Shida Bazyar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Shida Bazyar (2016)

Shida Bazyar (* 1988 in Hermeskeil) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bazyars Eltern waren politische Aktivisten und flohen 1987 auf Grund der Auswirkung der Islamischen Revolution aus dem Iran. Shida Bazyar wurde in Rheinland-Pfalz geboren. Sie studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Zunächst veröffentlichte sie Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien. Im Rahmen der Klagenfurter Tage der Deutschsprachigen Literatur war sie 2012 Stipendiatin im Literaturkurs.[1] Von der Heinrich-Böll-Stiftung erhielt sie ein Studienstipendium. Im Frühjahr 2016 wurde ihr beachteter und von der Kritik positiv aufgenommener Debütroman Nachts ist es leise in Teheran im Verlag Kiepenheuer & Witsch veröffentlicht. Die Autorin betont dabei, dass das Werk zwar autobiografische Züge habe, aber keinesfalls eine Familienbiografie sei.[2] Bazyar lebt in Berlin und arbeitet in Brandenburg als Bildungsreferentin in der Betreuung jugendlicher Teilnehmer eines Freiwilligen Ökologischen Jahres. Nachts ist es leise in Teheran wurde für den aspekte literaturpreis 2016 nominiert.

Im Jahr 2017 schrieb sie über den sogenannten Muslim Ban/ das Einreiseverbot in die USA[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Shida Bazyar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stipendiaten 2012. ORF Kärnten – Tage der deutschsprachigen Literatur 2014. Abgerufen am 25. April 2016.
  2. Dort leben möchte ich nicht. Frankfurter Neue Presse vom 16. Februar 2016. Abgerufen am 25. April 2016.
  3. Shida Bazyar: Ich darf nicht mitspielen. Essay, in: Die literarische Welt, 4. Februar 2017, S. 1.