Sherko Fatah

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Sherko Fatah 2013
Sherko Fatah, 2014

Sherko Fatah (* 28. November 1964 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Sherko Fatah ist der Sohn eines Kurden aus dem irakischen Kurdistan und einer deutschen Mutter. Er verbrachte die ersten Jahre seiner Kindheit in der DDR, hielt sich allerdings auch damals bereits länger im Heimatland seines Vaters auf. 1975 siedelte die Familie nach Wien und schließlich nach West-Berlin über. Hier studierte Fatah Philosophie und Kunstgeschichte und schloss sein Studium mit einer Arbeit zur philosophischen Hermeneutik ab. Er ist auch während dieser Zeit häufig in den Irak gereist. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Fatah lebt als freier Schriftsteller in Berlin.

Werke[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Carsten Gansel, Heinrich Kaulen: Kriegsdiskurse in Literatur und Medien nach 1989. Göttingen 2011, ISBN 978-3-89971-811-9.
  • Karl-Markus Gauß: Mit mir, ohne mich: Ein Journal. Wien 2002, ISBN 3-552-05181-3.
  • Volker Hage: Kritik für Leser: Vom Schreiben über Literatur. Frankfurt 2009, ISBN 978-3-518-46107-5.
  • Sigrid Löffler: Die neue Weltliteratur und ihre großen Erzähler, München 2013, ISBN 9783406653513.
  • Özkan Ezli (Hrsg.), Dorothee Kimmich (Hrsg.), Annette Werberger (Hrsg.): Wider den Kulturenzwang: Migration, Kulturalisierung und Weltliteratur. Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89942-987-9.
  • Manar Omar: Jenseits der Grenze einer 'nationalen' Literatur. Deutschsprachige Autoren mit arabischem Hintergrund. In: West-Östlicher Seiltanz. Bonn 2005, ISBN 3-00-016509-6, S. 107–111.
  • Manar Omar: Zwischen Exotik und deutsch-arabischem Alltag. Zur „germanophonen“ Literatur arabischstämmiger Schriftsteller. In: Atef Botros (Hrsg.): Der Nahe Osten – Ein Teil Europas? Reflexionen zu Raum- und Kulturkonzeptionen im modernen Nahen Osten. Würzburg 2006, ISBN 3-89913-476-1, S. 265–288.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sherko Fatah – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten]

  1. „Entführungsgeschichte und zugleich Ideologiekritik“, Rezension von Detlef Grumbach im Deutschlandfunk vom 3. Dezember 2014, abgerufen 12. Dezember 2014