Servizio ferroviario metropolitano di Torino

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Italian traffic signs - icona stazione fs.svg
Servizio ferroviario metropolitano di Torino
Torino - mappa servizio ferroviario metropolitano.png
Staat Italien
Linien 8
Streckenlänge 455 km
Stationen 93
Tunnelbahnhöfe 3
kleinste Taktfolge 30
Betreiber GTT, TI
Stromsystem 3 kV =, Oberleitung
Bahnhof Torino Stura

Der Servizio ferroviario metropolitano di Torino (SFMT) ist ein S-Bahn-ähnliches Nahverkehrssystem der norditalienischen Großstadt Turin.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Planungen für eine umfassende Neuordnung des Eisenbahnknotens Turin gab es seit 1979. Im Jahr 1987 begann man mit dem Bau der unterirdischen Verbindungsstrecke (passante ferroviario) zwischen den Bahnhöfen Torino Stura im Norden (an der Bahnstrecke Turin–Mailand) und Torino Lingotto im Süden. Die Fertigstellung des Passante ferroviario war die wesentliche Voraussetzung für den geplanten Aufbau eines S-Bahn-ähnlichen Nahverkehrssystems. Dieses Projekt wurde von der Region Piemont angeregt und 1999 vorgestellt. 2005 übertrug die Regionalregierung die Realisierung dem Konsortium Agenzia per la Mobilita Metropolitana, an dem neben der Region auch die Provinz Turin, die Stadt Turin und einige Umlandgemeinden beteiligt sind. Am 4. Dezember 2012 wurde der Servizio ferroviario metropolitano di Torino in der Mole Antonelliana offiziell vorgestellt. Die ersten fünf Linien des SFMT nahmen am folgenden 9. Dezember den regulären Betrieb auf.[1]

Liniennetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SFMT umfasst derzeit insgesamt acht Linien:

Das Liniennetz hat eine Stammstrecke zwischen Torino Stura im Norden und Trofarello im Süden. Mit Ausnahme der Linien A, B und 3 verkehren alle Linien auf der Stammstrecke. Die Linien 4,6 und 7 enden in Torino Stura. Die Linie A bedient unter anderem den Flughafen Turin bei Caselle Torinese. Sie endet noch am Bahnhof Torino Dora, soll aber (als neue Linie 4 Ceres–Bra) bis 2018 an die Stammstrecke und damit an das übrige SFMT-Netz angebunden werden. Die Linie 3 endet noch am Bahnhof Porta Nuova, sie soll jedoch bis 2018 ebenfalls an die Stammstrecke angeschlossen werden und dann bis zum Flughafen Turin-Caselle verkehren (Porta Nuova hat eine U-Bahn-Station). Bis 2018 soll auch die noch fehlende Linie 5 zwischen Orbassano im Südwesten und Chivasso im Nordosten den Betrieb aufnehmen.[2][3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beppe Sinchetto, Servizio Ferroviario Metropolitano a Torino. In: „I Treni“ Nr. 358 (April 2013), S. 32–34.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Turin metropolitan railway service – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nuovo orario e Regioni. In: „I Treni“ Nr. 354 (Dezember 2012), S. 5
  2. Ausbauplanungen bis 2018 auf den Internetseiten der Provinz Turin (Grafische Darstellung auf S.3)
  3. Details zur Linie 5 auf sfmtorino.it