Sabine Schiffner

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Sabine Schiffner (* 24. September 1965 in Bremen) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabine Schiffner wurde am 24. September 1965 in Bremen geboren und studierte Theaterwissenschaften, Germanistik und pädagogische Psychologie in Köln. Von 1992 bis 1996 war sie Mitglied des Schauspielensembles am Kölner Schauspielhaus. Sie arbeitete als Regieassistentin von Werner Schroeter und Günter Krämer und inszenierte eigene Stücke. Sie arbeitete anschließend als Regisseurin für diverse Fernsehsender, erstellte Dokumentationen und Industriefilme. Von 1999 bis 2007 arbeitete sie als freie Lektorin und Übersetzerin für den Könemann Verlag. Von 1988 bis 1992 war sie Mitglied der Kölner Autorenwerkstatt. Von 1998 bis 2007 hat sie eine Reihe mit Lesungen junger Autoren (Eupener Speicher) organisiert und betreut. Sie schreibt vor allem Lyrik, daneben verfasst sie Erzählungen, Romane und Hörspiele. Sie ist auch als Übersetzerin aus dem Spanischen und Katalanischen und als Herausgeberin tätig. Ihr erster Gedichtband "besteck im kopf" ist 1995 im Emons Verlag in Köln erschienen. Ihr hoch gelobter Debütroman Kindbettfieber, erschienen im S. Fischer Verlag, wurde mit dem Jürgen-Ponto-Preis der Dresdner Bank für das beste literarische Prosadebüt des Jahres 2005 ausgezeichnet. Sie nahm im selben Jahr am Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerb teil. 2006 war sie im Rahmen eines Stipendiums der Villa Aurora für mehrere Monate in Los Angeles in der ehemaligen Villa von Lion Feuchtwanger tätig. Von 2007 bis 2011 hat Sabine Schiffner in Spanien (Deià, Mallorca) gelebt. Seit 2011 lebt sie mit ihren beiden Kindern wieder in Köln.

Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anthologien und Literaturzeitschriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Otto Conrady (Hrsg.): Der Große Conrady. Das Buch deutscher Gedichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Düsseldorf 2008.
  • Christoph Buchwald (Hrsg.): Jahrbuch der Lyrik.
  • Axel Kutsch (Hrsg.): Versnetze. (unregelm. seit 1992).
  • Hans Thill (Hrsg.): Das verborgene Licht der Jahreszeiten. Übersetzungen aus dem Rätoromanischen
  • Jürgen Krätzer (Hrsg.): die horen, Dichter über Dichter. 2012.
  • Veröffentlichungen in: Sinn und Form, die horen, FAZ, Die Zeit, etc.
  • Gespräch über Bäume, Reclam Verlag, 2013
  • Trakl und wir. 50 Blicke in einen Opal, Lyrik Kabinett, 2014
  • Stillleben mit Crash. Gedichte aus Polen, Wunderhorn Verlag, 2014
  • Interpretationen. Moderne deutsche Naturlyrik. Reclam Verlag, 2015
  • Liebesgedichte der Gegenwart. Reclam Verlag, 2016
  • Mach dein erstes Türchen auf. Neue Gedichte zur Weihnacht, Reclam Verlag, 2016

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Patios in Palma, ed. Guillermo Canals, Palma Übersetzung aus dem spanischen, 2 Bde. 2008, 2009.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buchbesprechung: Fremdgedanken: http://www.fixpoetry.com/feuilleton/rezensionen/2154.html

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage Stadt Köln - - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressemitteilung vom 8. August 2012.