Samar Yazbek

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Samar Yazbek (* 18. August 1970 in Dschabla) ist eine syrische Journalistin und Autorin.[1]

Leben[Bearbeiten]

Yazbek stammt aus einer großbürgerlichen alawitschen Familie.[2] Sie heiratete mit 16 Jahren, bekam ein Kind und verließ ihren Ehemann.[3] Sie studierte Literatur. Sie veröffentlicht Romane und Erzählungen und schreibt Beiträge und Skripte für das Fernsehen, für das sie auch als Moderatorin arbeitet. Sie war Herausgeberin der Online-Zeitschrift „Frauen von Syrien“ (ar). Yazbar wurde für die Liste der arabischen Nachwuchsschriftsteller Gruppe Beirut 39 benannt.

Yazbek engagiert sich als Journalistin für Bürgerrechte und die Rechte der Frauen in Syrien. Bei Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien 2011 schrieb sie Berichte und protokollierte Aussagen. Nachdem sie vom syrischen Geheimdienst massiv eingeschüchtert wurde, musste sie mit ihrer Tochter im Juni 2011 nach Frankreich fliehen.[2]

2012 erhielt sie den britischen PEN/Pinter Prize International writer of courage und in Schweden den Tucholsky-Preis.[4]

Schriften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Samar Yazbek, bei Hanser Verlag
  2. a b Andreas Rossmann: Syrische Autorin Samar Yazbek. Schreie nach Freiheit, FAZ, 5. Juni 2012
  3. Verena Mayer: Die Kunst und die Gewalt, in: Süddeutsche Zeitung, 20. September 2014, S. 17
  4. Samar Yazbek, Kulturhuset Stockholm