SC Baden-Baden

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SC Baden-Baden
Baden-baden,sc.png
Basisdaten
Name Sport-Club Baden-Baden 1902 e. V.
Sitz Baden-Baden, Baden-Württemberg
Gründung 1902
Farben rot-weiß
Website sc-badenbaden.de
Erste Mannschaft
Spielstätte Aumattstadion
Plätze 6000
Liga Kreisliga B Baden-Baden 4
2016/17 16. Platz (Kreisliga A Baden-Baden Süd)
Heim
Auswärts

Der Sport-Club Baden-Baden ist ein Sportverein aus Baden-Baden.

Die Fußballabteilung des Vereins hatte ihre erfolgreichste Zeit bis Mitte der 1970er Jahre, als man über mehrere Jahre hinweg in den höchsten deutschen Amateurligen spielte. Neben der Fußballsektion besitzt der Verein auch eine Volleyball-, Tischtennis- und Leichtathletikabteilung. Die Handballabteilung gehört heute dem ASVO Baden-Baden an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SC Baden-Baden wurde im Jahr 1902 als Fußball-Verein Baden-Baden gegründet. 1919 erfolgte die Fusion mit dem Fußball Club "Olympia" von 1904 Baden-Baden zur Sportvereinigung Baden-Baden von 1902. Im Jahr 1945 vereinigten sich die Sportvereinigung Baden-Baden von 1902 und der Verein für Bewegungsspiele von 1920 Baden-Baden West zur "Stadtauswahl" Baden-Baden. Ein Jahr später erfolgte die Namensänderung in Sport-Club Baden-Baden.[1] In der Saison 1961/62 scheiterte der Sport-Club als Meister der 1. Amateurliga in der Aufstiegsrunde zur 2. Liga Süd. Am Ende fehlte zum Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse nur ein Punkt. Die Kurstädter verloren, nachdem sie zuvor alle Spiele gewonnen hatten, das entscheidende Aufstiegsspiel gegen den VfR Heilbronn mit 2:0. 1973 gewann der SC Baden-Baden wieder die Meisterschaft der damals drittklassigen 1. Amateurliga und stellte mit Dieter Vogel den Torschützenkönig der Liga. Auch diesmal scheiterten die Kurstädter in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga. Neben dem SC wollten auch der VfR Mannheim, der SSV Ulm und der FC Villingen in die zweithöchste Klasse. Vor mehr als 5000 Zuschauern im Aumattstadion spielte der SC Baden-Baden zum Auftakt 0:0 gegen den SSV Ulm.[2] Auch in Ulm und daheim gegen Aufsteiger Mannheim gab es ein Remis (jeweils 1:1). Die restlichen Spiele gingen verloren.[3]

Erfolge (Fußball)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge (Mixed - Volleyball)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zweiter im Deutschen BFS-Cup 2000, 2002, 2014, 2015[4]
  • Süddeutscher BFS Meister 2014
  • Baden-Württemberg Pokalsieger 2001, 2004, 2008,
  • Nordbadischer Meister 1995, 1997, 2000, 2002, 2003, 2004, 2005, 2013,
  • Verbandspokalsieger 2000, 2002, 2004, 2005, 2009, 2013, 2016, 2017
  • NVV Landesliga-Meister 1997, 2000, 2002, 2003, 2004, 2005, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017
  • Gewinn des BaWü-Alsace-Pokal 2012, 2014

Bekannte Fußballspieler in der Geschichte des SC Baden-Baden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Aumattstadion befindet sich im Baden-Badener Stadtteil Weststadt und bietet rund 6.000 Zuschauern Platz. Es verfügt über einen Rasenplatz mit Tribüne und Tartanbahn sowie über einen im April 2018 neu eröffneten Kunstrasenplatz. Neben dem Stadion befinden sich, die Tennishallen der Vereine TC Rot-Weiß Baden-Baden und TC Grün-Weiß Baden-Baden.

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SC Baden-Baden in der obersten südbadischen Fußballspielklasse:

Spielzeit Spielklasse Platz Spiele Siege Unentschieden Niederlagen Tore Punkte Bemerkungen
1945/46 Oberklasse Südbaden Gruppe West 8. 16 2 4 10 30:51 8:24
1946/47 Oberliga Südbaden Gruppe West 3. 16 11 0 5 55:21 22:10
1947/48 Landesliga Südbaden 3. 22 13 3 6 69:38 29:15
1948/49 Landesliga Südbaden 3. 22 13 2 7 66:36 28:16
1949/50 Landesliga Südbaden 1. 26 20 4 2 103:28 44:8 kein Aufstieg wegen Strukturreform
1950/51 1. Amateurliga Südbaden 3. 30 16 5 9 73:42 37:23
1951/52 1. Amateurliga Südbaden 2. 34 21 7 6 69:24 49:19 4. in der Aufstiegsrunde zur 2. Oberliga Süd
1952/53 1. Amateurliga Südbaden 5. 30 13 7 10 52:45 33:27
1953/54 1. Amateurliga Südbaden 2. 30 16 7 7 58:36 39:21
1954/55 1. Amateurliga Südbaden 8. 30 12 7 11 55:41 31:29
1955/56 1. Amateurliga Südbaden 14. 30 8 8 14 45:43 24:36
1956/57 1. Amateurliga Südbaden 13. 30 9 7 14 49:56 25:35
1957/58 1. Amateurliga Südbaden 15. 30 9 6 15 51:85 24:36 Abstieg
1959/60 1. Amateurliga Südbaden 15. 30 9 4 17 46:63 22:38
1960/61 1. Amateurliga Südbaden 6. 30 13 7 10 58:39 33:27
1961/62 1. Amateurliga Südbaden 1. 30 19 4 7 71:38 42:18 2. in der Aufstiegsrunde zur 2. Oberliga Süd
1962/63 1. Amateurliga Südbaden 12. 30 10 6 14 36:42 26:34
1963/64 1. Amateurliga Südbaden 9. 30 8 13 9 39:41 29:31
1964/65 1. Amateurliga Südbaden 5. 30 15 5 10 61:41 35:25
1965/66 1. Amateurliga Südbaden 2. 32 17 9 6 70:52 43:21
1966/67 1. Amateurliga Südbaden 9. 30 12 8 10 49:49 32:28
1967/68 1. Amateurliga Südbaden 14. 30 11 4 15 57:68 26:34
1968/69 1. Amateurliga Südbaden 7. 30 11 9 10 44:47 31:29
1969/70 1. Amateurliga Südbaden 10. 30 12 5 13 50:53 29:31
1970/71 1. Amateurliga Südbaden 5. 30 12 10 8 59:46 34:26
1971/72 1. Amateurliga Südbaden 7. 30 9 10 11 51:38 28:32
1972/73 1. Amateurliga Südbaden 1. 30 19 6 5 60:33 44:16 4. in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Süd
1973/74 1. Amateurliga Südbaden 8. 30 9 11 10 50:46 29:31
1974/75 1. Amateurliga Südbaden 10. 38 13 11 14 75:67 37:39
1975/76 1. Amateurliga Südbaden 2. 34 20 10 4 81:39 50:18 Verzicht auf die Teilnahme an der Deutschen Amateurmeisterschaft
1976/77 1. Amateurliga Südbaden 17. 34 7 6 21 44:87 20:48 Abstieg

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hardy Grüne: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7: Vereinslexikon. AGON-Sportverlag, Kassel 2001, ISBN 3-89784-147-9.
  2. Badische Zeitung vom 21. Mai 1973
  3. Ligachronik des DSFS
  4. Deutscher BFS-Cup - Ergebnisse (gesammelt)
  5. [1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]