Schwarzbach (Hofbieber)

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Koordinaten: 50° 36′ 30″ N, 9° 54′ 3″ O

Schwarzbach
Gemeinde Hofbieber
Höhe: 431 m
Einwohner: 470 (31. Dez. 2014)[1]
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36145
Vorwahl: 06684
Karte

Schwarzbach

Schwarzbach ist ein 450 m hoch gelegener Ortsteil der Gemeinde Hofbieber im Landkreis Fulda in Hessen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Schwarzbach hat 476 Einwohner und liegt nordwestlich von Hofbieber, zwischen Gotthards im Norden und Langenberg im Süden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. August 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Schwarzbach – bis dahin im Landkreis Hünfeld gelegen – in die Gemeinde Hofbieber eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher ist Lothar Brehl.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die römisch-katholische Pfarrkirche wurde 1912–1914 nach Entwürfen von Georg Kegel erbaut und ist der heiligen Maria vom Berg Karmel geweiht.[3] Sie wird wegen ihrer für den kleinen Ort ungewöhnlichen Größe auch „Rhön-Dom“ genannt. Da sich die kleine Gemeinde ein so großes Gotteshaus nicht leisten konnte, mussten die Schwarzbacher ehrenamtlich aktiv werden und den Bau zum Beispiel durch kostenfreien Transport der Sandsteinblöcke unterstützen. Beim Bau der Kirche wurde der Turm der wesentlich älteren Vorgängerkirche in seiner ursprünglichen Form erhalten und in den Neubau integriert.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr Schwarzbach
  • Sportverein DJK FSV Schwarzbach
  • Musikverein „Original Schwarzbachtaler“
  • Gesangverein „Concordia Schwarzbach“
  • Kirmesgesellschaft
  • DJT Dorfjugendtreff
  • KFD
  • Wanderklub "Komm mit"

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Zahlen Daten Fakten der Gemeinde Hofbieber“, abgerufen im Sepötember 2015.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 395.
  3. Magnus Backes (Bearb.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Hessen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1982, ISBN 3-422-00380-0, S. 795.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hofbieber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien