Akay Kayed

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Akay Kayed (2020)

Akay (* 11. Januar 1983 in Essen, NRW), bürgerlicher Name Ahmed Kayed, ist ein deutscher Pop-, R'n'B-, Hip-Hop- und Dance-Sänger, MC, Textautor/Komponist, Eventveranstalter und Inhaber/Geschäftsführer verschiedener Medienunternehmen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 1983 wurde Akay als Sohn libanesischer Eltern geboren. Nach der Schule schloss Akay eine Ausbildung zum Reiseleiter ab und arbeitete als Performer in Diskotheken und Clubs auf Ibiza und in Deutschland.[1]

2001 nahm Akay zusammen mit 6500 Teilnehmern am Casting von „Popact 2001“ teil und schaffte es in die Siegerband New Level (Musik), welche sich jedoch nach ihrer Debüt-Single Tell Me bald auflöste.[2] 2004 wurde die Single nach Akays Sieg bei Popstars erneut veröffentlicht.

Band „Overground“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem er sich im Jahre 2003 bei Popstars – Das Duell beworben hatte, gewann er mit der Gruppe Overground gegen die weibliche Konkurrenz, die Preluders, die dritte Staffel der ProSieben-Castingshow.[3] Overground avancierten zur vorübergehend erfolgreichsten deutschen Boyband.[4] Die Debüt-Single Schick mir 'nen Engel stieg auf Platz 1 der deutschen, österreichischen und Schweizer Charts ein.[5] Für 150.000 verkaufte Einheiten erhielt sie eine Goldene Schallplatte.[6] Das erste Album It's Done erreichte Platin-Status in Deutschland, Österreich und der Schweiz.[7] Darüber hinaus hatte Overground mehrere Top-10-Hits, brachte zwei Alben auf den Markt und arbeitete unter anderem mit Künstlern wie Montell Jordan zusammen. 2006 tourte die Band mit einem Akustik-Set in Japan. Ein Jahr später legten die Mitglieder eine kreative Pause ein, die sich 2008 als endgültige Trennung erwies.

Solokarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Auflösung von Overground begann Akay, wie seine Kollegen Ken Miyao und Meiko Reißmann, an seiner Solokarriere zu arbeiten.

Zudem ist er seit 2004 Gastgeber der „SoulSuga“-Partys, welche unter anderem von Deutsch-Hip-Hop-Stars wie Bushido, Sido, Eko Fresh, Manuellsen, Farid Bang und Summer Cem besucht werden.[8][9]

Im Jahr 2007 wurde Akay dann von der „edel music company“ unter Vertrag genommen und veröffentlichte am 2. Mai 2008 seine Debütsingle That’s the Way (I Like It) unter dem Pseudonym 2529. That’s the Way (I Like It) ist der Titelsong zum Kinofilm Urmel – Voll in Fahrt. Dem Titel folgte die zweite Single Sexual Healing, eine Kollaboration mit der US-amerikanischen Rapperin Rah Digga. Beide Songs sind Auskopplungen aus dem Debütalbum Comfort Zone. Produziert wurde das Album von Mousse T. und Jan „VD3“ van der Toorn.[10]

Im Juni 2016 wirkte Akay an dem Song Unique des schweizerischen DJ Da-Nos mit, der offizielle Song zur Züricher Street Parade. Im Folgenden nahm er an der Live-Sendung Die große ProSieben Völkerball Meisterschaft teil. Im Juni 2017 kam es zu einer Kollaboration zwischen Akay, Eko Fresh und der Band The Outlawz (2Pac), die zusammen den deutschen Soundtrack zu dem Kinofilm über den Rapper Tupac Shakur All Eyez On Me aufnahmen, der über Constantin Film vertrieben wird.

Akay wurde im Juli 2017 vom niederländischen DJ-Unternehmen Vocal Kitchen mit Studios in Amsterdam, Atlanta, Los Angeles und New York unter Vertrag genommen. Im Herbst 2017 folgten erste Co-writing sessions in Amsterdam mit Allen Eshujis und Curtis Richa.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Akay etablierte ab 2004 seine „SoulSuga“-Event-Reihe zu einer der größten Blackmusic-Partys Deutschlands, die er in Dubai, Bulgarien, Spanien, Kroatien, Hollywood und Deutschland organisiert.[11]

2014 gründete Akay zusammen mit dem YouTuber Alberto die Künstler- & Medienagentur Suga Agency.[12] Seit 2016 wird die Agentur nur noch durch Akay alleine geführt. Zu seinen Künstlern gehören unter anderem Kollegah (bis 2020)[13], Farid Bang, Simon Desue, SpongeBOZZ, Carmen Mercedes, Eko Fresh, Cheng Loew, KC Rebell, Summer Cem, Natasha Kimberly und viele andere.

2016 gründete Akay des Weiteren die Videoproduktionsfirma HNRY BNNTT.[14]

2017 übernahm Akay das persönliche Management des deutschen Rappers Kollegah.[15] Im Herbst 2020 endete die Zusammenarbeit.[16]

2018 eröffnete Akay die SoulSuga Lounge in Kroatien/Novalja.[17] Seit 2019 ist er als Social-Media- und Marketing-Berater verschiedener Firmen und Marken in seiner Suga Agency GmbH tätig.[18][19]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Diskografie von Overground, siehe Overground/Diskografie.
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[20]
Unique (Mr. Da-Nos feat. Akay)
  CH 21 26.06.2016 (2 Wo.)

Alben

  • 2008: Comfort Zone

Singles

  • 2007: Geh jetzt nicht
  • 2007: That’s the Way (I Like It) – 2529 featuring L-Bugz
  • 2008: Sexual Healing (featuring Rah Digga)
  • 2010: Dial My Number
  • 2012: Auf der Flucht
  • 2012: Mo Fire (featuring Gunda Weeche)

Featurings

Musikvideos

  • Juni 2016: Mr. Da-Nos feat. Akay – Unique (Official Street Parade Theme)
  • Februar 2017: MC Bilal feat. Akay – Sehnsucht (Official Video)
  • Juni 2017: Eko Fresh feat. The Outlawz & Akay – All Eyez on us (Official Video)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Akay bei emf-agentur.de

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. viva.tv: Akay Kayed
  2. Stefan Ruzas: GESELLSCHAFT: Massenweise Nabelschau. In: Focus Online. 11. November 2002, abgerufen am 14. Oktober 2018.
  3. RP ONLINE: Vier Herzensbrecher in Weiß: 'Overground' siegen bei 'Popstars'. Abgerufen am 3. Januar 2018.
  4. Offizielle Deutsche Charts - Offizielle Deutsche Charts. Abgerufen am 3. Januar 2018 (deutsch).
  5. Hitparade.ch: Overground – Schick mir 'nen Engel. Abgerufen am 3. Dezember 2020.
  6. Gold-record-award.com: Overground Gold Award Schick mir nen Engel (goldene Schallplatte) 2004. Abgerufen am 3. Dezember 2020.
  7. Linkedin.com: Akay Kayed. Abgerufen am 3. Dezember 2020.
  8. Emf-agentur.de: Akay. Abgerufen am 3. Dezember 2020.
  9. Hiphop.de: Fler: Wie der Beef mit Farid Bang entstand. Abgerufen am 3. Dezember 2020.
  10. facebook.com
  11. YouTube.com: Vom Popstar zum Multiunternehmer - Exklusives Interview mit Akay Kayed (Part 1/2). Abgerufen am 3. Dezember 2020.
  12. Website suga-agency.com
  13. [1]
  14. HNRY BNNTT
  15. Hiphop.de: Vertrag frisch unterzeichnet: Kollegah verkündet neue Zusammenarbeit. Abgerufen am 3. Dezember 2020.
  16. Raptastisch.net: Kollegah trennt sich von Management. Abgerufen am 3. Dezember 2020.
  17. SOULSUGA LOUNGE
  18. Gewinnermagazin.de: Akay Kayed im exklusiven Interview (Teil 1): ‚Die Leute checken, ob du Fake bist!‘ Abgerufen am 3. Dezember 2020.
  19. Gewinnermagazin.de: Akay Kayed im exklusiven Interview (Teil 2): ‚Unternehmen müssen auch mal den Stock aus dem Arsch ziehen!‘ Abgerufen am 3. Dezember 2020.
  20. Chartquelle CH