Sandra Leupold

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Sandra Leupold (* im 20. Jahrhundert in Berlin)[1] ist eine schweizerisch-deutsche Regisseurin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leupold ist die Tochter von Franca Leupold Cedraschi (* 1938) aus Chur. Nach der Matura studierte sie zunächst Musikwissenschaft bei Carl Dahlhaus an der TU Berlin und dann Opernregie u.a. bei Peter Konwitschny und Ruth Berghaus an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Als persönliche Regiemitarbeiterin arbeitete sie mit George Tabori, Hans Neuenfels und Jürgen Rose zusammen.

Ihre Inszenierung von Mozarts Don Giovanni, die sie an der Kulturbrauerei Berlin als „dramma giocoso in 2 Akten für 8 Sänger, 7 Stühle und Orchester“ herausbrachte, wurde 2001 aufgeführt. Danach inszenierte sie an weiteren Opernhäusern im deutschsprachigen Raum. Neben dem Repertoire widmet sie sich auch der Barockoper und der Neuen Musik. Seit 2006 dokumentiert die Stiftung Archiv der Akademie der Künste Berlin ihre Inszenierungen. Im Sommersemester 2013 war Leupold Inhaberin der internationalen und interdisziplinären Klara Marie Faßbinder-Gastprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung, die vom Land Rheinland-Pfalz getragen wird.

Für ihre Aufführungen von Don Giovanni, Così fan tutte, Pelléas et Mélisande, Parsifal und La Gerusalemme liberata wurde sie vielfach von der Fachzeitschrift Opernwelt in den Kategorien „Regisseurin“/ „Nachwuchskünstlerin“/ „Aufführung“ und „Produktion des Jahres“ nominiert. 2014 erhielt sie den Faust-Theaterpreis für ihre Inszenierung von Don Carlo am Theater Lübeck.[2]

Inszenierungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. [2]