Schönheide

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schönheide (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schönheide
Schönheide
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schönheide hervorgehoben
Koordinaten: 50° 30′ N, 12° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Erzgebirgskreis
Höhe: 629 m ü. NHN
Fläche: 28,1 km²
Einwohner: 4568 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 163 Einwohner je km²
Postleitzahl: 08304
Vorwahl: 037755
Kfz-Kennzeichen: ERZ, ANA, ASZ, AU, MAB, MEK, STL, SZB, ZP
Gemeindeschlüssel: 14 5 21 540
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 43
08304 Schönheide
Webpräsenz: www.gemeinde-schoenheide.de
Bürgermeister: Kai Wilhelm (SPD)
Lage der Gemeinde Schönheide im Erzgebirgskreis
Sachsen Amtsberg Annaberg-Buchholz Aue Auerbach (Erzgebirge) Bad Schlema Bärenstein (Erzgebirge) Lauter-Bernsbach Bockau Börnichen/Erzgeb. Breitenbrunn/Erzgeb. Burkhardtsdorf Crottendorf Deutschneudorf Drebach Ehrenfriedersdorf Eibenstock Elterlein Lugau/Erzgeb. Gelenau/Erzgeb. Geyer Gornau/Erzgeb. Gornsdorf Großolbersdorf Großrückerswalde Grünhain-Beierfeld Grünhainichen Heidersdorf Hohndorf Zwönitz Jahnsdorf/Erzgeb. Johanngeorgenstadt Jöhstadt Königswalde Lauter-Bernsbach Lößnitz (Erzgebirge) Lugau/Erzgeb. Marienberg Mildenau Neukirchen/Erzgeb. Niederdorf (Sachsen) Niederwürschnitz Oberwiesenthal Oelsnitz/Erzgeb. Olbernhau Pfaffroda Pockau-Lengefeld Raschau-Markersbach Scheibenberg Schlettau Schneeberg (Erzgebirge) Schönheide Schwarzenberg/Erzgeb. Sehmatal Seiffen/Erzgeb. Stollberg/Erzgeb. Stützengrün Tannenberg Thalheim/Erzgeb. Thermalbad Wiesenbad Thum Wolkenstein (Erzgebirge) Zschopau Zschorlau ZwönitzKarte
Über dieses Bild

Schönheide ist eine Gemeinde im sächsischen Erzgebirgskreis und liegt im Westerzgebirge. Sie ist die am weitesten westlich gelegene Gemeinde des Erzgebirges. Sie war bis ins ausgehende 20. Jahrhundert stark von Industrie geprägt. Heute findet sich eine Mischung von industriellen, gewerblichen und handwerklichen Arbeitsplätzen und solchen im Dienstleistungsbereich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtähnliche Bebauung an der Hauptstraße
Dorfzentrum: Marktplatz mit Wappeneiche und Martin-Luther-Kirche

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das mehr als fünf Kilometer lange Schönheide liegt mit seinem Ortsteil Schönheiderhammer im Tal der Zwickauer Mulde, welche die südliche Grenze der Gemeinde bildet. Von dort erstreckt sich der Ort im Tal des Filzbaches und des Dorfbaches Richtung Westen. Dabei steigt das Gelände beständig an von Schönheiderhammer mit 542 m bis zum höchsten Punkt im Gemeindegebiet, dem Laubberg mit 767 m. Der weitgehend unbewaldete “Knock” – eine Bezeichnung aus dem Wendischen[2] – ist mit 725 m der höchste Punkt im Bereich der Dorfmitte. Im Tal der Zwickauer Mulde liegt der Ortsteil Wilzschhaus flussaufwärts von Schönheiderhammer. Die Grenze nach Tschechien ist in süd-östlicher Richtung etwa 11 Kilometer entfernt.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Niederschlagsmittelwerte für Schönheide betrugen im Zeitraum von 1935 bis 1964 jährlich 1046 Millimeter und im Zeitraum von 1900 bis 1950 jährlich 1038 Millimeter im Jahr.[3] Für den im starken Luvbereich des Erzgebirges gelegenen Ort wurden zwischen 1901 und 1950 an der in 650 Meter hoch gelegenen Messstation diese monatlichen Mittelwerte gemessen (Januar bis Dezember): 77, 64, 69, 82, 100,107, 128, 112, 80, 79, 69, und 71.[4] Die mittlere Summe des Jahresniederschlags macht im Schönheider Kuppengebiet 940 bis 995 Millimeter aus, die Jahresmitteltemperaturen bewegen sich um 6,3 °C bis 6,4 °C.[5] In den von Hängen geprägten Rändern der Hochflächen sammelt sich die Kaltluft und fließt in die Haupttäler ab. Dadurch ergibt sich eine besondere Gefährdung durch Frost. Im Schönheider Kuppengebiet entsteht und sammelt sich oft Kaltluft. Hohlformen in Form von Senken stellen Kaltluftsammelgebiete dar mit der Folge einer besonderen Frostgefährdung. Dies gilt auch für das Schönheider Kuppengebiet.[6]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Gemeinde Schönheide:

Steinberg Stützengrün
Auerbach,Rodewisch Nachbargemeinden
Eibenstock

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den vier Ortsteilen Schönheide, Schönheiderhammer, Neuheide und Wilzschhaus. Aufgrund der Größe des Ortsteiles Schönheide wird dieser unterteilt in Ascherwinkel, Anger, Baumannsberg, Oberdorf, Fuchswinkel, Heinzwinkel, Mitteldorf, Schädlichsberg, Schwarzwinkel und Webersberg.[7] Der bis 1973[8] zu Schönheide gehörende südwestlich im Wald gelegene Ortsteil Carolagrün[9] war von 1899 bis 1965 eine Volksheilstätte für Lungenkranke, insbesondere zur Tuberkulose-Behandlung. Carolagrün ist seit der Eingemeindung Schnarrtannes 1995 ein Ortsteil von Auerbach/Vogtl.

Naturräumliche Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landwirtschaft vor dem Muldental und nach Süden aufsteigenden Wäldern

Schönheide gehört nach der Definition der naturräumlichen Einheiten zur Naturregion Sächsisches Bergland und Mittelgebirge im Bereich der Makrogeochore Westerzgebirge, das für den hier relevanten Bereich aufgeteilt ist in die Mesogeochoren „Eibenstocker Bergrücken“ mit unter anderem „Rautenkranz-Schönheider Mulde-Tal“ und „Schönheider Hochflächen“ mit den Mikrogeochoren „Silberbach-Tal“, „Schönheider Kuppengebiet“ und „Schnarrtanner Hochfläche“.[10][11] Das Sächsische Landesumweltamt beschreibt den naturräumlichen Charakter des oberen Westerzgebirges um Eibenstock: Bestimmende morphogenetische Einheiten sind Riedel-Tal-Gebiete, Bergrücken und Hochflächen aus metamorphen Gesteinen unterschiedlicher Härte sowie kuppige Granit-Hochflächen und führt das Schönheider Kuppengebiet mit einer Höhe von 590 bis 686 Metern an.[12]

Zur Naturraumzuordnung siehe auch:

Die Landschaftsbewertung des Bundesamts für Naturschutz reiht das Gebiet „Obere Lagen auf der Nordabdachung des West- und Mittelerzgebirges“[13], zu dem Schönheide gehört, als „Schutzwürdige Landschaft“ ein[14] und dem Landschaftstyp „Reine Waldlandschaft“ zu, also mit einem Waldanteil von über 70 %.[15]

Schönheide liegt im Naturpark Erzgebirge/Vogtland und ist von Wiesen, Weiden und Wäldern umgeben. Ackerbau findet sich nur noch wenig. Die Wälder sind überwiegend Fichtenwälder, Mischwald hat einen sehr geringen Anteil. Vom Knock und von der Allee – zwei weitgehend unbewaldete Erhebungen in Dorfnähe – hat man einen freien Blick über das Dorf und seine Umgebung bis zu den großen Wäldern südlich der Zwickauer Mulde und zum Auersberg.

Bergwiesen am Knock im Herbst

Naturgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturschutzgebiet „Moore südlich von Schönheide“ beim Bundesamt für Naturschutz
Die Herrenwiese als Teil des Natura 2000-Gebietes „Oberes Zwickauer Muldetal“ - eine „wertvolle Bergwiese“[16]
  • Bergwiesen am Südabhang des Knock als Natura 2000-Gebiet „Bergwiesen um Schönheide und Stützengrün“ von zusammen 135,5 Hektar, davon Schönheider Anteil mit 93,2 Hektar 69 %.[17][18] Die Beschreibung des Bundesamts für Naturschutz fasst zusammen: „Komplex aus Grünlandbereichen mit Frisch-, Nass- und Bergwiesen sowie kleinflächigem Buchenmischwald, Moorwald und Zwischenmoor“. Zehn Lebensraumtypen (LRT) aus dem FFH-Regelwerk der Europäischen Union werden genannt, darunter Bergwiesen (LRT 6520) und Artenreiche Borstgrasrasen (LRT 6230), aber auch Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation (LRT 8220), Silikatfelsen mit Pionierrasen (LRT 8230) und Trockene Heiden (LRT 4030).[19] Für die Bergwiesen sind Goldhaferwiese und BärwurzRotschwingel-Wiese charakteristisch. Letztere ist in den sächsischen Mittelgebirgen die häufigste Gesellschaft.[20]
  • Tal der Zwickauer Mulde vom Ortsteil Wilzschhaus bis zum Beginn der ehemaligen Faserplattenfabrik als Schönheider Anteil am Teilgebiet 7 „Muldetal unterhalb Morgenröthe-Rautenkranz“ des Natura 2000-Gebietes „Oberes Zwickauer Muldetal“,[21] in der kontinentalen Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung der Europäischen Kommission mit EU-Melde-Nummer 5540-302,[22] geschützt durch Verordnung der Landesdirektion Chemnitz vom 26. Januar 2011,[22] Erhaltungsziele in der Anlage der Verordnung.[22] Der nicht veröffentlichte Managementplan für dieses Gebiet enthält die Maßnahmen, die zur Erreichung der Erhaltungsziele geeignet sind.[22]
  • Naturschutzgebiet „Moore südlich von Schönheide“ in einer Größe von 27,83 Hektar.[23] Der Erzgebirgskreis gab die öffentliche Auslegung des Verordnungsentwurfs im Februar 2013 bekannt.[24] und erließ Ende 2013 die Schutzverordnung.[25] Basis der Unterschutzstellung ist die 100seitige naturschutzfachliche Würdigung vom Januar 2012 durch ein Hallesches Fachbüro für Ökologie und Naturschutz[26] In das Naturschutzgebiet wurden eingeschlossen:[23]
    • zwei Flächennaturdenkmale südlich des Knock, festgesetzt im Jahr 1979: „Wiese an den Baumgärtelskiefern“ mit einer Größe von einem Hektar und „Keilberg-Moor“ (0,18 Hektar)
    • Das „Schönheider Hochmoor“ (sog. Baumgärtels Kiefern) war von 1967 bis 1983 Naturschutzgebiet[27] und wurde dann gelöscht, weil trotz der Schutzregelungen ortsfremde Murray-Kiefern im Moor angepflanzt, Torfwiesen mit Fichten bestockt, Resttorfhügel abgetorft und die Mooraustrocknung durch Gräben betrieben wurden. Inzwischen wurden seit über zwanzig Jahren Renaturierungsaktivitäten entfaltet.[23]
    • Feuchtwiese neben dem „Pimpergarten“ am Fichtigweg.[28]

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwickauer Mulde im Sommer an der Brücke bei der Herrenwiese

Neben zahlreichen unbenannten insbesondere Waldbächen südlich von Schönheide fließen auf Schönheider Gebiet diese Bäche der Zwickauer Mulde zu[7]: Der Silberbach – der längste der durch die südlich von Schönheide liegenden Wälder fließenden Bäche: Seine beiden Zuflüsse entspringen im Wald in etwa 725 m Höhe östlich des 767 m hohen Laubberges (auf Schönheider Gemeindegebiet östlich von Schnarrtanne). Nach etwa einem Kilometer östlicher Fließrichtung vereinigen sich die beiden Quellbäche und fließen durch den Wald nach Süden. In 651 m Höhe durchquert der Silberbach den Schönheider Stausee und fließt östlich des früheren Fachkrankenhauses Carolagrün durch ein Wiesental, um den Rest seines Laufes in süd-östlicher Richtung ausschließlich durch Wald der Zwickauer Mulde zuzustreben, wo er gleich am Ortsausgang nördlich von Wilzschhaus in 585 m Höhe mündet. Bis auf ein kurzes Stück im Wiesental bei Carolagrün verläuft der Silberbach nur auf Schönheider Gebiet. Er ist im unteren Bereich ein Forellengewässer, seit die diffusen Verunreinigungen durch Gewässerreinhaltung beseitigt sind.

Winter im Tal des Tannenbachs

Der Tannenbach entspringt in 700 m Höhe in Oberschönheide am Ortsausgang Richtung Schnarrtanne und fließt, die Carolagrüner Straße unterquerend, nach kurzer Strecke zwischen Wiesen im Wald in tief eingeschnittenem, Granitfelsen umsäumtem Tal steil abwärts. In 585,5 m Höhe mündet er östlich von Wilzschhaus in die Zwickauer Mulde. Auch der Tannenbach ist im Unterlauf ein Forellengewässer.

In etwa 675 m Höhe entspringt der Keilbach im südlich des Knock gelegenen Waldgebiet Schönheides zwischen Oberem Keilberg (689,1 m) und einem unbezeichneten, westlich des Unteren Keilbergs liegenden Berg (686,6 m). Er fließt ausschließlich durch lichtungslosen Wald steil der Zwickauer Mulde zu, in die er östlich des Tannenbachs mündet.

Der Filzbach – benannt nach dem moorigen Gebiet kurz unterhalb seiner Quelle – entspringt süd-östlich des Kuhberges in über 730 m Höhe, durchfließt in östlicher Richtung Neuheide – dort trieb er das Rad der Roten Mühle an –, nimmt die Wasser des aus Stützengrün kommenden Schwarzen Bachs auf und wird von aus dem Webersberg und von Neuheide zufließenden namenlosen Bächen zusätzlich gespeist.

Einer der Hauptzuflüsse ist der Schönheider Dorfbach, der fast das ganze Dorf Schönheide von West nach Ost durchfließt und an dem entlang die erste Besiedlung stattfand, heute noch an den Waldhufen der Flur zu erkennen. Seit Abschluss der letzten Arbeiten Ende der 1930er Jahre ist der Dorfbach fast auf ganzer Länge verrohrt. Er mündet in Unterschönheide am „Paradies“ im Bereich der früheren Fischer-Mühle in den Filzbach, an dessen unteren Lauf früher mehrere Mühlen (darunter die Stauden-Mühle) betrieben wurden. Dieser fließt in Schönheiderhammer in die Talsperre Eibenstock.

Das Kuhbergmassiv ist eine Wasserscheide zwischen Zwickauer Mulde und Saale.[29] Die aus ihm nach Westen fließenden Bäche strömen zur Saale, die nach Osten zur Zwickauer Mulde. Südlich des Kuhbergs entspringt in einer Höhe von 700 m der Holzbach, der an den zu Schnarrtanne gehörenden Hahnenhäusern vorbei in westlicher Richtung fließt, um dann an der Straße zwischen Wernesgrün und Schnarrtanne in Nordrichtung dem Wernesbach zuzustreben, in den er an der Bundesstraße von Wernesgrün nach Rodewisch mündet. Der Holzbach ist der einzige Bach mit Namen aus dem Schönheider Gemeindegebiet, dessen Wasser nicht in die Mulde fließt, sondern in die Saale.

Stillgewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stausee hat die größte Wasserfläche. Er liegt in 651 m Höhe südlich der Auerbacher Straße im Wald und wurde in den 1930er Jahren im Zuge von Arbeiten des Reichsarbeitsdienstes angelegt. Ihn durchfließt der Silberbach. Die drei Teiche in Neuheide dienten auch der Wasserregulierung für den Betrieb der Roten Mühle. Auch der Schwarze Teich im Schwarzwinkel wird entstanden sein, damit die Mühlen am Filzbach auch bei niedrigem Wasserstand betrieben werden konnten. Der Katzenteich im Bereich der Kleingartenanlage südlich des Knock ist ein von Menschen geschaffener Teich. Der Teich auf dem Gelände der großen Bürstenfabrik war als Löschwasserteich und Nasslager für Bürstenholzstämme angelegt worden.

Hochwasser 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Filzbach beim Hochwasser am 2. Juni 2013 im Bereich Paradies

Bei dem Hochwasser Anfang Juni 2013 überflutete der Filzbach das Eisstadion im Ortsteil Schwarzwinkel. Trotz des kurzen Laufs bis zum Stadion hatte Starkregen das Wasser so steigen lassen, dass es einen Meter hoch im Stadion stand und die Kühlaggregate irreparabel beschädigte. Die Wassermassen überschwemmten in Schönheide auch ein Autohaus sowie mehrere Geschäfte und Wohnhäuser.[30] Vom 29. Mai bis 3. Juni fielen am Messpunkt Eibenstocker Talsperre 218 mm Niederschlag.[31]

Flächennutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flächennutzung 2012[32]
Nutzung Fläche in ha
Siedlungs- und Verkehrsfläche 279
davon Gebäude- und Freifläche 153
davon Betriebsfläche 3
davon Erholungsfläche 12
davon Friedhofsfläche 3
davon Verkehrsfläche 108
Landwirtschaftsfläche 642
Wasserfläche 79
Waldfläche 1.791
Flächen anderer Nutzung 19
Gesamtfläche 2.810

Das Gemeindegebiet ist überwiegend (zu fast 64 Prozent) mit Wald bedeckt. Damit liegt Schönheide deutlich über dem Durchschnitt des Erzgebirgskreises von 44,9 Prozent und hat einen mehr als doppelt so hohen Waldanteil wie die Bundesrepublik Deutschland mit 30,1 Prozent. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche macht in Schönheide 22,9 Prozent aus, im Erzgebirgskreis 40,5 Prozent und in Deutschland 52,3 Prozent.[32][33] Bedingt durch den überproportional hohen Waldanteil liegt der Anteil der Landwirtschaftsfläche sehr deutlich unter dem der Region und dem Deutschlands. Zur Wasserfläche: Neben den Bächen und Teichen sowie dem Schönheider Anteil an der Zwickauer Mulde gehört zum Gemeindegebiet auch ein Teil der Eibenstocker Talsperre.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 750-Millimeter-Schmalspurbahn im Museumsbetrieb

Als erster Siedler im Schönheider Gebiet gilt Urban Männel, der 1537 das erste Haus errichtet haben soll.[34][35] Fünf Jahre später sind 12 Siedler im Schneeberger Fürstenverzeichnis aufgeführt. Das Türkensteuerregister des Jahres 1542 nennt die Namen von 12 Bauern.[36] Schönheide wurde als Gemeinde mit dem sogenannten Befreiungsbrief des Gebietsherrn Balthasar Friedrich Edler von der Planitz vom 20. März 1549jul. förmlich gegründet.[34]

Am 24. Dezember 1563jul. kam der Ort durch Verkauf in den Besitz der Wettiner und damit zur Herrschaft Schwarzenberg.[37] 1566 wurde in Schönheiderhammer das heute noch als Eisengießerei betriebene Eisenhammerwerk gegründet. Im Jahre 1596 wurde die erste Kirche errichtet. Sie stürzte 1764 ein. Dabei kam ein Mann ums Leben. Die Kirche wurde nach Plänen von Christian Döltz von 1766 bis etwa 1773 in der heutigen äußeren Form neu gebaut und anschließend bis 1835 im Innern ausgebaut und ausgemalt.[38] 1669 wurde eine Handwerkerinnung gegründet.

Der Name des Dorfes wechselte über die Jahrhunderte. 1542 wurde es als Schönnheyde bezeichnet,[36] dann folgten diese Namen: 1549 Schonheyde, 1557 Schönheyde, 1572 Schonheida, 1572 Schönheida. Ab 1875 wurde die heutige Schreibweise Schönheide eingeführt.[39]

Mit dem Bau der Bahnstrecke Chemnitz–Adorf erhielt der Ort 1875 in Schönheiderhammer und Wilzschhaus Bahnanschluss. Zwischen 1880 und 1900 wurden mehrere noch heute bestehende öffentliche Gebäude gebaut: Rathaus 1882, Post 1891, Real-/Hauptschule 1896–1898. Die Flemming-Fabrik aus dem Jahr 1896 wurde in den 2000er Jahren abgerissen, ebenso eine der beiden Lenks-Villen, Jugendstilbauten aus der Zeit um 1900. 1893 kamen mit dem Bau der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld der Bahnhof Schönheide Mitte und die Haltepunkte Oberschönheide und in Neuheide dazu.

In der Zeit zwischen 1914 und 1945 zog in Schönheide wie auch im restlichen Erzgebirge durch die Kriege hohe Arbeitslosigkeit und Armut ein. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges am 21. Februar 1945 wurde im Ort ein Außenlager des KZ Flossenbürg eingerichtet, in dem 50 KZ-Häftlinge für die Firma R. Fuess (Berlin) Zwangsarbeit verrichten mussten. Diese Häftlinge wurden am 13. April 1945 auf den Todesmarsch nach Karlsbad geschickt.[40]

Zu DDR-Zeiten wurde im Ort ein Kinderferienlager betrieben.

Die Gemeinden Schönheiderhammer und Neuheide wurden am 1. Juli 1949 nach Schönheide eingemeindet (Gesetz über den Zusammenschluß der Gemeinden Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide – Landkreis Aue – vom 29. April 1949).[41]

Blick vom Fuchsstein über Neuheide bis Neulehn

1974 begann der Bau der Talsperre Eibenstock. Dadurch musste 1975 die Bahnstrecke im Muldetal zwischen Blauenthal und Schönheide Ost stillgelegt werden. 1977 erfolgte auch die Einstellung der Schmalspurstrecke, auf einem Teilstück verkehrt heute eine Museumsbahn.[42]

Ab 1990 wurde die Infrastruktur ausgebaut, aber durch die Stilllegung vieler Betriebe stieg auch wieder die Arbeitslosigkeit an.

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule in der Dorfmitte

Nach den im Jahr 1542 namentlich erwähnten zwölf Bauern,[36] zu denen deren Familien und Gesinde zu hinzuzurechnen sind, kamen weitere Siedler, so dass 1563, dem Jahr, in dem Schönheide an den Kurfürsten August verkauft wurde, die Zahl auf 49 Bauern anstieg. Außerdem bestand ein herrschaftliches Vorwerk mit seinen Bewohnern.[43] 1572 waren 56 Ansässige erreicht, davon sechs Vollbauern, auch Anspanner genannt, 48 Hintersassen, also Bauern mit nur einem halben Lehen oder weniger, und zwei Eingebäuder oder Häusler.[43] Auch hier sind Familien und Gesinde noch hinzuzurechnen, wohl um sieben bis 10 Personen pro Hausstand, dies ergäbe rechnerisch eine Einwohnerzahl von 392 bis 560.

  • 2009: 5.047[50]
  • 2011: 4.918[50]
  • 2012: 4.836
  • 2013: 4.738
Angaben ab 1801 jeweils für Schönheide, Neuheide und Schönheiderhammer zusammen

Von den 4.918 Einwohnern am 31. Dezember 2011 waren 2.415 männlich und 2.503 weiblich. 23 waren Ausländer.

Der Wegweiser Kommune der Bertelsmann-Stiftung prognostiziert der Gemeinde eine Einwohnerentwicklung bis 2030, die dem seit über 20 Jahren zu beobachtenden Trend entspricht.[51] Dies differiert kaum von den Daten für den Erzgebirgskreis in der 5. Regionalisierten Bevölkerungsprognose bis 2025 für Sachsen des Statistischen Landesamtes.[52]

Stadtähnliche Bebauung am Marktplatz gegenüber dem Rathaus, links die Martin-Luther-Kirche, rechts von der Mitte die Wappeneiche

Altersstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Stichtag des 31. Dezember 2011 waren 13,7 Prozent (675) unter 20 Jahre alt, 48,2 Prozent (2.371) zwischen 20 und unter 60 Jahre sowie 38,1 Prozent (1.872) 60 Jahre und älter.[53] Die Altersstruktur Schönheides unterscheidet sich deutlich von der ganz Deutschlands. Die Daten des Jahres 2010 weisen einen Anteil der unter 20-Jährigen von 18,4 Prozent (Schönheide minus 4,7 Prozentpunkte) aus, bei den 20 bis unter 60-Jährigen von 55,3 Prozent (Schönheide minus 7,1 Prozentpunkte) und bei der Altersgruppe „60 Jahre und älter“ von 26,3 Prozent (Schönheide plus 11,8 Prozentpunkte).[54] Nach dem Zensus 2011 beträgt der Jugendquotient (Anzahl der unter 18-Jährigen je 100 Personen im Alter von 18 bis unter 65 Jahren) im Jahr 2011 genau 22 gegenüber 30 im Jahr 1990. Dagegen stieg der Altenquotient (Anzahl der 65-Jährigen und Älteren je 100 Personen im Alter von 18 bis unter 65 Jahren) von 30 im Jahr 1990 auf 51 im Jahr 2011.[55]

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feuerwehrdenkmal in der Gestaltung des Jahres 2013

Grabstätten und eine Gedenktafel auf dem unteren Teil des alten Friedhofs erinnern an eine unbekannte Zahl von Opfern der NS-Diktatur. Das Feuerwehrdenkmal im oberen Ortsteil, ursprünglich errichtet zum Gedenken an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Feuerwehrleute, hat heute zusätzlich eine Gedenktafel, die allen in Kriegen gefallenen Feuerwehrmännern Schönheides gilt. An der Außenwand des Bürsten- und Heimatmuseums würdigen zwei gusseiserne Tafeln die im Ersten Weltkrieg gefallenen Sportler aus Schönheiderhammer und aus Schönheide. Letztere Tafel war früher an der Südseite der abgerissenen Turnhalle angebracht. Das Mahnmal für Gefallene des Krieges 1870/71 gegen Frankreich auf dem früher Gustav-Haupt-Platz genannten Platz neben der Schule wurde nach 1945 zerstört. Das sog. Denkmal auf dem Knock oberhalb des alten Friedhofs, 1937 eingeweiht, war den Toten des Ersten Weltkrieges gewidmet, ohne dass je eine Widmungstafel angebracht wurde. In den 1950er Jahren wurde auf der, etwa um die Hälfte gekürzten, Stele ein fünfzackiger Sowjetstern angebracht, der nach 1990 wieder entfernt wurde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[56]
Wahlbeteiligung: 56,4 % (2009: 52,3 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
29,2 %
50,6 %
14,6 %
5,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-14,1 %p
+12,8 %p
+3,1 %p
-1,7 %p
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Zentrum der kommunalen Entscheidungen – Rathaus von Architekt Ernst Giese (Dresden) aus dem Jahr 1882

Nach der Wiedervereinigung erfolgte auch in Sachsen eine vollständige Umstrukturierung der Verwaltung. Für die Gemeinden galt nunmehr die kommunale Selbstverwaltung des Artikels 28 des Grundgesetzes, wonach die Gemeinden durch ihre gewählten Vertreter, die gewählten Bürgermeister und die ihm unterstellte Gemeindeverwaltung die Gemeindeangelegenheiten selbstständig und eigenverantwortlich gestalten können. Das Nähere regelt die getretene Sächsische Gemeindeordnung.

Primär der Gemeinderat entscheidet über die örtlichen Angelegenheiten, in der Regel auf Vorschlag des Bürgermeisters. Insbesondere beschließt er den Haushaltsplan der Gemeinde. Er bereitet seine Beschlüsse in den Ausschüssen vor. Bei der Wahl am 25. Mai 2014 erreichten die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) neun (im Jahr 2009 sieben), die CDU fünf (acht) und die SPD zwei (zwei, davon einer nicht besetzt) Sitze. Die FDP ist nicht mehr vertreten (ein Sitz). Unter den 16 Mitgliedern des Gemeinderates ist eine (drei) Frau.[57][58]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist der 1975 geborene Kai Wilhelm (SPD), ein ausgebildeter Verwaltungsfachmann, der bis zu seiner Wahl als Hauptamtsleiter in einer erzgebirgischen Gemeindeverwaltung tätig war. Er wurde am 8. Juni 2008 bei einer Wahlbeteiligung von 72,3 % (3.229 abgegebene Stimmen bei 4.464 Wahlberechtigten) mit 2.032 Stimmen (63,8 %) für eine Amtszeit von sieben Jahren gewählt. Sein Mitbewerber Michael Härtel (CDU) erreichte 36,2 % (1.152 Stimmen).[59]

Bei der Bürgermeisterwahl am 7. Juni 2015 kandidierten in Schönheide der bisherige Amtsinhaber Kai Wilhelm als Kandidat der Unabhängigen Wählervereinigung (UWG) und das Gemeinderatsmitglied Gunnar Stöckert für die CDU.[60] Von den 3.949 Wahlberechtigten beteiligten sich 2.548 an der Wahl (64,5 %). Kai Wilhelm wurde mit 2.117 Stimmen (84,2 %) wiedergewählt. Sein Mitbewerber Stöckert erhielt 396 Stimmen (15,8 %).[61]

Wahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlen des Landrates und zum Kreistag 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagswahl 2008
Wahlbeteiligung: 72,3 %
 %
50
40
30
20
10
0
40,4 %
31,6 %
11,6 %
6,6 %
9,9 %
andere
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Nach einer Kreis- und Gebietsreform in Sachsen wurden am 8. Juni 2008 gleichzeitig Wahlen zum Kreistag und des Landrats abgehalten. Von 4.467 Wahlberechtigten gaben für Kreistags- und Landratswahl je 3.229 (72,3 %) ihre Stimme ab. In der Gemeinde Schönheide – Wahlkreis 5 Aue-Schwarzenberg – ergab sich als Wahlergebnis für den Kreistag[59]:CDU 3.524 (40,4 %), SPD 2.760 (31,6 %), Die Linke 1.012 (11,6 %), FDP 575 (6,6 %) und andere Parteien/Gruppierungen mit je unter 5 % zusammen 858 (9,9 %).

Aus Schönheide sind Michael Härtel (CDU) und Bürgermeister Kai Wilhelm (SPD) stimmberechtigte Mitglieder des 98 Kreisräte umfassenden Kreistages des Erzgebirgskreises.

Bei der Landratswahl am 8. Juni 2008 stimmten von den 3.229 Wählenden 1.622 (52,6 %) für Frank Vogel (CDU), 522 (16,9 %) für Klaus Jürgen Tischendorf (Die Linke), 426 (13,8 %) für Frank Gerlach (SPD) und 512 (16,6 %) für vier andere Bewerber. Am 22. Juni 2008 fand erneut eine Landratswahl statt, weil auf Kreisebene kein Bewerber die absolute Mehrheit erreicht hatte. In Schönheide nahmen von 4.467 Wahlberechtigten 1.232 (27,6 %) teil und gaben Frank Vogel 951 (77,4 %), Klaus Jürgen Tischendorf 200 (16,3 %) und den anderen drei Kandidaten 78 (6,3 %) Stimmen.[62]

Wahlen zum sächsischen Landtag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1990 konnten die Schönheider am 14. Oktober knapp 14 Tage nach der Wiedervereinigung zum ersten Mal seit über 58 Jahren an freien Wahlen der Abgeordneten des Landtages von Sachsen teilnehmen. Von den 5.108 Wahlberechtigten gingen 76 Prozent (in Klammern jeweils die Daten von ganz Sachsen: 72,8 Prozent) an die Wahlurnen. Die Zweitstimmen entfielen auf CDU 55,9 (53,8) Prozent, SPD 22,8 (19,1) Prozent, FDP 5,9 (5,3) Prozent, PDS 5,3 (10,2) Prozent und andere Parteien zusammen 9,6 (11,6) Prozent, darunter die mit der CSU vergleichbare DSU 3,9 Prozent. Die Parteien der DDR-Demokratiebewegung erhielten: Neues Forum 3,3 (5,6) Prozent und Demokratischer Aufbruch 0,6 Prozent. Die NPD erreichte mit 12 der 3880 abgegebenen Stimmen 0,3 Prozent.[63][64]

Die jüngste Landtagswahl am 31. August 2014 brachte von den 4.051 Wahlberechtigten nur 47,8 (in Klammern jeweils die Daten von ganz Sachsen: 49,2) Prozent an die Urnen. So entschieden die Schönheider mit ihren Listenstimmen: CDU 45,1 (39,4) Prozent, Die Linke 15,4 (18,9) Prozent, SPD 15,1 (12,4) Prozent, FDP 4,7 (3,8) Prozent, Grüne 2,9 (5,7) Prozent, NPD 4,5 (4,9) Prozent, AfD 9,8 (-) Prozent, andere Parteien 2,6 (5,1) Prozent.

Den Wahlkreis 14 – Erzgebirge 2 – vertritt der direkt gewählte Abgeordnete Thomas Colditz, Aue(Sachsen).[65][66]

Wahlen zum Deutschen Bundestag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Bundestagswahlen am 27. September 2009 gehörte Schönheide zum Wahlkreis 165 „Erzgebirgskreis I“. Die Zweitstimmen verteilten die 65,1 (in Klammern jeweils die Zahlen für ganz Deutschland: 70,8) Prozent der 4.404 Wahlberechtigten, die an der Wahl teilnahmen: CDU 39,1 (35,2 – CDU und CSU zusammen) Prozent, SPD 16,8 (23) Prozent, FDP 13,5 (14,6) Prozent, Die Linke 22,9 (11,7) Prozent, Grüne 2,9 (10,6) Prozent, andere Parteien 4,7 (6,0) Prozent, davon NPD 3,5 Prozent.

Im Wahlkreis wurde der 1947 geborene Günter Baumann (CDU), Jöhstadt/Erzgebirge, direkt gewählt.[67][68]

Für die Bundestagswahlen am 22. September 2013 wurde Schönheide dem neu zugeschnittenen Wahlkreis 164 „Erzgebirgskreis I“ zugeordnet. Die neue Einteilung der Wahlkreise war notwendig geworden, weil Sachsen auf Grund der Bevölkerungsentwicklung statt 17 Wahlkreise nur noch 16 hat. In diesem Wahlkreis kandidierten sieben Bewerber, darunter der 2009 im bisherigen Wahlkreis 165 im Jahr 2009 direkt gewählte Abgeordnete und zwei weitere Bundestagsmitglieder, Wolfgang Gunkel (SPD) und Heinz-Peter Haustein (FDP).[69]

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 nahmen 2.927 (70,9 Prozent) der 4.131 Wahlberechtigten an der Wahl teil und vergaben ihre Zweitstimmen so: 47,4 Prozent der CDU, 18,3 Prozent Die Linke, 16,5 Prozent SPD, 3,5 Prozent FDP, 2,3 Prozent Bündnis 90/Grüne, 5,3 Prozent AfD (Alternative für Deutschland). Andere Parteien erhielten 6,7 Prozent, davon die NPD 3,3 Prozent und die Piraten 1,9 Prozent.[70] Im Wahlkreis wurde direkt in den Bundestag gewählt Günter Baumann.[71]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Silber über einem schwarzen Punkt und vor zwei schräggekreuzten schwarzen Berghämmern sowie einer schwarzen Rodehacke eine bewurzelte grüne Eiche, beiderseits begleitet von je einer grünen Heidekrautpflanze mit je einer roten Blüte.

Das Wappen wurde mit dieser Beschreibung vom Schönheider Gemeinderat in seiner Sitzung am 5. Mai 1997 eingeführt. Es beruht auf einem im Jahr 1643 verwendeten „Gerichtssigil zur Schönheyd“ und übernimmt dessen Wappenmotive. Eine Eiche steht seit dem frühen 17. Jahrhundert auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Die Berghämmer, die bergmännischen Werkzeuge Schlägel und Eisen, erinnern an den Bergbau von der Gründungszeit bis in das 18. Jahrhundert. Die Rodehacke weist hin auf die Rodung des Waldes für die Besiedlung. Die Heidepflanzen greifen den Namen der Gemeinde auf. Die Herkunft und Bedeutung des Schwarzen Punktes zu Füßen der Eiche sind ungeklärt, er findet sich schon auf dem Siegel von 1643.

Die Gemeindeflagge wird im Beschluss des Gemeinderates vom 5. Mai 1997 so beschrieben: „Grün-weiße Bikolore mit aufgelegtem Gemeindewappen.“

Partnerschaften mit anderen Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

20 Jahre Partnerschaft Schönheide – Sulzbach

Schönheide unterhält partnerschaftliche Beziehungen mit Bad Rappenau (Baden-Württemberg), den beiden hessischen Gemeinden Beerfelden und Sulzbach (Taunus) sowie Nüdlingen in Bayern. Im Jahr 2010 bestand die Partnerschaft mit Sulzbach, die als erste geschlossen wurde, 20 Jahre. Die Stadt Sulzbach half insbesondere in der Nach-DDR-Zeit bei der Umstellung im Bereich Gemeindeverwaltung und Schule.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dialekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schönheide wird westerzgebirgisch gesprochen, schon wenige Kilometer weiter westlich – hinter dem Wald – beginnt der vogtländische Dialekt.[72] Ihr Dorf bezeichnen die Schönheider als „Schennhaad“.[73] In umgebenden Dörfern und Städten ist eher die Bezeichnung „Schiehaad“ verbreitet. Schon im 20 km muldeabwärts liegenden Aue (Sachsen) wird die Sprechweise der Schönheider als singend bezeichnet. Der Satz „Wu de Hasen Hos’n un de Hosen Hus’n haaßen, do bie iech dorrhamm.“ (Wo die Hasen „Hos’n“ heißen und die Hosen „Hus’n“, da bin ich zu Hause.) gibt einen Einblick in das Westerzgebirgische.[74] Die Schönheider Mundartschriftstellerin Martina Gutzeit spricht das Schönheider Erzgebirgisch in einer Art Bühnendeutsch, wie die Rezitation eines ihrer Gedichte belegt.[75] Der erzgebirgische Dialekt wird im täglichen Umgang der Schönheider untereinander praktiziert, zahlreiche Einwohner reden fast ausschließlich im Dialekt. Sie sprechen die heute noch an Stelle von Guten Tag und Auf Wiedersehen gebräuchliche Grußformel „Glück auf“ wie „Geliggauf“ und die harten Konsonanten k, p und t wie g, b und d, nur das Wort Garage wird Karasche ausgesprochen.

Kulturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürsten- und Heimatmuseum

Es gibt zahlreiche Kultur- insbesondere Baudenkmale aus allen Epochen, deren Erhaltung vielfach nicht gesichert ist, weil die Nutzungen, für die sie entstanden, aufgegeben wurden oder weil sie durch Umgestaltung stark verändert werden.

Museen und Sakralbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin-Luther-Kirche
  • Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide im ehemaligen neben der Kirche liegenden Pfarrhaus aus dem 17. Jahrhundert. Das Museum zeigt in der Dauerausstellung die Geschichte des Dorfes und der Bürstenindustrie. Regelmäßige Sonderausstellungen behandeln ortsgeschichtliche und regionale Themen. In der Weihnachtszeit wird die erzgebirgische Handwerkskunst jeweils in einzelnen Teilbereichen gezeigt.[76]
  • Schmalspur-Museumsbahn nach Stützengrün[77]
  • Martin-Luther-Kirche

Schon um die 40 Jahre nach der Dorfgründung wurde eine Kirche gebaut, und nach deren Einsturz wurde von 1766 bis 1773 nach Plänen des Baumeisters Christian Döltz ein großer Rokoko-Bau mit dreigeschossigen Emporen auf drei Seiten in der Form einer sächsischen evangelischen Predigtkirche errichtet, auf der Ostseite mit Altar, Kanzel und Orgel übereinander. Innen ist die Kirche 29 Meter lang, 15 Meter hoch und 15 Meter breit. Der Innenausbau zog sich über Jahrzehnte bis etwa 1835 hin. 32 verglaste Betstuben wurden zur Mitfinanzierung des Baus vermietet[78], die rechts vom Altar trägt das Wappen der früheren Besitzer des Eisenwerkes Schönheiderhammer, Edler von Querfurth. 1902/03 wurde die Kirche umgebaut. Bis auf den Anbau einer Sakristei nach Osten blieb das Äußere mit seinem steilen schiefergedeckten Satteldach mit Gaupen, dem im Verhältnis zur Höhe des Kirchenschiffs etwas zu niedrigen Turm und dem Kirchenschiff mit hohen durchgehenden Fenstern und Strebepfeilern im Wesentlichen unverändert. Im Inneren wurde die Decke abgehängt und mit einer Stuckverzierung versehen. Die Orgelempore wurde auf die Westseite verlegt, eine Jehmlich-Orgel ersetzte die von Johann Gottlob Trampeli aus dem Jahr 1795, das Trampeli-Gehäuse kam in veränderter Zusammenstellung vor die neue Orgel. Dehio betont die „überwiegend einheitliche Rokokko-Ausstattung“ der Schönheider Kirche, die Veränderungen des Umbaus aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts „fügen sich in das Gesamtbild ein“.[79]

Bibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönheides Gemeindebibliothek im Rathaus ist direkt vom Marktplatz aus zugänglich und bietet an drei Tagen in der Woche über 10.000 Medien an, Bücher – Belletristik und Fachliteratur aller Art –, Zeitschriften, Videos, DVDs und Hörbücher. Für junge Lesende gibt es eine besondere Abteilung mit Kinder- und Jugendliteratur, Spielen und anderem. Die Bibliothek macht Bestellungen über Fernleihe und Internetrecherchen möglich. Sie wurde schon im Jahr 1844 gegründet[80] und ist damit eine der ältesten in Westsachsen.

Künstler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedichte und Prosa in westerzgebirgischer Mundart veröffentlicht Martina Gutzeit, früher Kantorin der Martin-Luther-Kirche.[81] Die Gesangsgruppe „Schennhaader Maad“ (Schönheider Mädchen), deren künstlerische Leiterin sie ist und für die sie auch Lieder schreibt, tritt a cappella oder mit instrumentaler Begleitung mit Liedern in westerzgebirgischer Mundart auf. Auf CD-Alben sind ihre Lieder teilweise zusammen mit der Musik anderer Gruppen veröffentlicht. Die CDs tragen Titel wie „Weihnachtszeit im Erzgebirge“(erschienen 1996, mit dem Lied „Griene Klies und Gänsebroten“ – Grüne Klöße und Gänsebraten), „Arzgebirg mei Haamitland“ (Erzgebirge, mein Heimatland, 1997, mit dem Lied „De Schwarzbeerschänk‘“ – Die Heidelbeerschänke), „Silbernes Erzgebirge“(1999, mit „Das Geschenk: Zeit“ und „Gieh mit!“ – Geh‘ mit), „Lichtelfest im Erzgebirge“ (2005, mit „Kaa grüns Blatt“ – Kein grünes Blatt und „Wieder is Weihnachten komme“ – Wieder ist Weihnachten gekommen). Außer in MDR-Fernsehsendungen mit Musik aus dem Erzgebirge ist die Gruppe auch in Fernsehsendungen des Bereichs volkstümlicher Schlager aufgetreten.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch

Hauptartikel: EHV Schönheide 09

Der Schönheider Eishockeyverein führt den Namen EHV Schönheide 09 und wurde 2009 gegründet. Er ist seit der Saison 2010/11 in der neu geschaffenen Oberliga Ost vertreten. Die Oberliga ist zurzeit die dritthöchste Eishockeyspielklasse in Deutschland und hat vier regionale Gruppen. Der Vorgängerverein EHV Schönheide ging im April 2009 in Konkurs. Der daraufhin gegründete EHV Schönheide 09 e. V. übernahm dessen Tradition und Startplatz in der Regionalliga Ost 2009/10. In der über 75-jährigen Tradition wurde der Schönheider Eishockeyverein überregional bekannt durch die für nur eine kurze Zeit mögliche Teilnahme an der DDR-Oberliga (trotz der beschränkten Möglichkeiten der bis Anfang der 1990er Jahre vorhandenen Natureisbahn auf der Fläche des Freibades) und durch den Gewinn der Regionalligameisterschaft in der Saison 2007/08 sowie als Sieger des Ostdeutschen- Eishockeypokals 2011/12.


FC Schönheide ist der heutige Name des Fußballvereins, dessen Herrenmannschaft in der Kreisklasse spielt. Andere Vereine, wie für Handball, Tischtennis, Skifahren und Gymnastik, ergänzen das Sportangebot.

Sportstätten

  • Kunstrasen-Fußballplatz „Waldstadion“
  • überdachtes Kunsteis-Stadion Schönheide „Wolfsbau“ für Eishockey und für Freizeit-Eislauf
  • Sporthalle mit Zuschauertribüne an der Geschwister-Scholl-Schule, genutzt von Schule und Vereinen
  • Langlaufloipe am Waldrand im Oberdorf

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Martin-Luther-Kirche gibt es das Jahr über regelmäßig Kirchenmusik.[82] Die Museumsbahn bietet mehrmals im Jahr Fahrten auf der Schmalspurstrecke ab Bahnhof Schönheide-Mitte an, auch im Winter bei Schnee.[83] Auch am Bahnhof Wilzschhaus werden regelmäßig Veranstaltungen rund um die Bahn durchgeführt, so auch Eisenbahnfahrtage auf der Normalspurstrecke Richtung Hammerbrücke und – in Planung – Richtung Schönheiderhammer. Es gibt auch Fahrten des Wernesgrüner Schienenexpresses.[84] Alljährlich findet Anfang September das Bürstenfest statt.[85]

Für das Straßenfest im Juli wird mitten im Ort die Hauptstraße gesperrt.[86] Die Schönheider Kirmes ist traditionell am 2. Wochenende des Oktobers. Das alljährliche Feuerwehr-Familien-Fest der Freiwilligen Feuerwehr Schönheide gibt es Mitte August oder Anfang September.[87] Das Bürsten- und Heimatmuseum veranstaltet jedes Jahr Oldtimertreffen und Handwerkerwochenenden mit Vorführungen alter Handwerkstechniken.[88] Seit 2004 treffen sich Motorradfahrer am ersten Sonntag im Juli zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel am Fuchsstein.[89] Der Weihnachtsmarkt am Sonnabend vor dem ersten Advent auf dem Marktplatz hatte schon vor 1800 einen Vorgänger, den Advents-Freitagsmarkt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landwirtschaft bedeutet heute in einer Höhenlage von 550 bis über 730 m, sich wegen der kurzen Vegetationsperiode auf Viehwirtschaft zu beschränken. Aber bis in die 1960er Jahre hatten die um die 30 Landwirte in Schönheide die klassische Kombination von Ackerbau mit Getreide, Rüben und Kartoffeln und Viehwirtschaft. Die Tiere waren ganzjährig in Anbindehaltung im Stall. Wegen der geringen Fläche pro Betrieb waren Dreinutzungsrinder selbstverständlich, nur Bauern mit mehr Fläche hatten Zugochsen, manche arbeiteten mit der Kombination Pferd und Ochse. Landwirte mit zwei Pferden waren die Ausnahme. Wegen der steilen Anstiege und der langen Schneebedeckung der Hohlwege auf den Nordseiten mussten die typischen Winterarbeiten – wie der Transport von Mist auf die Felder – auf großen Umwegen über weniger steile Straßen und Wege mit sehr hohem Zeitaufwand erledigt werden. Weite Wege waren ein generelles Problem für alle Feldarbeiten: Schönheides Bauern hatten in dem Waldhufendorf lange schmale von der Hofstelle ausgehende Streifen, die bis zum Waldrand reichten. Insbesondere im Bereich der kuppenartigen Höhen war der Feldbau schwierig, da die Bedeckung mit der Humusschicht auf Grund geringer Verwitterung der Böden sehr dünn ist.[90][91]Das Sächsische Landesumweltamt bezeichnete das obere Westerzgebirge hinsichtlich der Bodenfruchtbarkeit als ausgesprochenes Ungunstgebiet. Die Ackerzahlen der armen, sauren Böden liegen bei den extremen Boden- und Klimaverhältnissen in Richtung Kammlagen bei Werten bis unter 20. Das Landesamt bewertet das Bodenpotenzial Ackerland in den oberen Berglagen überwiegend und auf armen Böden in den Kammlagen fast durchweg als gering bis sehr gering.[92]

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war der Mangel an Kunstdünger gravierend. Allgemeiner Nahrungsmangel bei großer Bevölkerungszahl ließ viele Einwohner Kaninchen, Ziegen und Schafe halten, für die sie Futter an Wegesrändern holten. Oder sie ließen die Tiere angepflockt weiden. Im Zuge der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone – nach der Parole Junkerland in Bauernhand – wurden die zum Besitz der Eigentümer des Eisenwerks Schönheiderhammer, der Familie von Querfurt, gehörenden Flächen im Bereich Schädlichsberg auf Neubauern aufgeteilt. In der Produktion waren die Landwirte nicht frei in ihren Entscheidungen, sie waren im Rahmen der DDR-Planwirtschaft mit qualitativ und quantitativ in Anhängigkeit von der Fläche festgelegten Produktionsmengen belegt, sog. „Soll“, die zu staatlich festgesetzten Preisen aufgekauft wurden. Die darüber hinausgehende Produktion, sog. „freie Spitze“, konnten die Landwirte frei verkaufen. Die Maschinen- und Ausleihstation in Affalter, später Maschinen-Traktoren-Station, brachte Anfang der 1950er Jahre die ersten Möglichkeiten, eine stärker mechanisierte Landwirtschaft zu betreiben, insbesondere im Bereich der Zug- und Erntemaschinen.

In den 1950er Jahren begann die Kollektivierung der Landwirtschaft über den sog. Typ 1 (Typ 1, jeder macht seins.). Um den Beitrittsdruck zu erhöhen, wurde auch die Ausleihmöglichkeit für Maschinen und Geräte erschwert. 1961 wurde auch in Schönheide die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) auf den Typ 3, der sog. Vollkollektivierung, umgestellt und sämtliche Bauern zum Beitritt gebracht, insbesondere auch durch starken psychischen Druck. Nur wenige Flächen blieben außerhalb der LPG „Vorwärts“. Die Bewirtschaftung in den schmalen Hufen wurde zugunsten großer zusammenhängender Flächen aufgegeben, die Streifen mit Lesesteinen zwischen den Hufen samt Bewuchs entfernt, feuchte Wiesen zum Teil aufgeforstet und steile Flächen sich selbst überlassen. Im Ortsteil Schädlichsberg baute die LPG einen Rindergemeinschaftsstall, nach sowjetischem Vorbild als Rinderoffenstall, der angesichts der Schneewinter im Erzgebirge in erheblichem Maße zu Tiererkrankungen, Minderleistungen und Tierverlusten führte, so dass er zu einem geschlossenen Stall umgebaut werden musste. Die Schönheider LPG „Vorwärts“ spezialisierte sich auf die Aufzucht von Färsen.[93] Im Zuge der Kooperation mit anderen LPGs im Raum Zwickau erhielt sie Kälber, die in Schönheide aufgezogen wurden und als Milchkühe wieder ins Tiefland gebracht wurden.

Nach 1990 löste sich die LPG „Vorwärts“ auf, die landwirtschaftlichen Flächen gingen weitgehend an die Eigentümer zurück. Als Pachtflächen werden sie heute im Wesentlichen von zwei Wiedereinrichtern genutzt. Ein größerer Betrieb hielt bis vor einigen Jahren Schafe und stellte dann auf Mutterkuhhaltung um, neben den Weiden nutzt er die Flächen für Heu- und Silagewerbung sowie den Anbau von Futtergetreide. Außerdem halten in geringerem Umfang einige Betriebe Mastvieh, darunter Galloway-Rinder.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schönheide erscheint freitags das „Schönheider Wochenblatt – Unabhängige Regionalzeitung mit amtlichen Bekanntmachungen der Gemeinde Schönheide sowie Informationen aus Carlsfeld, Stützengrün und Umgebung“. Das Wochenblatt gab es von 1872 bis Mai 1941 dienstags, donnerstags und sonnabends und nach Kriegsende im Jahr 1945 für kurze Zeit. Anfang 1990 gründete es der Journalist und heutige Herausgeber Eberhard Mädler neu.

Über örtliche Ereignisse berichtet auch der Regionalteil „Auer Zeitung“ der Chemnitzer Tageszeitung Freie Presse.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeugnis der Geschwister-Scholl-Schule Schönheide aus dem Jahr 1950

Die Gemeinde Schönheide hat vier Kindergärten in eigener Trägerschaft, die im Gemeindegebiet gut verteilt liegen, die Kindertagesstätten „Villa Kunterbunt“ im oberen Dorf, „Wirbelwind“ im Schwarzwinkel, „Abenteuerland“ in der Straße Paradies und „Hammerschulzwerge“ in der früheren Hammerschule.[94]

Die Gemeinden Stützengrün und Schönheide betreiben ihre Schulen in Partnerschaft: Die Grundschule für die Klassen 1 bis 4 liegt in Stützengrün, sie wird auch von Schönheider Kindern besucht. In 11 Klassen unterrichteten 12 Lehrerinnen und Lehrer 244 Schülerinnen und Schüler der beiden Dörfer.[95] In Schönheide liegt die Schule für die Klassen 5 bis 10, die seit dem Schuljahr 2013/14 wie alle vergleichbaren Schulen in Sachsen Oberschule heißt[96]. Zwölf Klassen mit 242 Schülerinnen und Schülern werden von 21 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.[32] Seit etwa 1949 trägt die Schönheider Schule den Namen „Geschwister Scholl-Schule“.[97] Sie hat Ganztagsangebote und Neigungskurse in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik, Kunst und Kultur, Info und Medien, Gesundheit und Sport und sozial-gesellschaftliches Handeln. Die Schule stellt ihr berufsorientiertes Ausbilden besonders heraus.[98]

Volkshochschulkurse für eine Reihe von Themen werden angeboten insbesondere im nahe gelegenen Rodewisch.[99] Die Musikschule Rodewisch e. V. unterrichtet in der Schulgasse 4 in Schönheide, die Kirchengemeinde bietet Kindern und Erwachsenen Instrumentenunterricht und –spiel sowie Chorgesang.

Die nächstgelegene Fachhochschule ist die Westsächsische Hochschule Zwickau mit Fachbereichen auch in Reichenbach im Vogtland, Schneeberg und Markneukirchen, die nächstgelegene wissenschaftliche Hochschule ist die Technische Universität Chemnitz.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisenbahn früher und heute: Bis 1975[100] erreichte die Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld über den Haltepunkt Schönheide Nord (früher Neuheide), Bahnhof Schönheide Mitte (früher Schönheide) und Haltepunkt Schönheide West (früher Oberschönheide) den Bahnhof Schönheide Süd (früher Wilzschhaus). Dort traf die 750-Millimeter-Schmalspurbahn auf die Bahnstrecke Chemnitz–Adorf, die auch in Schönheide Ost (früher Schönheiderhammer) einen Bahnhof hatte.

Haltestelle Paradies
Wegweiser auf dem Baumannsberg

Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen nahm 2007/8 auf dem Teilstück Schönheide Süd – Hammerbrücke der in den 1990er Jahren in diesem Bereich stillgelegten Bahnstrecke Chemnitz–Adorf mit dem Wernesgrüner Schienen-Express einen Touristenbahnbetrieb auf und führt im Rahmen von Veranstaltungen Sonderfahrten durch. Er strebt auch die Wiedernutzung des Teilstücks Schönheide Ost – Schönheide Süd an.

Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der öffentliche Personenverkehr erschließt Schönheide durch zwei Buslinien. Die Linie V 61 Schönheide – Auerbach/Vogtl. erreicht in Rodewisch die Vogtlandbahn Richtung Zwickau – Leipzig – Berlin, Zwickau – Chemnitz – Dresden oder Zwickau – Thüringen – Göttingen, aber auch Richtung Tschechien – böhmische Bäder. Die Linie 351 Neuheide – Schönheide – Eibenstock – Aue (Sachsen) gibt dort die Gelegenheit, mit der Bahn Richtung Zwickau – Leipzig – Berlin, Chemnitz – Dresden oder Zwickau – Thüringen – Göttingen zu reisen.

Autoverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von insgesamt 3.122 Kraftfahrzeugen am 1. Januar 2013 waren 2.599 PKW, auf 1.000 Einwohner entfielen 537 PKW (im Erzgebirgskreis 569).[32]

Schönheide ist mit dem Auto erreichbar aus Richtung Dresden – Chemnitz über die A 72, Abfahrt Stollberg/Erzgeb.-West, über Aue (Sachsen) auf der B 283. Von Nordwesten und Norden her (Westdeutschland, Norddeutschland, Berlin, Leipzig) kann Schönheide über die A 4, Abfahrt Meerane, und die B 93 bis Schneeberg und die B 169 bis Stützengrün angefahren werden.

Nach Westen und Süden Richtung Hof – Nürnberg oder München wird über die B 169 und B 94 die Auffahrt Reichenbach im Vogtland der A 72 erreicht. Dies ist mit etwa 25 Kilometern Entfernung Schönheides nächstgelegene Autobahn-Anschlussstelle.

Überregionale Rad- und Weitwanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernwanderweg „EB“ Eisenach–Budapest: Wegweiser im Silberbachtal

Der Muldentalradweg führt im Tal der Zwickauer Mulde an Schönheide vorbei. Er ist in diesem zur oberen Mulde gehörenden Bereich noch nicht ausgeschildert, Radlerinnen und Radler können auf der von ihnen gewählten flussnahen Route durch Schönheiderhammer fahren.[101] Ein teilweise neu trassierter Radweg an der Mulde entlang von Schönheiderhammer bis Wilzschhaus und weiter bis Muldenhammer ist in Planung. Er soll den schon zwischen Aue und Blauenthal bestehenden Radweg auf der früheren Bahnstrecke ergänzen, der bis Schönheiderhammer fortgeführt werden soll.[102] Das frühere Stationsgebäude des Bahnhofs Schönheide Ost soll zu einer Rast- und Servicestation im Zuge des Muldentalradwegs ausgebaut werden. Der Antrag auf Genehmigung der Umbauten ist schon gestellt. Die Gemeinde Schönheide befürwortet das Vorhaben.[103]

Drei überregionale Wanderwege führen durch das Gemeindegebiet. Der europäische Fernwanderweg Eisenach – Budapest geht durch Oberschönheide. Seine Trasse führt vom oberen Vogtland über Rautenkranz nach Norden zum Kuhberg und von dort nach Nordosten in Richtung Schneeberg. Auf dem Fernwanderweg Görlitz-Greiz kommen Wandernde, von Eibenstock aus den Kuhberg als nächstes Zwischenziel ansteuernd, durch Schönheiderhammer. Von dort führt der Weg weiter durch Schönheide, am Paradies vorbei, durch den Schwarzwinkel und durch Neuheide. Der Vogtland Panorama Weg führt von Schnarrtanne über den schon zu Schönheide gehörenden Laubberg (767 m) zum Stausee, wendet sich dann Richtung Kuhberg und folgt von dort an dem Fernwanderweg Erzgebirge-Vogtland Richtung Wernesgrün.[104] Im Gemeindegebiet sind zahlreiche örtliche Wanderwege, auch Rundwanderwege, ausgeschildert und markiert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitteldorf mit Schule (rechts), alter und neuer Bebauung

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forscher und Entwickler, Wissenschaftler und Komponist, Kommunalpolitiker und Abgeordnete in Reichstag und Landtag – das Dorf Schönheide brachte mehrere Persönlichkeiten hervor, deren Wirken bis heute Spuren zeigt:

  • George Günther (1655-1724), Kurfürstlich-sächsischer Ober-Forst- und Wildmeister in Zschopau, später geadelt und Land-Jägermeister, Ober-Land-Fischmeister, Amtshauptmann zu Augustusburg, Chemnitz und Frankenberg[105]
  • Karl Emanuel Klitzsch (1812–1889), Organist, Komponist und Musikschriftsteller, wirkte in Zwickau. Er war Freund Robert Schumanns und trat in der Musikwissenschaft der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Autor hervor.
  • Friedrich August Gnüchtel (1816–1866), gründete in Lauter Fabriken für Blechwaren, fertigte verzinnte Kochgeschirre als Saxonia-Geschirre, vertrieb Spankörbe und errichtete eine Porzellanmalerei[106][107]
  • Karl Leistner (1826–1874), Nationalökonom und Politiker, lehrte als Dozent an der Universität in Zürich und war national-liberaler Abgeordneter des Reichstages des Norddeutschen Bundes und des Sächsischen Landtages.
  • Louis Tuchscherer (1847–1922), Erfinder und Mechaniker, wirkte in Chemnitz. Er arbeitete zeitgleich mit süddeutschen Erfindern an der Entwicklung der Automobiltechnologie.
  • Ottomar von Mayenburg (1865–1932) war Erfinder der Chlorodont-Zahnpasta und Inhaber der Herstellerfirma.
  • Kurt Müller (1924–2009), SED-Politiker, war Oberbürgermeister von Aue und später von Karl-Marx-Stadt.
  • Hanno Drechsler (1931–2003), war an der Universität Marburg tätig und später als SPD-Kommunalpolitiker Oberbürgermeister und Ehrenbürger von Marburg.
  • Volker Sinz (* 1935), Mediziner, Professor für Pathologische Physiologie an der Medizinischen Fakultät „Carl Gustav Carus“ Dresden, 1997 emeritiert[108]
  • Georg-Berndt Oschatz (* 1937), ist Verwaltungsbeamter und CDU-Politiker. Er war Oberbürgermeister verschiedener Städte und Kultusminister in Niedersachsen.
  • Dietmar Schulz (* 1942), war Staatssekretär in den Niedersächsischen Ministerien für Umwelt sowie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (SPD).
  • Ulrich Mückenberger (* 1944) ist Rechts- und Politikwissenschaftler. Er lehrt als Professor an der Universität Hamburg.
  • Gero Troike (* 1945), Grafiker, Bühnen- und Kostümbildner, Theaterregisseur, Autor von Bühnenwerken

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Gottlob Meinel (* 1812), Schullehrer in Schönheide, war als Abgeordneter des Wahlbezirks 48 (Eibenstock und Umgebung) Mitglied der zweiten Kammer des Sächsischen Landtags, der im Winter 1848/49 gewählt wurde und am 17. Januar 1849 zusammentrat.[109]
  • Hans Edler von Querfurth (1849–1931) war Besitzer des Eisenhüttenwerks Schönheiderhammer und als Konservativer um 1900 neun Jahre Mitglied des Sächsischen Landtags.
  • Ernst Flath (1876–1964) war Lehrer in Schönheide und Verfasser des 1909 erschienenen Werkes Heimatkunde und Geschichte von Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide.
  • Ulrich Möckel (* 1968), Heimatforscher, arbeitet und publiziert über das böhmische Westerzgebirge und veröffentlicht regelmäßig die Online-Zeitschrift „Grenzgänger“.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volker Bretschneider und Bernd Garn: Alte Ansichten von Schönheide. Ein Spaziergang vom Hammer bis zum Oberdorf, Horb 2010, ISBN 978-3-86595-376-6 (Alle Ortsteile werden mit einer Vielzahl alter Ansichtskarten und sonstigen Fotos von Dorfszenen vorgestellt und textlich erläutert.)
  • Volker Bretschneider und Bernd Garn: Alte Ansichten von Schönheide. Band 2. Ein Gruß aus Schönheide, Horb 2012, ISBN 978-3-86595-460-2 (Das zur 475-jährigen Wiederkehr des Siedlungsbeginns erschienene Buch bringt auf 124 Seiten in reicher Bebilderung insbesondere Informationen über frühere Firmen, Freizeitaktivitäten, Ereignisse und Entwicklungen des Dorfbildes seit etwa 1900.)
  • Ernst Flath: Die Gründungsgeschichte Schönheides – Zur bevorstehenden Vierhundertjahrfeier des Ortes. In: Glückauf – Zeitschrift des Erzgebirgsvereins. Nr. 5/1937. Mai 1937. Seiten 65 bis 70 (Eine mit Fotos versehene Beschreibung der Voraussetzungen, des Ablaufs, der Organisation und der rechtlich-administrativen und finanziellen Bedingungen der Besiedlung – als Beispiel erzgebirgisch-vogtländischer Dorfgründungen im 16. Jahrhundert.)
  • Ernst Flath: Heimatkunde und Geschichte von Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide, Schönheide o. J. (1909), Reprint 1992 (Das etwa 1909 erschienene Buch ist ein grundlegendes Werk über Geschichte – auf der Grundlage von Archivrecherchen –, über Geographie und Geologie sowie über Institutionen, Politik, Wirtschaft und Sozialleben zur Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. 350 Seiten.)
  • Max Grohmann (Hrsg. im Auftrag des Erzgebirgs-Zweigvereins Schönheide): Auf nach Schönheide – Ratgeber in Bild und Wort für Einheimische und Fremde, für Sommerfrischler, Wanderlustige und Wintersportfreunde […], Schönheide o. J. (1916) (Ein 60-seitiges Buch mit zahlreichen Bildern, das die Gemeinde und ihre Umgebung insbesondere unter dem Aspekt behandelt, den Tourismus zu entwickeln, aber auch Infrastruktur und Wirtschaft allgemein vorstellt.)
  • Siegfried Lenk (Herausgeber Rat der Gemeinde Schönheide): Zur Geschichte der Gemeinde Schönheide (Zur 450-Jahr-Feier im Jahr 1986). Schönheide 1986 (Schwerpunkt der Publikation ist die Entwicklung seit 1900 und besonders in der Zeit des Nationalsozialismus', nach dem Zweiten Weltkrieg und in der DDR.)

Daneben sind diese Werke von Bedeutung:

  • Sachsens Kirchen-Galerie. 11. Band. Das Voigtland, umfassend die Ephorien Plauen, Reichenbach, Auerbach, Markneukirchen, Oelsnitz und Werdau. Dresden 1844, S. 178f. (Digitalisat in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) (Der Schönheider Pfarrer Gottlieb Friedrich Wagner beschreibt nach dem Stand von etwa 1840 die Orts- und Kirchengeschichte, die Kirche sowie die Schulentwicklung.)
  • Georg Buchwald (Herausgeber): Neue Sächsische Kirchengalerie. Ephorie Schneeberg. Leipzig 1902. (Digitalisat in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) (Schönheides Pfarrer Friedrich Volkmar Hartenstein beschreibt bebildert für Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide die Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung, Einwohnerentwicklung, Kirchen- und Schulgeschichte, Baugeschichte der Kirche, Glocken und Orgel der Kirche.)
  • Otto Findeisen: Eibenstock, Schönheide, Bockau. Bilder aus der Geschichte und Industrie des westlichen Obergebirges, Monos-Verlag, Berlin 1924 (Der Eibenstocker Lehrer beschreibt bebildert Geschichte, Einwohnerentwicklung und insbesondere die Entwicklung von Technologien, Handel, Handwerk, Gewerbe und Industrie.)
  • Gerhard Diering, Susanne Steiniger, Richard Günnel: Vierhundert Jahre Eisenwerke Schönheiderhammer. Herausgegeben vom VEB Eisenwerke Schönheiderhammer im Jahre 1966. Leipzig 1967 (Das Werk beschreibt die Entwicklung eines der heute noch wichtigsten Industriebetriebe Schönheides, relevant auch unter den Gesichtspunkten der Dorf-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte.)
  • Siegfried Sieber: Studien zur Industriegeschichte des Erzgebirges. Band 49 der Reihe Mitteldeutsche Forschungen. Köln Graz 1967 (Der Autor beschreibt die Entwicklung zum und im Industriezeitalter. Dabei wird auch die große Rolle des Industriedorfes Schönheide für eine Reihe von Techniken und Vertriebssystemen dargestellt. Auf 23 Seiten des ersten 84 Seiten umfassenden Teils „Das Erzgebirge als Industrielandschaft“ werden Schönheider Entwicklungen behandelt.)
  • Richard Steche: Schönhaide. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 8. Heft: Amtshauptmannschaft Schwarzenberg. C. C. Meinhold, Dresden 1887, S. 58. (Das Buch behandelt die Kirche und ihre Ausstattung gegen Ende des 19. Jahrhunderts.)
  • Schönheide. In: Die Bergbaulandschaft von Schneeberg und Eibenstock (= Werte der deutschen Heimat. Band 11). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1967, S. 102–108. (Aus der Feder Siegfried Siebers eine knappe Darstellung des Dorfes und seiner Umgebung unter geographischen, geologischen, wirtschaftlichen und historischen Aspekten nach dem Stand Mitte der 1960er Jahre.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Carl Friedrich Mosch: Zur Geschichte des Bergbaues in Deutschland, Erster Band, Liegnitz 1829, S. 233 Digitalisat, abgerufen am 23. Februar 2015
  3. Das östliche Vogtland (= Werte der deutschen Heimat. Band 59). 1. Auflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, ISBN 3-7400-0938-1, S. 234.(„Werte für die angrenzende wenig außerhalb gelegene Station“)
  4. Das östliche Vogtland (= Werte der deutschen Heimat. Band 59). 1. Auflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, ISBN 3-7400-0938-1, S. 235.(„Werte für die angrenzende wenig außerhalb gelegene Station“)
  5. Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Bereich Landschaftsökologie, Flächennaturschutz, Fachbeitrag zum Landschaftsprogramm – Naturraum und Landnutzung – Steckbrief „Oberes Westerzgebirge“, o. J., S. 4 [1]
  6. Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Bereich Landschaftsökologie, Flächennaturschutz, Fachbeitrag zum Landschaftsprogramm – Naturraum und Landnutzung – Steckbrief „Oberes Westerzgebirge“, o. J., S. 5 [2]
  7. a b Ernst Flath: Heimatkunde und Geschichte von Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide, Schönheide o. J. (1909), S. 22.
  8. Infotafel in Bad Reiboldsgrün
  9. Werner Schmidt: Das östliche Vogtland (= Werte der deutschen Heimat. Band 59). 1. Auflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, ISBN 3-7400-0938-1, S. 163.
  10. Naturraumbedingungen in Sachsen (Memento vom 19. März 2005 im Internet Archive), abgerufen am 28. Juli 2013.
  11. Recherchekarte des LfZ Link zur Recherchekarte
  12. Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie: Fachbeitrag zum Landschaftsprogramm – Naturraum und Landnutzung – Steckbrief Oberes Westerzgebirge, S. 1 [3]
  13. Beschreibung des Bundesamts für Naturschutz, abgerufen am 28. Juli 2013.
  14. Landschaftstypen nach dem Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 28. Juli 2013.
  15. Definition des Bundesamts für Naturschutz, abgerufen am 28. Juli 2013.
  16. Landschaftspflegeverband Westerzgebirge, Themenweg 8 Internetseite des Landschaftspflegeverbandes, abgerufen am 5. Januar 2016
  17. Liste der Fauna-Flora-Habitat-Gebiete in Sachsen (EU-Melde-Nr. DE 5441303)
  18. Managementplan für das FFH-Gebiet 5441-303 - Landesmeldenummer 286 „Bergwiesen um Schönheide und Stützengrün“, Büro für Landschaftsökologie und Landschaftsplanung Uwe Fischer, Schwarzenberg 2012, S. 11
  19. Steckbriefe der Natura-2000-Gebiete. 5441-303 Bergwiesen um Schönheide und Stützengrün (FFH-Gebiet)
  20. Biotoptypen. Rote Liste Sachsens Hrsg. vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Dresden 2010, S. 87
  21. Übersichtskarte im Anhang und § 2 der Verordnung der Landesdirektion Chemnitz zur Bestimmung des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung „Oberes Zwickauer Muldetal“ vom 26. Januar 2011 (SächsABl.SDr. S. S 120) [4]. Die Übersichtskarte ist nicht direkt erreichbar. Durch einen Klick auf Übersichtskarte am Ende der Verordnung kann diese als PDF-Datei heruntergeladen werden.
  22. a b c d Verordnung der Landesdirektion Chemnitz zur Bestimmung des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung „Oberes Zwickauer Muldetal“ vom 26. Januar 2011 (SächsABl.SDr. S. S 120) [5], abgerufen am 3. Januar 2015
  23. a b c Friedemann Klenke: Schutzgebiete in Sachsen 2013, in: Naturschutzarbeit in Sachsen, Hrsg. Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, 56. Jahrgang 2014, Dresden 2015, S. 78 f., PDF herunterladbar über www.publikationen.sachsen.de
  24. Öffentliche Auslegung des Verordnungs-Entwurfs, Bekanntmachung vom 26. Februar 2013, Landkreiskurier Erzgebirgskreis, Nr. 2/2013, S. 13.
  25. Verordnung des Landratsamtes Erzgebirgskreis zur Festsetzung des Naturschutzgebietes „Moore südlich von Schönheide“ vom 25. November 2013, Sächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 2/2014 vom 31. Januar 2014, Information des Landschaftspflegeverbandes Westerzgebirge [6], abgerufen am 28. August 2013
  26. [7] Wortlaut des Gutachtens, veröffentlicht vom Naturpark Erzgebirge Vogtland, abgerufen am 16. September 2013.
  27. Liste der Naturschutzgebiete in Sachsen (C 19)
  28. [8], Seite 12, veröffentlicht vom Naturpark Erzgebirge Vogtland, abgerufen am 16. September 2013.
  29. Siegfried Sieber/Martin Leistner: Die Bergbaulandschaft von Schneeberg und Eibenstock (= Werte der deutschen Heimat. Band 11). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1967, S. 101.
  30. Freie Presse, Regionalausgabe Aue vom 2. Juni 2013, abgerufen am 4. Juni 2013
  31. Talsperrenmeldezentrale der Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Datenstand 4. Juni 2013 um 07.15 Uhr Abruf am 4. Juni 2013
  32. a b c d Gemeindestatistik 2013 für Schönheide, abgerufen am 31. Januar 2015.
  33. www.destatis.de: Flächennutzung, abgerufen am 14. Februar 2012.
  34. a b Ernst Flath: Heimatkunde und Geschichte von Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide, Schönheide o. J. (1909), S. 177.
  35. Karl Gottlob Dietmann: Die gesamte ... Priesterschaft in dem Churfürstenthum Sachsen ... Band I.3: Konsistorium Wittenberg. Richter, Dresden, Leipzig 1755, S. 609 (Online).
  36. a b c Ewald Rannacher: Das Türkensteuerregister der Jahre 1531 und 1542 unter besonderer Berücksichtigung der Herrschaft Auerbach, in: Der Vogtländische Erzähler, Beilage zu Auerbacher Zeitung/Rodewischer Tageblatt, Nr. 34/1936
  37. Gottfried August Arndt: Archiv der Sächsischen Geschichte, 2. Teil, Leipzig 1785, S. 367 bis 388. (Digitalisat), abgerufen am 3. Juli 2014.
  38. Pfarrer Volkmar Hartenstein, Neue Sächsische Kirchengalerie, Parochie Schönheide, Leipzig 1902, Sp. 11–12.
  39. Susanne Baudisch, Karlheinz Blaschke: Historisches Ortsnamenverzeichnis von Sachsen, Halbband 2, N-Z, Leipzig 2006, Sp. 5441.
  40. [9], Webseite KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Abgerufen am 6. Juli 2016
  41. Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden, 1952, Herausgeber Ministerium des Innern des Landes Sachsen
  42. Rainer Heinrich, Gordon Parzyk: Die Geschichte der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld, Herausgeber Deutsche Reichsbahn, Bahnmeisterei Falkenstein/Vogtland, Falkenstein/Vogtland 1988, Seiten 105 und 106.
  43. a b Hermann Löscher: Die bäuerliche Nachbesiedlung des Erzgebirges um 1500, in: Blätter für deutsche Landesgeschichte 91 (1954), S. 130–157 Digitalisat in der Bayerischen Staatsbibliothek München
  44. a b c Otto Findeisen: Eibenstock, Schönheide, Bockau. Bilder aus der Geschichte und Industrie des westlichen Obererzgebirges, Sonderdruck aus der Schriftenreihe Weltplätze des Handels und der Industrie. Berlin 1924, S. 20.
  45. Otto Findeisen: Eibenstock, Schönheide, Bockau. Bilder aus der Geschichte und Industrie des westlichen Obererzgebirges, Sonderdruck aus der Schriftenreihe Weltplätze des Handels und der Industrie, Berlin 1924, S. 21.
  46. a b Ernst Flath: Heimatkunde und Geschichte von Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide, Schönheide o. J. (1909), S. 126–128.
  47. a b c d e Siegfried Sieber/Martin Leistner: Die Bergbaulandschaft von Schneeberg und Eibenstock (= Werte der deutschen Heimat. Band 11). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1967, S. 181.
  48. C. F. T. Rudowsky: Verzeichniß der gesammten Ortschaften des Königreichs Sachsen ... nach der Zählung am 3. Dezember 1855. Dresden: Ramming 1857, S. 67.
  49. a b c Schönheide im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  50. a b c d e f g Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
  51. www.wegweiser-kommune.de: Prognose bis 2030 Direkter Link auf die Seite nicht möglich, Vorgehensweise: In das Suchfeld „Schönheide“ eintragen und auf den Pfeil klicken, abgerufen am 5. August 2013
  52. [10], abgerufen am 5. August 2013.
  53. Quelle: Amtliche Statistik des Landes Sachsen [11] , direkter Link auf die Seite nicht möglich. Vorgehensweise: Anklicken von „Strukturdaten“, weiter anklicken in der Karte „Erzgebirgskreis“, dann die am weitesten westlich liegende Gemeindefläche anklicken. Es öffnet sich die Übersicht „Gemeindestatistik 2008 für Schönheide“, in der Tabelle die Jahreszahl 2012, auf der sich öffnenden Karte Sachsens den Erzgebirgskreis, dort die Gemeinde 540 anklicken, scrollen bis zu den Daten über die Altersstruktur, abgerufen am 4. August 2013.
  54. Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung [12] Daten zu Bevölkerungsentwicklung und Altersstruktur, abgerufen am 4. August 2013.
  55. Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen [13] Direkter Link auf die Seite nicht möglich, Vorgehensweise: Am Seitenende bei Auswahl „Schönheide“ eintragen und auf „anzeigen“ klicken, dann scrollen, bis im Alphabet Schönheide erscheint, dann ist Download PDF Bevölkerung möglich, abgerufen am 5. August 2013
  56. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014
  57. Für 2009: Sächsisches Landesamt für Statistik [14] direkter Link auf die Seite nicht möglich. Vorgehensweise: Klick auf „Wahlergebnisse“, dann Klick auf „Gemeinde“, dann Klick auf „Erzgebirgskreis“, dann Schönheide auswählen, abgerufen am 3. Dezember 2015
  58. Für 2014: Sächsisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 27. Mai 2014.
  59. a b Statistisches Landesamt Sachsen; Kreistagswahlen 2008
  60. Schönheider Wochenblatt vom 4. Juni 2015, S. 1
  61. Statistisches Landesamt Sachsen Bürgermeisterwahlen 2015, abgerufen am 7. Juni 2015
  62. Statistisches Landesamt Sachsen, Landratswahlen 2008
  63. Ergebnisse für Sachsen, Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen [15], abgerufen am 6. August 2013
  64. Ergebnisse für Schönheide, Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen [16] direkter Link auf die Seite nicht möglich. Vorgehensweise: Klick auf „Gemeinde“, dann „Schönheide“ auswählen, abgerufen am 6. August 2013
  65. Ergebnisse für Sachsen: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. September 2014, S. 5.
  66. Ergebnisse für Schönheide, Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen[17], abgerufen am 3. September 2014.
  67. Ergebnisse für den Bund Quelle: Internetseite Wahlrecht.de [18]
  68. Ergebnisse für Schönheide, Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen [19] direkter Link auf die Seiten nicht möglich, Vorgehensweise: Anklicken Wahlergebnisse, dann Gemeinde anklicken, auf der Karte Wahlkreis 165 anklicken, dann das am weitesten westlich liegende Gebiet, dann öffnet sich Tabelle
  69. Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen [20], abgerufen am 6. August 2013
  70. Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen [21] (PDF; 2,8 MB)Ergebnisse der Bundestagswahl 2013, bekanntgegeben von der Landeswahlleiterin Sachsens am 23. September 2013, Seite 83, abgerufen am 23. September 2013
  71. Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen [22] (PDF; 2,8 MB)Ergebnisse der Bundestagswahl 2013, bekanntgegeben von der Landeswahlleiterin Sachsens am 23. September 2013, Seite 13, abgerufen am 23. September 2013
  72. Friedrich Barthel: Der vogtländisch-westerzgebirgische Sprachraum – Kulturgeographische Untersuchungen zum Grenzproblem, Diss. Universität Leipzig, Gräfenhainichen 1933
  73. Martina Gutzeit: Mei lieb's Schennhaad, Schönheide 2012
  74. Spielszene in Westerzgebirgisch, abgerufen am 4. August 2013
  75. [23] zwar bei den Vogtländischen Mundarttagen im Jahr 2011, aber westerzgebirgisch sprechend, abgerufen am 4. August 2013
  76. Internetseite des Bürstenmuseums Schönheide/Erzgebirge
  77. Homepage der Museumsbahn, abgerufen am 29. November 2013.
  78. Pfarrer Volkmar Hartenstein: Neue Sächsische Kirchengalerie, Parochie Schönheide, Leipzig 1902, Spalte 12.
  79. Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Sachsen II, Regierungsbezirke Leipzig und Chemnitz, bearbeitet von Barbara Becker, Wiebke Fastenrath, Heinrich Magirius u. a., München 1998, S. 905.
  80. Julius Petzhold: Handbuch Deutscher Bibliotheken, Druck und Verlag von H. W. Schmidt, Halle 1853, S. 328 Digitalisat, abgerufen am 10. Mai 2015
  81. Martina Gutzeit: Mei lieb's Schennhaad, Schönheide 2012
  82. Internetseite der Kirchengemeinde, abgerufen am 16. August 2013.
  83. Internetseite der Museumsbahn, abgerufen am 16. August 2013.
  84. Internetseiten des Vereins Historische Westsächsische Eisenbahnen, abgerufen am 16. August 2013.
  85. Internetseite der Museumsbahn, abgerufen am 16. August 2013.
  86. Internetseite FP, abgerufen am 16. August 2013.
  87. Internetseite der Feuerwehr, abgerufen am 16. August 2013.
  88. Internetseite des Bürstenmuseums, abgerufen am 16. August 2013.
  89. Internetseite des Veranstalters, abgerufen am 16. August 2013.
  90. Ernst Flath: Heimatkunde und Geschichte von Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide, Schönheide o. J. (1909), S. 18.
  91. Adolph Stöckhardt: Der Chemische Ackersmann. Naturkundliches Zeitblatt für deutsche Landwirthe, Zweiter Jahrgang, Georg Weigands Verlag, Leipzig 1856, S. 79f. Digitalisat, abgerufen am 1. April 2015
  92. Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie: Fachbeitrag zum Landschaftsprogramm – Naturraum und Landnutzung – Steckbrief Oberes Westerzgebirge, S. 2 [24]
  93. Stallbrand in Schönheide, abgerufen am 10. März 2013.
  94. Quelle: Gemeinde Schönheide, Öffentliche Einrichtungen[25], abgerufen am 7. August 2013.
  95. Quelle: Sächsische Gemeindestatistik, Strukturdaten 2011, Stichtag 3. September 2010 [26], abgerufen am 7. August 2013.
  96. Staatliche Internetseite, abgerufen am 30. August 2013.
  97. Mündliche Auskunft der Schule im März 2015.
  98. Internetseite der Schule [27], abgerufen am 7. August 2013.
  99. [28], abgerufen am 7. August 2013.
  100. Rainer Heinrich, Gordon Parzyk: Die Geschichte der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld, Herausgeber Deutsche Reichsbahn, Bahnmeisterei Falkenstein/Vogtland, Falkenstein/Vogtland 1988, Seite 105.
  101. [29] Internetseite des Muldentalradweges, abgerufen am 26. August 2013.
  102. Schönheider Wochenblatt Nr. 10/2015 vom 6. März 2015, S. 1
  103. Schönheider Wochenblatt Nr. 49/2015 vom 4. Dezember 2015, S. 6
  104. [30] Wegbeschreibung auf der offiziellen Webseite, abgerufen am 2. Dezember 2015.
  105. Ernst Friedrich Wilhelm Simon: Kurze historisch-geographisch-topographische Nachrichten von den vornehmsten Denckwürdigkeiten der Berg-Stadt Zschopau, Dresden 1821, S. 81
  106. Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche biographische Enzyklopädie, 2. Ausgabe, Band 3 Einstein-Görner, K. G. Saur Verlag, München 2006, S. 874 Digitalisat, abgerufen am 28. April 2015
  107. Siegfried Sieber: Studien zur Industriegeschichte des Erzgebirges. Böhlau-Verlag, Köln 1967, S. 58
  108. Caris-Petra Heidel, Marina Lienert: Die Professoren der Medizinischen Fakultät „Carl Gustav Carus“ Dresden, K. G. Saur Verlag, München 2005, S. 213 Digitalisat, abgerufen am 27. April 2015
  109. Mittheilungen über die Verhandlungen des Landtages, II. Kammer, vom 18. Januar 1849, S. 31 Digitalisat, abgerufen am 27. April 2015