Schwimmende Windkraftanlage

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hywind, der erste Prototyp einer schwimmenden Multimegawatt-Windenergieanlage mit Serviceponton 2009

Eine schwimmende Windkraftanlage ist eine Windkraftanlage, die im Meer oder in größeren Seen auf einem schwimmenden Fundament errichtet wird. Es gibt eine Reihe von Projekten in verschiedenen Planungsstadien.[1][2] Neben kleineren Prototypen wurden bereits mehrere schwimmende Windkraftanlagen der Multimegawattklasse realisiert.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Verhältnis zum Ertrag neu errichteter Onshore-Windkraftanlagen in Deutschland mit etwa 2200 Volllaststunden ist der Stromertrag im Bereich der Nordsee etwa doppelt so groß, ca. 4400 Volllaststunden.[3][4] Im Unterschied zu herkömmlichen Offshore-Windkraftanlagen können schwimmende Windkraftanlagen in größeren Wassertiefen, also nicht nur in flachen Randmeeren wie der Nordsee eingesetzt werden. Schwimmende Windkraftanlagen können im Hafen in Serie gefertigt und dann an den Standort auf See geschleppt werden, so wie dies auch bei Windfloat gemacht wurde.[5][6] Über die Umweltauswirkung auf Meeresflora und Fauna von Offshore-Windparks wurden nun langjährige Erfahrungen gesammelt. Es gab hierbei keine Beobachtungen, die negative Folgen für die Vogelwelt belegt hätten.[7]

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verankerungsmethoden in der Erdöl- und Erdgas-Industrie

Die verschiedenen Konzepte unterscheiden sich zum einen darin, ob eine schwimmende Struktur eine einzelne Windkraftanlage oder mehrere Windkraftanlagen trägt, und zum anderen in der Verankerungsmethode (Spar-Platform (SP), Tension Leg Platform (TLP), Semi-submersible-Platform).

Bei der Entwicklung schwimmender Windkraftanlagen greift man auf die Erfahrungen der Erdöl- und Erdgasindustrie mit schwimmenden Erdöl- und Erdgas-Förderplattformen zurück.[8]

Einzelanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Einzelanlagen wird eine einzelne Windkraftanlage auf eine schwimmende Unterkonstruktion gesetzt und am Meeresboden verankert. Die Anlagen verfügen über die klassische Windrichtungsnachführung.

  • Der norwegische Erdölkonzern Statoil nennt dieses Konzept Hywind und hat nach Hywind Demo auch den weltweit ersten Windpark aus schwimmenden Windkraftanlagen, Hywind Scotland, aufgebaut. Hywind Demo wurde 2009 im norwegischen Åmøy-Fjord bei Stavanger installiert. Auf dem zylindrischen Schwimmkörper mit 100 m Tiefgang und 5300 t Wasserverdrängung hat die verwendete Windkraftanlage des Typs Siemens SWT-2.3-82 (82 m Durchmesser; 2,3 MW Nennleistung) eine Nabenhöhe von 65 m. In den Folgejahren lief die Anlage ohne größere Zwischenfälle bei Windstärken bis 44 m/s und Wellenhöhen bis 19 m und lieferte im windreichen Jahr 2011 10,1 GWh (entsprechend etwa 4400 Volllaststunden).[9] Die fünf 6-MW-Anlagen (SWT-6.0-154) für Hywind Scotland wurden 2017 etwa 25 Kilometer vor der schottischen Küste verankert.[10][11][12] Der Windpark wurde im Oktober 2017 in Betrieb genommen; angeblich lag der Ertrag während der ersten drei Betriebsmonate – die in die windreiche Winterzeit fielen – oberhalb der Erwartungen.[13][14]
  • Windfloat-Prototyp
    Ein Prototyp des Windfloat-Projekts wurde 2011 bei Aguçadoura vor der Küste von Portugal installiert. Anstelle eines einzigen zylinderförmigen Schwimmkörpers wird die Windkraftanlage von Vestas mit 2 MW von drei Schwimmkörpern getragen.[15] Im Juli 2016 wurde mit dem Abbau des Prototyps begonnen; die Turbine wird in einem anderen Projekt weiterverwendet.[16] Es ist geplant, einen aus drei WindFloat-Plattformen bestehenden Windpark mit einer Leistung von 25 MW zu errichten. Die Inbetriebnahme des 2016 genehmigten[17] Parks, der in der Nähe von Viana do Castelo liegen soll, war zunächst für 2018 geplant[18] und wird nun für 2019 erwartet.[19] Die Kosten sollen etwa 125 Millionen Euro betragen,[20] wovon maximal 30 Millionen EUR von der Europäischen Kommission bezuschusst werden.[21] Ein weiteres WindFloat-Projekt, das nach den 2013 eingereichten Entwürfen im Pazifik vor der Küste Oregons geplant war, wurde 2015 gestoppt.[22]
  • Im Rahmen des Projekts Goto ocean energy des japanischen Umweltministeriums[23] wurden ab Juni 2012 ein 1:2-Modell (100 kW) und ab Oktober 2013 der Prototyp einer 2-MW-Anlage vor der Gotō-Insel Kaba (椛島) erprobt. Es handelt sich um einen Lee-Läufer mit 56 m Nabenhöhe auf einer hybriden Spar-Plattform (oben Stahl, unten Spannbeton) mit 76 m Tiefgang.[24] Am Teststandort gab es nur eine 600-kW-Leitung. Für den kommerziellen Betrieb wurde die Anlage verlegt und liefert seit April 2016[25] der Gotō-Hauptinsel Fukue-jima Strom für umgerechnet 0,29 €/kWh.[26]
  • Im Rahmen von Fukushima FORWARD des japanischen Wirtschaftsministeriums entsteht ein Offshore-Windpark vor der Küste der Präfektur Fukushima. Er besteht zurzeit aus einer 2-MW-Anlage (seit Dezember 2013), einer 7-MW-Anlage (seit Dezember 2016) auf Halbtauchern sowie einer 5-MW-Anlage (seit März 2017) und einer Umspannplattform (22/66 kV, 25 MVA, seit 2013) auf Spar-Plattformen.[27][26]
  • Das Winflo-Projekt sollte zunächst mit einer 1-MW-Windkraftanlage vor der Küste Frankreichs realisiert werden. Es wurde jedoch durch die rasche Erhöhung der Leistung von Windkraftanlagen verschoben, um diese Plattform sogleich mit leistungsstarken Windkraftanlagen auszustatten.[28] Der Turm ist mittig zwischen drei Auftriebskörpern angeordnet. Zur Ausrichtung des Rotors dreht sich die Gondel.[29][30]
  • Das Nautica-Konzept: Nautica Windpower verfügt als Lee-Läufer mit einem Zweiblattrotor über eine passive Windausrichtung, eine nicht drehbare (somit besondere robuste Gondel), zeichnet sich durch große Flexibilität und schnelle, kostengünstige Montage auf See aus.[31][32] V-förmige Ausleger nach Lee enden in halbtauchenden Auftriebskörpern, ein einzelnes Tension-Leg greift am nach unten verlängerten Turm an.
  • SCD nezzy wurde von Aerodyn entwickelt und 2014 vorgestellt, just als Lizenznehmer Ming Yang Wind Energy einen fest gegründeten 6-MW-Prototyp mit Zweiblattrotor installierte. Für die schwimmende Variante waren 8 MW auf einem Y-förmigen, von drei Bojen balancierten Halbtaucher angedacht, wobei die am Ende des längeren der drei Arme schräg angreifende Zugkraft der Verankerung in die Abspannung zum Turmkopf übergehen soll.[33] Bisher wurde nur ein Modell im Maßstab 1:36 realisiert.
  • Ideol hat ein ringförmiges, schwimmendes Fundament mit quadratischem Grundriss entwickelt, das aus Beton und ggf. auch aus Stahl hergestellt werden kann. Der erste 2-MW-Prototyp wurde im Rahmen des Floatgen-Demonstrationsprojektes ab 2016 im Hafen von St. Nazaire aus Beton gebaut und wird nach den Ende 2017 erfolgreich verlaufenen Tests für einen zweijährigen Probebetrieb vor der französischen Atlantikküste bei Le Croisic verankert.[34] Damit ist Floatgen die erste Offshore-Windenergieanlage in Frankreich. Zwei weitere Prototypen (jeweils einer aus Stahl und Beton) mit einer kombinierten Leistung von 7,5 MW sind in Japan in einer Kooperation mit Hitachi Zosen entstanden und sollen 2018 in Betrieb gehen.[35] Am 23. Juli 2016 verkündete Ministerin Ségolène Royal das Ergebnis der Ausschreibung der französischen Energieagentur ADEME, wonach das Gruissan-Gebiet an ein Konsortium von Ideol, Quadran, Bouygues Travaux Publiques und Senvion (4 × 6,2 MW) geht. Die Realisierung ist bis 2020 geplant.[36]
  • Bei dem von der GICON GmbH entwickelten schwimmenden Offshore-Fundament (SOF) handelt es sich um eine spezielle Lösung einer Tension Leg Platform.[37] Das GICON-SOF besteht aus einem Tragwerk mit Auftriebskörpern aus Beton, das über Seile an einem schwimmfähigen Schwergewichtsanker aus Beton am Meeresboden verankert wird. Die Windenergieanlagen können bereits im Ausrüstungshafen auf die SOF montiert werden und schwimmend zu ihrem vorgesehenen Standort gebracht werden,[38] sodass durch den Verzicht auf den Einsatz von Errichterschiffen Kosteneinsparungen erreicht werden können.[39]

Es handelt sich hierbei um ein starres Konzept. Andere Entwickler sind dagegen überzeugt, dass flexible Konzepte[40] die Kosten in dem erforderlichen Ausmaß senken können, wie dies z. B. auch das Nautica-Konzept unterstreicht.

  • Blue H mit Hauptsitz in den Niederlanden plant einen 2,4-MW-Zweiflügler auf einer Tiefwasser-Tauchplattform (SDP, Submerged Deepwater Platform) zu errichten. Ein erster kleiner Prototyp wurde bereits in der Nähe von Brindisi/Italien im Mittelmeer getestet. Inbetriebnahme des Prototyps war im Dezember 2007. Ende 2008 wurde er demontiert, da die Genehmigung ausgelaufen war. Die 2,4-MW-Anlage soll am gleichen Standort getestet werden.
  • Das Sway-Konzept wurde von der Sway Company und Hauptanteilseigner Inocean in Zusammenarbeit u. a. mit Shell und Statkraft für Wassertiefen von 80 bis 300 m entwickelt. Der Schwimmkörper, in Form einer verlängerten Stange, soll nach dem TLP-Prinzip im Meeresboden fest verankert werden.[41]
  • 2011 wurde der schwimmende 1:50-Prototyp[42] SEATWIRL bei Halmstad vor Schweden getestet, der mit einem VAWT-Rotor ausgestattet war.[43][44]

Konzepte für Mehrfachanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existieren auch Konzepte, bei denen sich nicht Gondel und Rotor einer einzelnen Windkraftanlage in den Wind drehen, sondern die ganze schwimmende Plattform. Das erlaubt die Montage mehrerer Windkraftanlagen auf derselben Plattform ohne gegenseitige Windabschattung und die Verwendung von schlanken, abgespannten Masten mit aerodynamischem Profil. Die Ausrichtung der Plattform muss bei Ausfall einer (äußeren) Anlage oder bei unterschiedlichen Richtungen von Wind- und Meeresströmungen (Gezeiten) gegebenenfalls aktiv korrigiert werden.

  • Das Poseidon-Konzept der dänischen Firma Floating Power Plant A/S beinhaltet die gleichzeitige Produktion von Strom aus Wind- und Wellenkraft. «Poseidon 37» ist eine etwa 37 Meter breite und 360 Tonnen schwere Insel aus Metallteilen, die auf der Meeresoberfläche schwimmt und gleichzeitig Strom aus Wind- und Wellenenergie produzieren kann. «Poseidon 37» wurde zwischen 2008 und 2013 im Vindeby Havmøllepark (Vindeby Windpark) vor der dänischen Insel Lolland getestet.[45][46] Dem Nachfolgeprojekt P80 für eine 80 Meter breite Anlage mit 2,6-MW-Wellen- und 5-MW-Windkraftkonverter im Norden Schottlands wurde die Zulassung versagt und das Projekt gestoppt.[47]
  • Aerodyn Engineering hat obiges SCD nezzy-Konzept zu einem mit zwei Rotoren fortentwickelt (SCD nezzy2, SCD steht für super-compact drive, den Triebstrang) und konstruiert zurzeit eine solche Anlage mit 2×3-MW, zielt aber auf 15 MW, die mit einem einzelnen Rotor nicht wirtschaftlich zu erreichen seien. Der gegabelte Turm mit Abspannung auch horizontal zwischen den beiden Gondeln steht auf einem Halbtaucher, der von drei (nun wieder klassisch-festen) Auftriebskörpern stabilisiert wird.[48] Dieser Prototyp soll Ende 2019 fertig sein.[49]

Versorgungssicherheit: Ausgleich in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während über dem europäischen Binnenland längere, großräumige Flauten beobachtet werden können, ist dies über den Meeren in dieser Form nicht der Fall.[50] Die guten Standorte auf den Meeren haben höhere Volllaststunden.[51] Im Regelfall nimmt sowohl der Wind, als auch die Meerestiefe mit zunehmendem Abstand zur Küste zu, was dann zwingend den Einsatz von schwimmenden Windparks erfordert. Noch bedeutsamer ist die saisonal unterschiedliche Stromproduktion. So hat die Südwestspitze von Portugal[52] die Höchsterträge im Sommer, gleiches gilt für die Ägäis.[53] Damit kann der Bedarf an Backup-Kraftwerken systematisch reduziert werden, indem der Aufstellungsort gezielt ausgewählt wird. Zeigt es sich, dass gesamteuropäisch im Sommer mehr Strom aus Wind gewünscht wird, dann müssen die Windparks vor Portugal und der Ägäis erweitert werden. Leistungsfähige HGÜ-Trassen,[54] wie sie z. B. in China schon Realität sind, werden dann vorausgesetzt. Damit lässt sich die Kritik der mangelnden Versorgungssicherheit vermindern.[55]

Einsatzmöglichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwimmende Windkraftanlagen wandeln die Windenergie in elektrischen Strom um und können diesen in das allgemeine Stromnetz einspeisen. Angesichts ihrer üblicherweise großen Entfernung zu Verbrauchsgebieten sind auch Anwendungen denkbar, die den Strom vor Ort oder in unmittelbarer Nähe (Küste) nutzen. Dabei stehen Anwendungen im Blickpunkt, die auch mit schwankendem Energieangebot betrieben werden können und deren Produkte speicherbar und transportabel sind.

Mögliche Anwendungen (Auswahl):

  • Meerwasserentsalzung:[56] Griechische Forscher unter Führung der Universität der Ägäis entwickelten den Prototyp einer schwimmenden Meerwasser-Entsalzungsanlage, die unabhängig vom Stromnetz, durch eine Windkraftanlage angetrieben, Trinkwasser produziert. Die 20×20 m große Anlage mit der Bezeichnung FAEFEDU – Floating Autonomous Environmental Friendly and Efficient Desalination Unit, zu deutsch etwa schwimmende autonome umweltfreundliche effiziente Entsalzungsanlage ist in der Lage etwa 70 Kubikmeter Wasser pro Tag zu entsalzen. Sie wurde im Hafen von Iraklia getestet.
  • Produktion von Wasserstoff aus Windstrom durch Elektrolyse
  • Produktion von Biomethan, auch EE-Gas genannt[57]
  • Herstellung von Methanol[58] (Methanolwirtschaft) oder von PtL-Kraftstoffen

Optimierungsmöglichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem wesentlich höheren Stromertrag gibt es eine Reihe von Optimierungsmöglichkeiten[59] bei den wesentlichen Baugruppen schwimmender Windkraftanlagen (Plattform, Turm, Rotor/Gondel), die auch die Wirtschaftlichkeit verbessern. In vollem Umfang treffen diese Möglichkeiten auf die MUFOW-Konzepte zu, teilweise auch auf die anderer Konzepte.

Rotor/Gondel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl der Einflügler im Binnenland erfolgreich getestet wurde, nahm man die akustischen und optischen Belastungen zum Anlass, weitgehend auf die weitere Entwicklung von Einflüglern (Monopteros (WEA)) zu verzichten. Auch für Zweiflügler trifft dies zu, obwohl diese häufiger gebaut wurden. Dabei hat der Einflügler[60][61] Vorteile: Es werden nicht nur zwei Flügel eingespart, sondern durch die hohe Umdrehungszahl des Rotors genügt ein kleineres Getriebe – und bei getriebelosen Windkraftanlagen ein kleinerer Ringgenerator, was zu deutlichen Kupfereinsparungen führt. Durch den stärkeren Wind auf See fällt auch das schlechtere Anlaufverhalten von Einflüglern nicht ins Gewicht. Außerdem spielen auf dem Meer akustische und optische Faktoren eine geringere Rolle.

Turm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Verwendung von verbundenen Zwillingsrohren als Träger der Plattform sind wesentlich bessere Möglichkeiten der Abspannung/Abstützung gegeben, die die statischen Erfordernisse mit deutlich geringerem Materialaufwand gewährleisten. Da sich die gesamte Plattform in den Wind dreht, kann diese Abstützung wie bei einem Riesenrad, oder Dreibein auch nach vorn gebaut werden.

Logistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwimmende Kraftwerke können an Land vormontiert und dann in wenigen großen Baugruppen aufs Meer hinaus transportiert werden.[62] In ausreichend tiefen Gewässern ist auch der Transport der gesamten Anlage mittels Schleppern möglich. Am Zielpunkt ist dann nur die Verankerung und der Anschluss notwendig, die im Idealfall[63] schon vorbereitet sind. Ein aufwändiger Transport von großen Bauteilen, wie zum Beispiel langer Flügel[64] kann entfallen, sofern der Windkraftanlagenbauer oder Zulieferer einen Zugang zu einem See- oder Binnenhafen hat, was bei einigen Herstellern der Fall ist. Dann können Großbauteile ohne Restriktionen wegen Transport über öffentliche Straßen in einem Stück gefertigt werden, anders als bei der Windkraftanlage von Enercon vom Typ E-126, deren Flügel in zwei Segmenten[65] vorgefertigt und dann vor Ort zusammengefügt werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andrew R. Henderson, David Witcher: Floating Offshore Wind Energy — A Review of the Current Status and an Assessment of the Prospects. Wind Engineering 34, 2010, doi:10.1260/0309-524X.34.1.1.
  • Schwimmende Fundamente für Windenergieanlagen. In: Schiff & Hafen. Heft 6/2013, Seehafen-Verlag, Hamburg 2013, S. 128.
  • Torsten Thomas: Praxisreife Lösungen für schwimmende Fundamentierung. In: Schiff & Hafen. Heft 12/2014, Hamburg 2014, S. 36–38.
  • Thomas Wägener: SOF nehmen nächste Hürde. In: Hansa. Heft 1/2016, S. 48/49.
  • Mats Arnamo: Floating wind energy platforms. In: Hansa. Heft 12/2014, Hamburg 2014, S. 62/63. (englisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schwimmende Windkraftanlage – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Projekt Malta
  2. USA erste Offshore Windturbine installiert auf Cleanenergy-Project.de
  3. Berthold Hahn u. a.: Die Grenzen des Wachstums sind noch nicht erreicht. In: Windindustrie in Deutschland. 6/2015.
  4. IWR: alpha ventus liefert ca. 4400 Volllaststunden
  5. Windfloat wird von der Küste ins Meer geschleppt
  6. Installation eines schwimmenden Zweiflüglers mit einem Frachtkahn
  7. Auswirkungen auf Flora und Fauna
  8. Die Firma Bladt baut Fundamente für gesamte Offshore-Infrastruktur: Gas, Öl und Wind
  9. Nenad Keseric (Statoil): Norway’s solution: Hywind – world’s first full scale floating turbine. Präsentation in: The 2nd Norway-Taiwan Joint Business Council Meeting, 14. Mai 2014, Oslo.
  10. Siemens liefert Offshore-Windturbinen für schwimmenden Windpark. In: Schiff & Hafen. Heft 1/2016, S. 29.
  11. Die Installation von Hywind
  12. Claudia Wanner: Dieser Windpark wird die Offshore-Energiegewinnung verändern. In: WELT.de. Axel Springer SE, 18. Oktober 2017, abgerufen am 21. März 2018.
  13. Mark Austin: The world’s first floating wind farm has already exceeded expectations. In: Emerging Tech. Designtechnica Corporation, 4. März 2018, abgerufen am 21. März 2018.
  14. World class performance by world’s first floating wind farm. In: General news. Statoil ASA, Stavanger, 15. Februar 2018, abgerufen am 21. März 2018.
  15. Principle Power's WindFloat Prototype - Das Windfloat-Konzept auf YouTube
  16. WindFloat®. Principle Power, abgerufen am 21. März 2018.
  17. Portugal Charts Offshore Wind Path. Offshore Wind, 27. November 2017, abgerufen am 24. März 2018.
  18. Portuguese Floating Wind Consortium Gets All Clear from European Commission. Offshore Wind, 8. Dezember 2017, abgerufen am 24. März 2018.
  19. WindFloat Atlantic Project. Repsol S.A., Madrid, abgerufen am 24. März 2018.
  20. Produção do parque eólico flutuante em Viana do Castelo levará pelo menos um ano. SAPO24, 21. März 2018, abgerufen am 24. März 2018.
  21. Questions and Answers on the outcome of the first call for proposals under the NER300 programme. In: European Commission > Press releases database > Press Release details. European Commission, 18. Dezember 2012, abgerufen am 24. März 2018.
  22. Chelsea Davis: Without Oregon utilities nod, Coos Bay WindFloat dead in the water. In: The World Newspaper. Lee Enterprises, Southwestern Oregon Publishing Co., 7. Dezember 2015, abgerufen am 24. März 2018.
  23. Stadt Gotō 「五島市海洋エネルギー」 (Japanisch, abgerufen am 8. Dezember 2013).
  24. Tomoaki Utsunomiya et al.: Design and Installation of a Hybrid-Spar Floating Wind Turbine Platform. Proceedings of the ASME 2015 34th International Conference on Ocean, Offshore and Arctic Engineering, Mai/Juni 2015, St. John’s, Newfoundland, Canada, doi:10.1115/OMAE2015-41544 (online).
  25. 4C Offshore: Events on Sakiyama 2-MW Floating Wind Turbine. 26. März 2016.
  26. a b Japan Wind Power Association: Offshore Wind Power Development in Japan. 28. Februar 2017.
  27. Fukushima Floating Offshore Wind Farm Demonstration Project (Fukushima FORWARD)
  28. Winflo mit 6-MW-WKA von Alstom
  29. Offshore floating wind. (Memento vom 10. Juli 2012 im Webarchiv archive.is) Das Winflo-Konzept.
  30. Videoanimation vom Winflo-Konzept als Zweiflügler
  31. Nautica Windpower als Zweiflügler
  32. Video-Animation über Nautica Windpower
  33. Neue Energie: Schwimmende Windkraftanlage als Zweiflügler mit 8 MW
  34. Floatgen von Ideol liefert ersten Strom
  35. Ideol: Japan project. Abgerufen 30. Dezember 2017.
  36. renewables.seenews.com
  37. GICON-SOF 1
  38. Transport und Installation des GICON®-SOF
  39. Frank Adam u. a.: Entwicklung eines Fundaments für Offshore-Windenergieanlagen aus Stahl-Beton-Verbundbauteilen. In: Schiff & Hafen. Heft 11/2016, S. 40–43, ISSN 0938-1643
  40. Design Advantage. (Memento vom 16. Juli 2013 im Webarchiv archive.is) Kostensenkung durch flexible Konzepte
  41. Internetauftritt der Sway Company
  42. newatlas.com
  43. Der Klein-Prototyp Seatwirl vor Schweden
  44. inhabitat.com
  45. Floating Power Plant A/S.
  46. Poseidon – eine Kombination von Wind und Wellen
  47. Poseidon P80 (DFOWDC) Offshore Wind Farm. 4C Offshore, 1. August 2016.
  48. Eize de Vries: Twin rotors bring 15 MW offshore turbine closer. WindPower Monthly, 30. Mai 2017 (Gespräch mit dem Aerodyn-Gesellschafter und damals noch CEO Sönke Siegfriedsen).
  49. Aerodyn Engineering: Datenblatt SCD nezzy2.
  50. Aktuelle Windsituation in Europa
  51. Windkarte über den europäischen Meeren
  52. Südportugal: Höchster Windertrag im Sommer
  53. Ägäis: Höchste Einspeisung von Windstrom im Sommer
  54. HGÜ – eine Notwendigkeit für Europa (PDF; 51 kB)
  55. Kritik an der konkreten Umsetzung der Energiewende
  56. "A Floating Wind Turbine/Desalination Plant, developed at the University of the Aegean"
  57. Herstellung von Biomethan
  58. Methanolherstellung aus Windenergie (PDF; 907 kB)
  59. Neues Konzept: Multifloater, Dreibein, mittige Gondel, Einflügler
  60. Einflügler von ADES
  61. Einflügler von ADES mit starrer Nabe
  62. Darstellung des Hywindkonzeptes auf Youtube
  63. Das Sealock-Konzept für eine schnelle Installation
  64. Transport der 83,5 Meter langen Flügel
  65. Flügel der E-126 in zwei Segmenten