Sıla Gençoğlu

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Sıla auf dem Frühlingsfest 2011 der Bahçeşehir Üniversitesi in Istanbul

Sıla Gençoğlu (* 17. Juni 1980 in Denizli) ist eine türkische Popsängerin, die mit Elementen des Electro arbeitet. Sie steht seit 2007 bei Sony BMG unter Vertrag.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie arbeitete vorher als Produzentin, Liedtexterin und Backgroundsängerin für viele türkische Künstler wie Kenan Doğulu und Emel Müftüoğlu. 2007 veröffentlichte sie ihr erstes Album Sıla. Die darauf enthaltene Debütsingle ... Dan Sonra (dt: „Nachdem ...“) war die erfolgreichste Single des Jahres in der Türkei. Der dazugehörige Videoclip war unter den meistgespielten Clips des Jahres 2007. Später veröffentlichte sie Kenar Süsü (dt: „Die Einfassung“) als ihre zweite Single von ihrem selbstbetitelten ersten Album. Anfang 2008 produzierte Sıla mit Shaker ein internationales Kollabo-Album mit der kolumbianischen Band Ciclon, das am 15. Mai erschienen ist.[1]

Nachdem Gençoğlu einige Wochen nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei 2016 nicht an einer von Staatspräsident Erdogan einberufenen Großkundgebung teilnehmen wollte, wurde sie in den sozialen Medien und türkischen Zeitungen hart angegriffen. Die Kommunalverwaltungen einiger großer türkischer Städte sagten geplante Konzerte von Gençoğlu ab und die Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren wegen „Herabsetzung der türkischen Nation“ gegen Gençoğlu ein.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Sıla
  • 2008: Shaker (Kollabo-Album mit Ciclon)
  • 2009: İmza
  • 2010: Konuşmadığımız Şeyler Var
  • 2012: Joker
  • 2012: Vaveyla
  • 2014: Yeni Ay
  • 2016: Mürekkep

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: ...Dan Sonra
  • 2008: Kenar Süsü
  • 2008: Ne Desem İnanırsın
  • 2008: Dön Demeyi Unuttum
  • 2008: Yaz Geliyor Heyoo (mit Ciclon)
  • 2009: Sevişmeden Uyumayalım
  • 2009: İnşallah
  • 2009: Yara Bende
  • 2010: Bana Biraz Renk Ver
  • 2010: Alain Delon (mit Ozan Doğulu)
  • 2010: Acısa da Öldürmez
  • 2011: Oluruna Bırak
  • 2011: Kafa
  • 2011: Boş Yere
  • 2012: Tam da Bugün
  • 2012: Yoruldum
  • 2013: Aslan Gibi
  • 2014: Vaziyetler
  • 2016: Afitap

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: Powertürk Müzik Ödülleri: Der Beste Neue Künstler
  • 2008: Kral TV Video Müzik Ödülleri: Der Beste Neue Weibliche Künstler
  • 2008: Altın Kelebek Ödülü: Der Beste Neue Künstler
  • 2008: Radyo Boğaziçi Müzik Ödülleri: Der Beste Neue Künstler

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hürriyet: Überraschungs-Duo mit einer kolumbianischen Gruppe, abgerufen am 21. Dezember 2009. (Türkisch)
  2. Du gehörst der finsteren Erde, abgerufen am 17. August 2016.