Schönheiderhammer

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Schönheiderhammer
Gemeinde Schönheide
Koordinaten: 50° 30′ 22″ N, 12° 33′ 19″ O
Höhe: 542 m ü. NN
Fläche: 97 ha
Eingemeindung: 1. Juli 1949
Postleitzahl: 08304
Vorwahl: 037755
Schönheiderhammer (Sachsen)
Schönheiderhammer

Lage von Schönheiderhammer in Sachsen

Schönheiderhammer ist ein Ortsteil der Gemeinde Schönheide im sächsischen Erzgebirgskreis. Er liegt an der Zwickauer Mulde und entstand als Werkweiler um ein im 16. Jahrhundert gegründetes Hammerwerk. Zu Schönheiderhammer gehören oberhalb im Tal der Zwickauer Mulde die Siedlung Wilzschhaus und der Wohnplatz Altes Wiesenhaus.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönheiderhammer liegt im Westerzgebirge am westlichen Ende der Talsperre Eibenstock auf einer Höhe von etwa 542 m ü. NN. Nach der Naturraumkarte von Sachsen gehört Schönheiderhammer teilweise zur Mikrogeochore „Eibenstocker Talsperrengebiet“ und teilweise „Rautenkranz-Schönheider Muldetal“, beide sind Teil der Mesogeochore „Eibenstocker Bergrücken“.[1]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1569 wurde die Bezeichnung „Hammer uff der Schönheyde“ verwendet, 1590 „Schonheyder Hammer“, 1592 „Schönheider Hammer“ und 1699 „Blechhammer ... unter der Schönheide“.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte von Schönheiderhammer an der Zwickauer Mulde mit Uttmannschem Vorwerk im Jahr 1792
Eisenhüttenwerk Schönheiderhammer 1892
Prägesiegel der Eisenhüttenwerke

Das Eisenhammerwerk Schönheide wurde 1566 durch Georg Blöde an der Zwickauer Mulde in der Nähe eines bereits vorhandenen Vorwerks errichtet. Dieses lag im heutigen Schönheider Ortsteil Schädlichberg hoch über der Zwickauer Mulde am flachen Ostabhang des Berges Knock, verfügte aber auch über große Ländereien im Tal der Mulde, die zu einem Teil für den Eisenhammer genutzt wurden. Dieses Vorwerk – später über Jahrhunderte nach einem Besitzer als Uttmann’sches Vorwerk bezeichnet[3] – wird in dem Vertrag von 1563 über den Verkauf von Schönheide und anderen Ortschaften von den Erben des Balthasar Friedrich von der Planitz an Kurfürst August als „das neu angerichtete Forwergk“ bezeichnet.[4]
Der Zehntner Melchior Siegel aus Eibenstock erwarb im Jahr 1585 das Eisenhammerwerk. In der Folge modernisierte er den Stabhammer und erweiterte ihn um einem Hochofen. Im folgenden Jahrhundert blieb dieser Standort im Besitz der Familie Siegel. 1625 richtete Jeremias Siegel das Werk auf die Blechfabrikation aus. Kurfürst Johann Georg I. gab ihm allerdings am 4. Oktober 1625 die Konzessionierung für nur einen Blechhammer.[5] Siegel schloss sich der Erzgebirgischen Blechcompagnie an. In den Jahren 1693 und 1703 soll das Werk durch Brände Schaden genommen haben.[6][7][8] Über den Brand von 1693 wird in Christian Lehmanns posthum erschienenem Buch Historischer Schauplatz derer natürlichen Merckwürdigkeiten in dem Meißnischen Ober-Ertzgebirge berichtet:

„Anno 1693. den 22 Octobr. ließ eine Magd zu Schönheyde Feuer ins Pech fallen/ davon das Hammerwerck mit 90 Schock Getreyd und 2000 Thaler werth verbrandte. Vor diesem Brand fiel eines alten Possessoris Bild herunter. Dem Pachtmann dauchte/ aller Schnee fiele des Nachts vom Dach und war doch nichts. Da die Magd die Stube wusch/ thats 3 harte Schläge.“[6]

Den Brand im Jahr 1703 erwähnt Christian Meltzer in seiner Historia Schneebergensis Renovata von 1716:

„Anno 1703 … Den 17 Aug brandte das Hammerwerck Schönheide ab/ da denn der Schade/ so dem damahligen Besitzer desselben/ Christian Kreßen/ Creyß-Amtmann zu Schwartzenberg betroffen/ wie zu erachten/ nicht gering gewesen.“[9]

Nach der Wiedereinrichtung kam es zu häufigen Besitzerwechseln. Aus einem Konkurs erwarb es 1764 der Oberblauenthaler Hammerherr Johann David Rauh. Er ließ den Hochofenbetrieb, den Stabhammer und Zaineisenfrischhütte erneuern und begann mit dem Guss von Herden, die in dieser Zeit aufgekommen waren. In Hoffmanns Abhandlung über die Eisenhütten des Jahres 1788 wird Rauh als fleißiger und geschickter Hammerherr bezeichnet.[10] Im gleichen Jahr wird diese Ausstattung genannt: 1 Hohenofen, 1 Frisch- und Staabfeuer, 3 Blechfeuer und 1 Zinnhaus.[11] Der Versuch, hier 1824 ein Blechwalzwerk einzurichten, konnte einen erneuten Konkurs nicht verhindern. Eigentümer waren zu diesem Zeitpunkt die Kaufleute Maukisch und Rosenbaum in Dresden. Die in Schlesien gekaufte Anlagen für das geplante Blechwalzwerk erwarb Carl Gotthilf Nestler, der Besitzer des Hammerwerks Wittigsthal, und errichtete um 1826 an der nahe bei Wittigsthal gelegenen Haberlandmühle mit den gekauften Anlagen ein Blechwalzwerk.[12] Ob die Errichtung des Blechwalzwerkes wegen der Finanzprobleme oder wegen der zu geringen Antriebskraft der Zwickauer Mulde scheiterte, ist ungeklärt. Die öffentliche Versteigerung war auf den 25. Juli 1825 beim Kreisamt Schwarzenberg anberaumt,[13] der Verkauf zog sich aber bis ins Jahr 1827 hin.[14] Der Besitzer des Guts Förstel und spätere Wildenthaler Hammerherr Karl Edler von Querfurth erwarb den Besitz. Die Produktion wurde nun auf die Eisengießerei neu ausgerichtet. Die beiden Werke in Wildenthal und Schönheiderhammer erzeugten 1855 zusammen 200.000 Zentner Eisen. 1880 erfolgte eine Erweiterung der Produktionspalette auf Nähmaschinen- und Fahrradteile. Die Eisengießerei stellte als erste in Deutschland schmiedbaren Guss her.[15] Der Besitzer Hans Edler von Querfurth gehörte von 1899 bis 1909 dem Sächsischen Landtag an.

Am 1. Juli 1949 wurde Schönheiderhammer nach Schönheide eingemeindet (Gesetz über den Zusammenschluss der Gemeinden Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide - Landkreis Aue - vom 29. April 1949).[16][17]

Beim Bau der Talsperre Eibenstock wurde östlich von Schönheiderhammer die Vorsperre Schönheiderhammer errichtet. Das gestaute Wasser reicht bis an die Siedlung heran. Die früher nördlich in einem Bogen zwischen Eisenwerk und Siedlung fließende Mulde wurde in der Folge des Talsperrenbaus auch wegen Feuchtigkeitsproblemen an den Häusern verlegt. Der Flussbogen wurde verfüllt. Das neue Flussbett wurde verkürzt, und die Mulde verläuft heute südöstlich des früheren Bahnhofs Schönheide Ost am Fuß der Erhebung Walfischkopf parallel zu den Gleisen im Bereich des abgerissenen Güterschuppens.[18]

Mühle an der Mulde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Verkauf von Schönheide und anderen Orten sowie großen Wäldern durch Vertrag von 1563 durch die Erben des Balthasar Friedrich von der Planitz an Kurfürst August behielten sich die Verkäufer eine an der Zwickauer Mulde gelegene Mahl- und Schneidmühle in Schönheiderhammer vor. Sie ließen sich in diesem Vertrag zusichern, dass auff eine halbe Meil weges, der zu Nachtheil, durch Vnsern gnädigsten Herrn Keine neue Mühle an diesen Wasser erbauet werden darf.[19] Die Familie von der Planitz vergab in den folgenden Jahrhunderten mehrfach diese Mühle als Lehen.[20] Diese Mühle findet sich in Landkarten bis ins 20. Jahrhundert.

Hammerherren und Gießereibesitzer bis 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blechzeichen von Heinrich Siegel (1634–1671)

Hammerherren und Inhaber des Hammerwerks sowie der Eisengießerei waren bis 1900[21]

  • Michel Kleinhempel, Hammermeister in Rittersgrün, stellt Genehmigungsantrag 1565
  • Georg Blöde erhält 1566 die Genehmigung
  • Christoph Jahn kauft 1569
  • Abraham Hermann und Jakob Kleinhempel ab 1577
  • Melchior Siegel ab 1587
  • Abraham Siegel († 13. Dezember 1616)
  • Jeremias Siegel (1594–1646)
  • Barbara Siegel (1600–1669), Witwe von Jeramias Siegel
  • Heinrich Siegel (1634–1671), Sohn von Jeremias und Barbara Siegel
  • Susanne Siegel (um 1676, Witwe von Heinrich Siegel)[22][23][24]
  • Abraham Siegel (Bruder von Heinrich Siegel), Hammerherr ab 1671,[25] † 1682
  • Friedrich Siegel, Hammerherr mindestens ab 1698 (war auch Hammerherr in Unterblauenthal und Rautenkranz, † 18. September 1707)
  • Christian Kreß, Kreisamtmann von Schwarzenberg, soll um 1703 Besitzer gewesen sein[9]
  • Christian Gottlieb Bussius, Hammerherr nach Kauf im Jahr 1708,[26] † 29. Dezember 1734
  • Christian Wilhelm Mende (Kauf etwa 1740), † 1761
Wappen Edle von Querfurt im Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide
  • Johann Wilhelm Mende (Sohn von Christian Wilhelm Mende)
  • David Rauh (nach Konkurs ab 1764)
  • Karl Gottlob Rauh (Sohn von David Rauh, zugleich Besitzer des Hammerwerks Blauenthal[27]), † 6. November 1814
  • Christian Gottlieb Maukisch und Christian Gottlob Rosenbaum ab 1815 (nach Nachlasskonkurs)
  • Karl Christian Edler von Querfurth (ab 1. Januar 1826, nach Konkurs seit 1823, hatte vier Söhne und drei Töchter), † 2. August 1845
  • Hugo Edler von Querfurth ab 1863 (ältester Sohn von Karl Christian Edler von Querfurth, † 1. Januar 1881 in Dresden, verheiratet mit Emma Edle von Querfurth, † 31. Dezember 1901)
  • Hans Hugo Edler von Querfurth und Horst Edler von Querfurth (Söhne von Hugo Edler von Querfurth, Kauf im Jahr 1878)

Gießerei heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modernisierung in den 1970er Jahren

Das Werk gilt als ältestes ohne Unterbrechung arbeitendes Hammerwerk in Sachsen. Nach der Wiedervereinigung wurde die zu DDR-Zeiten als volkseigener Betrieb - VEB Gisag - geführte Gießerei privatisiert und von Grund auf modernisiert. Sie führt heute die Bezeichnung ES Automobilguss GmbH und hat etwa 400 Beschäftigte. Nach dem Stand von 2013 ist Schwerpunkt der Produktion Differentialgehäuse für PKW, von denen jährlich ca. 7 Millionen an Automobilfirmen geliefert werden, und sind damit weltweit in jedem zehnten neu produzierten PKW Differentialgehäuse aus Schönheiderhammer eingebaut.[28]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl[29][30]
1792 11 Häusler
1834 464
1871 460
1890 869
Jahr Einwohnerzahl
1910 1.111
1925 1.191
1939 978
1946 968

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch

Mit der Inbetriebnahme der Bahnstrecke Chemnitz–Adorf im Jahr 1875, die ab Aue durch das Tal der Zwickauer Mulde geführt wurde, erhielt Schönheiderhammer einen Anschluss an das Eisenbahnnetz. Damit wurde der Antransport von Materialien und der Abtransport von Waren für die Eisengießerei erheblich erleichtert, verbilligt und beschleunigt. Für die weitere Entwicklung und die Konkurrenzfähigkeit war dies von größter Bedeutung. Der Bahnhof in Schönheiderhammer war für Schönheide der nächstgelegene des Regelspurnetzes.

Im Zuge der Neuordnung der Bahnhofsbezeichnungen gab die Deutsche Reichsbahn dem Bahnhof im Jahr 1950 den Namen „Schönheide Ost“. Er war damit einer der fünf Bahnhöfe und Haltepunkte mit dem Namen Schönheide. Sowohl nach Personen- als auch nach Güterverkehr war Schönheide Ost der bedeutendste.

Die Bahnlinie in Richtung Aue wurde 1975 mit dem Bau der Talsperre Eibenstock eingestellt, vier Jahre später auch der Personenzugverkehr ins Vogtland, Gütertransporte endeten 1993. Als Museumsbahn wurde die Strecke Mulde von Wilzschhaus aus muldeaufwärts nach 2005 wiederertüchtigt. Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen plant, im Rahmen des Museumsbetriebs auch Zugfahrten zum Bahnhof Schönheide Ost. Die Bahnstrecke zwischen Schönheiderhammer und Muldenberg hat der Verein inzwischen erworben.[31] Für die Herrichtung der Strecke bis Wilzschhaus wurde ein Föderantrag für EU-Mittel um Umfang von 150.000 Euro gestellt.[32] Bei Gesamtinvestitionen von 195.000 Euro wurde der beantragte Betrag 2017 bewilligt.[33]

Schönheiderhammer liegt an der im Tal der Zwickauer Mulde verlaufende Bundesstraße 283 von Aue nach Klingenthal.

Der Muldentalradweg ist in diesem zur oberen Mulde gehörenden Bereich noch nicht ausgeschildert, Radlerinnen und Radler können auf der von ihnen gewählten flussnahen Route durch Schönheiderhammer fahren.[34] Das frühere Stationsgebäude des Bahnhofs Schönheide Ost wird von 2018 an mit Baukosten von 200.000 Euro, davon 150.000 Euro Mittel der EU und des Landes Sachsen, zu einer „Rad-Bahn-Station“ ausgebaut. Auch für Radler, die auf dem Muldetalradweg unterwegs sind, soll es Informations- und Aufenthaltsangebote geben. Dieser Radweg soll von Osten her bis nach Schönheiderhammer geführt werden.[32] Der Antrag auf Genehmigung der Umbauten war 2015 gestellt worden.[35]

Auf dem Fernwanderweg Görlitz-Greiz kommen Wandernde auf ihrem Weg von Eibenstock zum Kuhberg durch Schönheiderhammer.

Pegelstation in der Zwickauer Mulde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Messstelle „56201.2 Schönheide 3“, die ein Kontroll- und Steuerpegel des Landes Sachsen ist, liegt schräg gegenüber dem früheren Bahnhofsgebäude an der Bundesstraße 283.[36] An dieser Messstelle wurden für den Zeitraum von 1983 bis 2010 die niedrigsten Durchflusswerte am 12. August 2003 mit nur 0,200 m³/s und die höchsten am 13. August 2002 mit 152 m³/s gemessen. Der mittlere Durchflusswert betrug in dem genannten Zeitraum 2,78 m³/s im Jahr.[37] Dabei war der Wasserstand an den beiden genannten Tagen 8 cm und 317 cm. Für den Zeitraum von 2001 bis 2010 waren dies die Extremwerte. Der mittlere Wasserstandswert betrug in diesem Zeitraum 48 cm im Jahresdurchschnitt.[38]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Buchwald (Hrsg.): Neue Sächsische Kirchengalerie. Ephorie Schneeberg. Leipzig 1902, Sp. 557ff. (Digitalisat in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) (Schönheides Pfarrer Friedrich Volkmar Hartenstein beschreibt bebildert für Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide die Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung, Einwohnerentwicklung, Kirchen- und Schulgeschichte, Baugeschichte der Kirche, Glocken und Orgel der Kirche.)
  • Sachsens Kirchen-Galerie. 11. Band: Das Voigtland, umfassend die Ephorien Plauen, Reichenbach, Auerbach, Markneukirchen, Oelsnitz und Werdau. Dresden 1844, S. 178f. (Digitalisat in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) (Der Schönheider Pfarrer Gottlieb Friedrich Wagner beschreibt für Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide nach dem Stand von etwa 1840 die Orts- und Kirchengeschichte, die Kirche sowie die Schulentwicklung.)
  • Otto Findeisen: Eibenstock, Schönheide, Bockau. Bilder aus der Geschichte und Industrie des westlichen Obergebirges. Monos-Verlag, Berlin 1924 (Der Eibenstocker Lehrer beschreibt bebildert Geschichte, Einwohnerentwicklung und insbesondere die Entwicklung von Technologien, Handel, Handwerk, Gewerbe und Industrie.)
  • Georg Buchwald (Hrsg.): Neue Sächsische Kirchengalerie. Ephorie Schneeberg. Leipzig 1902. (Digitalisat in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) (Schönheides Pfarrer Friedrich Volkmar Hartenstein beschreibt bebildert für Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide die Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung.)
  • VEB Eisenwerke Schönheiderhammer (Hrsg.), Gerhard Diering, Susanne Steiniger, Richard Günnel (Autoren): Vierhundert Jahre Eisenwerke Schönheiderhammer, Buchdruckerei Richard Hahn (H. Otto), Leipzig 1967 (Die Technologieentwicklung von dem Aufbereiten des Eisenerzes im Hammerwerk zur Zeit der Gründung bis zur modernen Gießerei werden ebenso beschrieben wie die Verhältnisse der Arbeiterschaft, die Enteignung 1945 und die Entwicklung als volkseigener Betrieb)
  • Eckert & Pflug (Hrsg.): Die Groß-Industrie des Königreichs Sachsen in Wort und Bild : eine Ehrengabe für Se. Majestät König Albert von Sachsen. Leipzig. Band 1, 1892.
  • Ernst Flath: Heimatkunde und Geschichte von Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide. Schönheide o. J. (1909), DNB 996959998. (Reprint 1992) (Digitalisat in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) (Das etwa 1909 erschienene Buch ist ein grundlegendes Werk über Geschichte - auf der Grundlage von Archivrecherchen -, über Geographie und Geologie sowie über Institutionen, Politik, Wirtschaft und Sozialleben in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.)
  • Die Bergbaulandschaft von Schneeberg und Eibenstock (= Werte der deutschen Heimat. Band 11). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1967, S. 108ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schönheiderhammer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Naturraumkartendienst des Landschaftsforschungszentrum e.V. Dresden (Hinweise)
  2. Ernst Eichler, Hans Walther (Hrsg.): Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Band II: M-Z. (= Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte. Band 21). Bearbeitet von Ernst Eichler, Volkmar Hellfritzsch, Hans Walther und Erika Weber. Akademie Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-05-003728-8, S. 387 (Online, Seite nicht direkt aufrufbar, Seitenzahl eingeben). Erläuterungen, Abkürzungen und die zitierte Literatur sind hier zu finden: Ernst Eichler, Hans Walther (Hrsg.): Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Band III: Apparat und Register. (= Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte. Band 21). Bearbeitet von Ernst Eichler, Volkmar Hellfritzsch, Hans Walther und Erika Weber. Akademie Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-05-003728-8. (online)
  3. Ernst Flath: Heimatkunde und Geschichte von Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide. Schönheide o. J. (1909), Reprint der Gemeinde Schönheide 1992, S. 264.
  4. Gottfried August Arndt: Archiv der Sächsischen Geschichte. 2. Teil, Leipzig 1785, S. 372. (Digitalisat), abgerufen am 3. Juli 2014.
  5. Akte im Bergarchiv Freiberg, abgerufen am 7. Oktober 2014.
  6. a b Christian Lehmanns Sen. weiland Pastoris zu Scheibenberg Historischer Schauplatz derer natürlichen Merckwürdigkeiten in dem Meißnischen Ober-Ertzgebirge : Darinnen Eine außführliche Beschreibung dieser gantzen gebirgischen und angräntzenden Gegend/ Nach ihrem Lager/ Gestalt/ Bergen/ Thälern/ Felßen/ Flüssen/ Brunnen/ warmen Bädern … enthalten / Weiland von dem seel. Autore … zusammen getragen … Nun aber Mit schönen Kupfern und nöthigen Figuren gezieret/ und … aufgethan von dessen Hinterlassenen Erben, Verlag Friedrich Lanckischens Erben, Leipzig 1699, S. 780 Digitalisat der ULB Halle, abgerufen am 23. März 2015.
  7. Carl Wilhelm Hering: Geschichte des Sächsischen Hochlandes mit besonderer Beziehung auf das Amt Lauterstein und angrenzende Städte, Schlösser und Rittergüter. Verlag von Johann Ambrosius Barth. Band 2, Leipzig 1828, S. 119 (Digitalisat), abgerufen am 28. Juni 2014.
  8. Schönheide. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 10. Band. Schumann, Zwickau 1823, S. 668.
  9. a b Christian Meltzer: Historia Schneebergensis Renovata. Das ist erneuerte Stadt- und Berg-Chronica Der im Ober-Ertz-Gebürge des belobten Meißens gelegenen Wohl-löbl. Freyen Berg-Stadt Schneeberg, welche neue Beschreibung in Zweyen Theilen durch ordentliche Titul also abgefaßt und vermehret ist …. Schneeberg, druckts und verlegts Heinrich Fulde, 1716, S. 1310 Digitalisat in der SLUB Dresden, abgerufen am 22. März 2015.
  10. Des Freyherrn von Hofmann Abhandlung über die Eisenhütten. 1. Theil. Neue Auflage. Vierlingsche Buchhandlung. Hof 1788, S. 55 (Digitalisat), abgerufen am 2. Juni 2014.
  11. Friedrich Gottlob Leonhardi: Erdbeschreibung der Churfürstlich- und Herzoglich-Sächsischen Lande. Bey Joh. Phil. Haugs Witwe. Leipzig 1788, S. 399 (Digitalisat), abgerufen am 22. April 2015.
  12. Insel Rügen. Freihafen für Wahrheit, Recht und offne Rede. Ein Beiblatt zur constitutionellen Staats-Bürgerzeitung zunächst der Erörterung provinzieller und allgemeiner Staats- und Verwaltungsgebrechen bestimmt. No. 31 vom 5. August 1835, S. 121 (Digitalisat), abgerufen am 29. April 2015.
  13. Allgemeiner Anzeiger der Deutschen. Gotha, Jahrgang 1825, Spalten 1738 und 1889 (Digitalisat), abgerufen am 2. Juni 2014.
  14. Frankfurter Ober-Post-Amts-Zeitung. Nr. 42 vom 11. Februar 1825 (Nr. 225). Die Anzeige erschien erneut in Nr. 51 vom 20. Februar 1827 (Nr. 225) (Digitalisat), abgerufen am 10. Mai 2015.
  15. Brockhaus' Konversationslexikon. 14. Auflage. F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin/ Wien 1894–1896, Band 14, S. 568. (Digitalisat, abgerufen am 24. Juli 2014)
  16. Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden, 1952, Herausgeber Ministerium des Innern des Landes Sachsen
  17. Landtagsprotokoll (1. Wahlperiode, 59. Sitzung) vom 29. April 1949, S. 1270 (Digitalisat)
  18. Landesvermessungsamt Sachsen: Topographische Karte 1:10.000 Nr. 5441-SW Schönheide-, 1. Auflage, Dresden 1995, ISBN 3-86170-609-1.
  19. Gottfried August Arndt: Archiv der Sächsischen Geschichte. 2. Teil, Leipzig 1785, S. 372 und 373. (Digitalisat)
  20. Beispielsweise Lehnsbrief vom 3. Februar 1655 als Exponat im Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide
  21. Die Liste folgt der Darstellung von Ernst Flath: Heimatkunde und Geschichte von Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide. Schönheide o. J. (1909), Reprint der Gemeinde Schönheide 1992, S. 264–302 (Link zu S. 264 des Digitalisats in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden)
  22. Sie führte einen Streit mit dem Kurfürsten, weswegen die Juristenfakultät der Universität Wittenberg 1676 eine Stellungnahme abgab. Johann Heinrich von Berger: Consilio iuris, im Verlag Haered Laucksianorum, Leipzig 1731, S. 194 (Digitalisat), abgerufen am 1. Mai 2015.
  23. Allgemeines juristisches Oraculum, oder Des heil. Römisch-Teutschen Reichs Juristen-Facultät, welche das Römisch-Teutsche Bürgerliche und Peinliche Recht nach im corpore iuris civilis romani befindlichen Büchern … ins Licht stellt, Zehender Band, In Verlag Johann Samuel Heinsii seel. Erben, Leipzig 1751, S. 489 (Digitalisat), abgerufen am 1. Mai 2015.
  24. Christian Friedrich Hempel: Allgemeines Lexicon Iuridico-Consultatorium oder Repertorium. Zweyter Theil, bey W. L. Springs seel. Erben und Johann Gottlieb Garben, Frankfurth und Leipzig 1752, Spalte 1204 (Digitalisat), abgerufen am 1. Mai 2015.
  25. Datum fraglich, s. Susanne Siegel
  26. Christoph G. Grundig: Geistlicher Berg-Bau. zu finden bey Carl Wilhelm Fulden, Schneeberg 1750, unpag. (S. 23) (Digitalisat), abgerufen am 9. November 2015.
  27. Alexander Wilhelm Köhler (Hrsg.): (Neues) Bergmännisches Journal, Erstes Stück, in der Crazischen Buchhandlung, Freyberg 1788, S. 106 Hier Schreibweise des ersten Vornamens: Carl.Digitalisat, abgerufen am 9. Mai 2015.
  28. Bericht auf der Webseite des Landkreises Erzgebirgskreis über den Landratsbesuch bei der Firma 2013, abgerufen am 19. August 2016.
  29. vgl. Schönheiderhammer im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  30. Die Bergbaulandschaft von Schneeberg und Eibenstock (= Werte der deutschen Heimat. Band 11). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1967, S. 181.
  31. FHWE kauft von DB Eisenbahnstrecke Schönheide Ost - Muldenberg. Meldung vom 15. August 2017 auf der Webseite von FHWE, abgerufen am 3. April 2018.
  32. a b Schönheider Wochenblatt. Nr. 3/2018 vom 19. Januar 2018, S. 1f.
  33. Aktuelles auf der Webseite des Fördervereins Historische Westsächsische Eisenbahnen, abgerufen am 19. April 2018.
  34. muldentalradweg.de Internetseite des Muldentalradweges, abgerufen am 26. August 2013.
  35. Schönheider Wochenblatt. Nr. 49/2015 vom 4. Dezember 2015, S. 6.
  36. Wasserhaushaltsportal des Landes Sachsen Archivlink (Memento des Originals vom 25. November 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/hydra.wasy.de Auf „Pegel“ klicken, dann im Alphabet „Schönheide 3“ auswählen und klicken. Beim Klick auf den dann in der Karte erscheinenden violetten Punkt werden eine Reihe von Kennwerten tabellarisch dargestellt.
  37. Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (Hrsg.): Hydrologisches Handbuch. Dresden o. J. (2015) Zugang zu Digitalisaten. Die Publikation ist in mehreren Teilen als PDF-Dateien über den angegebenen Link abrufbar. Die hier relevanten Daten finden sich in Teil 3 – Gewässerkundliche Hauptwerte -, S. 79.
  38. Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (Hrsg.): Hydrologisches Handbuch. Dresden o. J. (2015) Zugang zu Digitalisaten. Die Publikation ist in mehreren Teilen als PDF-Dateien über den angegebenen Link abrufbar. Die hier relevanten Daten finden sich in Teil 3 – Gewässerkundliche Hauptwerte -, S. 38.