Features auf anderen Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000: Tachiles – Aller allerletzte
  • 2004: Eko Fresh &. Azra – Eigentlich schön
  • 2004: Eko Fresh &. Valezka L.O.V.E – German Dream
  • 2004: Valezka – Neue Männer braucht das Land
  • 2006: Manuellsen – Hitze für Deutschland
  • 2011: Chrisdope – Ich beschütze dich
  • 2011: Farid Bang – König der Nacht
  • 2012: Farid Bang – Irgendwann
  • 2013: Majoe – Du Fehlst
  • 2013: Majoe &. Jasko – Angst vor dem Tag
  • 2015: Seyo – Bevor Du gehst
  • 2015: Leon Machere – VorBye

Features auf anderen Sampler/Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: Westpack I – Boogies – The only one
  • 1998: Westpack II – Ramsi Aliani – Deine Augen sehen mich nicht
  • 2000: Tachiles – Formeln der Welt
  • 2004: Eko Fresh & Azra – Die Welt dreht sich
  • 2005: Summer Cem – Summer Cem wird ein Star
  • 2005: Eko Fresh presents German Dream Allstars
  • 2005: Maxim – Memorial Sampler
  • 2006: Raptile – Hero Muzik
  • 2008: Manuellsen – „Das ist meine Welt – Ihr lebt nur darin“
  • 2011: Farid Bang – Banger leben kürzer
  • 2012: Farid Bang – Der letzte Tag deines Lebens
  • 2013: Majoe & Jasko – Majoe vs. Jasko
  • 2014: Farid Bang – Killa

Gold: Produzierte Schallplatten für andere Acts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Overground – It’s done
  • 2015: Farid Bang – Killa

Platin: Produzierte Schallplatten für andere Acts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Overground – It’s done

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]