Robert K. Adair

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Robert Kemp Adair (* 14. August 1924 in Fort Wayne, Indiana)[1] ist ein US-amerikanischer Physiker, der sich mit Elementarteilchenphysik, Kernphysik und Biophysik befasst.

Im Zweiten Weltkrieg war er bei der Infanterie in Europa und wurde nach Verwundung (Schuss in den Arm und Kopf) mit dem Purple Heart und Bronze Star ausgezeichnet.

Adair wurde 1951 an der University of Wisconsin promoviert, an der er bis 1953 Instructor in Physik war. Danach war er am Brookhaven National Laboratory (wo er sich mit experimenteller Kernphysik befasste) und ab 1959 Associate Professor und später Professor an der Yale University. 1967 bis 1970 stand er dort der Physik Fakultät vor. Ab 1972 war er Eugene Higgins Professor und ab 1988 Sterling Professor für Physik und 1994 emeritierte er. Außerdem war er am Brookhaven National Laboratory 1977 bis 1981 Direktor der Abteilung Physik und 1987/88 Associate Director (für Hochenergiephysik und Kernphysik zuständig).

Adair befasste sich auch mit der Physik des Baseball, worüber er ein Buch schrieb. Er beriet auch die National Baseball League. Er untersuchte auch den Effekt schwacher elektromagnetischer Felder auf biologische Zellen.

Er ist Fellow der American Academy of Arts and Sciences, der National Academy of Sciences und der American Physical Society (deren Chairman der Abteilung Teilchen und Felder er war) und Ehrendoktor der University of Wisconsin (D. Sc., 1994). 1953 war er Guggenheim Fellow und 1962 war er als Stipendiat der Ford Foundation am CERN.

Er ist seit 1952 verheiratet und hat drei Kinder.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Physics of Baseball, Harper Perennial, 3. Auflage 2002
  • The Great Design: Particles, Fields, Creation, Oxford University Press 1987

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebens- und Karrieredaten nach American Men and Women of Science, Thomson Gale 2004