René Müller (Fußballspieler, 1974)

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René Müller
Personalia
Geburtstag 19. Mai 1974
Geburtsort MindenDeutschland
Größe 187 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
0000–1993 Arminia Bielefeld
1993–1998 FC Bad Oeynhausen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1998–1999 Preußen Münster 32 0(8)
1999–2000 VfL Bochum 10 0(1)
2001–2002 Rot-Weiß Oberhausen 28 0(5)
2002–2003 FC Augsburg 22 0(1)
2003–2004 Rot-Weiß Erfurt 30 (17)
2004–2008 SC Paderborn 07 49 (16)
2008 Kickers Offenbach 0 0(0)
2008–2009 Rot Weiss Ahlen 14 0(2)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2011–2012 TuS Tengern
2012–2013 SC Paderborn 07 II
2013 SC Paderborn 07 (interim)
2015 SC Paderborn 07 (interim)
2016 SC Paderborn 07
2017–2018 Arminia Bielefeld II
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

René Müller (* 19. Mai 1974 in Minden) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer.

Werdegang als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Jugendzeit spielte Müller bei FC Bad Oeynhausen und Arminia Bielefeld. Bis 1999 spielte er bei Preußen Münster. In der Saison 1999/2000 kam Müller zum VfL Bochum, wo er ein Bundesligaspiel bestritt. Nur ein Jahr später wechselte er ablösefrei zu Rot-Weiß Oberhausen. Zur Saison 2002/03 kam er dann zum FC Augsburg, wo er ebenfalls nur ein Jahr blieb.

In der folgenden Saison wechselte er zu Rot-Weiß Erfurt, dort trug er mit 17 Treffern maßgeblich zum Aufstieg der Thüringer in die 2. Bundesliga bei. In der Winterpause der Saison, als der Aufstieg noch nicht absehbar war, unterschrieb René Müller einen Vertrag beim SC Paderborn 07 (SCP). Da die Paderborner auf der Vertragserfüllung bestanden, wechselte Müller zur Saison 2004/05 in die Regionalliga Nord, anstatt mit Erfurt höherklassig zu spielen. Mit den Paderbornern gelang ihm allerdings ein Jahr später der Aufstieg.

Nach dem Zweitliga-Abstieg des SCP im Mai 2008 wechselte Müller zu Kickers Offenbach in die 3. Liga. Kurz darauf bat aus persönlichen Gründen um Auflösung seines Vertrages, was die Vereinsführung jedoch ablehnte. Nachdem er zunächst krankgeschrieben war, fehlte er danach unentschuldigt. Am 28. Juli 2008 wurde sein Vertrag dann doch aufgelöst.[1]

Am selben Tag unterschrieb er einen Einjahresvertrag bei Rot Weiss Ahlen; nach dessen Ablauf beendete Müller 2009 seine Karriere als Spieler.

Werdegang als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 2011/12 wurde René Müller Trainer beim ostwestfälischen Landesligisten TuS Tengern.

Zur Saison 2012/13 verpflichtete ihn sein alter Verein SC Paderborn 07 als Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums und Trainer der U-23-Mannschaft. Am 5. Mai 2013 übernahm Müller als Interimstrainer die Profimannschaft des SC Paderborn nach der Entlassung von Stephan Schmidt.[2] Zur neuen Saison wurde er dann von André Breitenreiter abgelöst.

Im März 2016 übernahm Müller die Paderborner Mannschaft nach der Entlassung von Stefan Effenberg als neuer Cheftrainer.[3] Müller konnte den Abstieg in die 3. Liga jedoch nicht verhindern. Im November 2016 wurde er freigestellt; Paderborn stand zu jenem Zeitpunkt auf dem 17. Tabellenplatz.[4]

Im Januar 2017 wurde bekannt, dass er im Sommer 2017 die U23-Mannschaft von Arminia Bielefeld als Cheftrainer übernehmen wird.[5] Aufgrund gesundheitlicher Probleme musste er dieses Amt im Februar 2018 niederlegen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. OFC-News Ausgabe 1 Saison 20/2009 (Memento vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)
  2. scpaderborn07.de: Müller übernimmt interimsweise von Schmidt Artikel vom 5. Mai 2013
  3. Effenberg entlassen - Müller übernimmt auf kicker.de vom 3. März 2016, abgerufen am 3. März 2016
  4. Chef-Trainer René Müller mit sofortiger Wirkung freigestellt scp07.de, am 20. November 2016, abgerufen am 20. November 2016
  5. René Müller wird neuer U23-Cheftrainer www.arminia-bielefeld.de, am 27. Januar 2017, abgerufen am 28. Januar 2017