Südbadischer Fußball-Verband

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Südbadischer Fußballverband e.V.
Logo des Südbadischen Fußball-Verbandes
Gegründet 12. Dezember 1948
Präsident Thomas Schmidt
Adresse Schwarzwaldstraße 185 a
79117 Freiburg
Meister Herren SV Oberachern (2015)
Pokalsieger Herren Bahlinger SC (2015)
Meister Frauen Polizei SV Freiburg (2015)
Pokalsieger Frauen Polizei SV Freiburg (2015)
Übergeordneter Verband Süddeutscher Fußball-Verband
Untergeordnete Verbände 6 Bezirke
Region Lage von Südbaden innerhalb Deutschlands
Vereine (ca.) 715*
Mitglieder (ca.) 259.955*
Mannschaften (ca.) 6.448*
*Stand: 2014
Homepage www.sbfv.de

Der Südbadische Fußballverband (SBFV) ist die Dachorganisation aller 715 Fußballvereine in Südbaden mit 259.955 Mitgliedern und 6.448 Mannschaften.[1] Der Verband wurde am 12. Dezember 1948 gegründet, Sitz der Geschäftsstelle ist Freiburg im Breisgau. Er ist einer der 21 Landesverbände des DFB.

Gliederung[Bearbeiten]

Das Verbandsgebiet ist in sechs Bezirke unterteilt:

Die verlinkten Seiten dienen nur der geographischen Orientierung. Die Bezirke liegen in den entsprechenden Regionen. Die Grenzen der Bezirke decken sich aber nicht mit den Grenzen der Regionen, Städte oder Landkreise.[2]

Klasseneinteilung (gültig seit 1978)[Bearbeiten]

Das wichtigste Turnier ist der Südbadische Verbandspokal.
Oberste Spielklasse ist die Verbandsliga Südbaden.

Darunter spielt die Landesliga Südbaden, die in drei Staffeln eingeteilt ist. Jeweils zwei Bezirke bilden eine Staffel:

  • Staffel 1 (Baden-Baden/Offenburg)
  • Staffel 2 (Freiburg/Hochrhein)
  • Staffel 3 (Schwarzwald/Bodensee)

Nächsttiefere Spielklasse bilden die sechs Bezirksligen.

Stufe Liga
6 Verbandsliga Südbaden
16 Vereine
7 Landesliga Staffel 1
16 Vereine (Bezirke Baden-Baden und Offenburg)
Landesliga Staffel 2
16 Vereine (Bezirke Freiburg und Hochrhein)
Landesliga Staffel 3
16 Vereine (Bezirke Schwarzwald und Bodensee)
8 Bezirksliga Baden-Baden
16 Vereine
Bezirksliga Offenburg
16 Vereine
Bezirksliga Freiburg
16 Vereine
Bezirksliga Hochrhein
16 Vereine
Bezirksliga Schwarzwald
16 Vereine
Bezirksliga Bodensee
16 Vereine

Die Zahl der Vereine gibt den Idealzustand wieder. Bedingt durch Auf- und Abstieg kann in einzelnen Spielzeiten die Mannschaftzahl in einzelnen Staffeln abweichen. Unterhalb der Bezirksliga spielen die Vereine in den Kreisligen A, B und C. Kreisligen A gibt es zwei bis drei je Bezirk. Kreisligen B existieren je Bezirk zwischen fünf und acht Staffeln. Für die Kreisliga C gibt es zwei bis sieben Staffeln je Bezirk.

Klasseneinteilung im Juniorenbereich (SBFV)[Bearbeiten]

Oberste Spielklasse bei den A-, B- und C-Junioren ist die Juniorenliga (ab Spieljahr 2009/10 Verbandsliga)

Darunter spielen die Verbandsstaffeln A-, B- und C-Junioren und B-Juniorinnen (ab Spieljahr 2009/10 Landesliga)

Darunter spielen in den einzelnen Bezirken

A-, B-, C- und D-Junioren und B-, C- und D-Juniorinnen - Bezirkstaffeln (ab Spieljahr 2009/10 Bezirksliga)

A-, B-, C- und D-Junioren - Kreisstaffeln (ab Spieljahr 2009/10 Kreisliga)

A-, B-, C-, D- Junioren - Normalstaffeln (ab Spieljahr 2009/10 Kreisklasse)

C-, D- und E-Junioren und B-, C- und D-Juniorinnen - Kleinfeldstaffeln

Klasseneinteilung bei den Frauen[Bearbeiten]

Historie[Bearbeiten]

Am 31. Oktober 1970 hob der DFB das Frauenfußballverbot auf. In der Folge bildeten sich Spielklassen auf Bezirksebene. Die Bezirksmeister ermittelten in einer Endrunde den Südbadischen Meister, der dann wiederum an der Deutschen Meisterschaft teilnahm.

1978 wurde die Südbadische Damenliga als höchste Spielklasse in Südbaden gebildet. Sie gibt es heute noch unter dem Namen Verbandsliga Südbaden. Der Meister dieser Spielklasse spielte um die Deutsche Meisterschaft. Die Bezirksmeister ermittelten in einer Aufstiegsrunde am Ende der Spielzeit zwei Aufsteiger, die die letzten beiden der Damenliga ersetzten.

1990 folge die Einführung der Bundesliga. Diese spielte bis 1997 in zwei Gruppen Nord und Süd. Seit 1997 ist sie eingleisig. Der Südbadische Meister kämpfte mit Einführung der Bundesliga um den Aufstieg in die Bundesliga in den Aufstiegsspielen am Ende der Saison.

1994 wurde in Südbaden die Landesliga gegründet. Sie liegt zwischen Südbadischer Damenliga und den Ligen auf Bezirksebene. Anfangs wie heute gibt es eine Nord- und eine Südstaffel, zwischendrin spielte sie eingleisig.

1996 folgte die Einführung der Oberliga Baden-Württemberg zwischen Bundesliga und Südbadischer Damenliga. Die Regionalliga Süd zwischen Bundesliga und Oberliga wurde dann im Jahr 2000 eingeführt. Vier Jahre später löste die 2. Bundesliga Süd die Regionalliga Süd ab. 2007 wurde die Regionalliga Süd zwischen 2. Bundesliga Süd und Oberliga wieder eingeführt. Seither spielt die Frauen-Verbandsliga fünftklassig.[3][4]

Aktuell[Bearbeiten]

Spielklassen oberhalb der Verbandsebene:[5][6]

  • 1. Bundesliga
  • 2. Bundesliga Süd
  • Regionalliga Süd
  • Oberliga Baden-Württemberg

Spielklassen auf Verbandsebene:

  • Verbandsliga
  • Landesliga Staffel 1 (Nord) und 2 (Süd)

Spielklassen auf Ebene der sechs Bezirke:

  • Bezirksliga
  • Kreisliga A (ein bis zwei Staffeln je Bezirk)
  • Kreisliga B (nur im Bezirk Freiburg)
  • Kleinfeldstaffeln (nur in einigen Bezirken)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DFB-Mitglieder-Statistik 2014 (PDF)
  2. Karte der Bezirke des Südbadischen Fußball-Verbandes
  3. Frauen-Oberliga auf der Homepage des DSFS
  4. Amtliche Mitteilungen bzw. Fußball in Südbaden, Südbadischer Fußball-Verband
  5. www.fussball.de
  6. Baden-Almanach 2001/02 ff, Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken

Weblinks[Bearbeiten]