Signalsystem M

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Formsignale im Rangierbahnhof Biel

Als Signalsystem M wird seit 1986 in Abgrenzung zu den neueren Signalsystemen L und N das mittlerweile ersetzte Schweizer Formsignalsystem bezeichnet.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Signalsystem M war ein Hauptsignal-Vorsignal-System. Neben den auch in Deutschland oder Österreich verwendeten Flügelhauptsignalen gab es auch Formsignale, die den Signalbegriff mit einer umklappbaren roten Scheibe mit weißem Strich von links unten nach rechts oben anzeigten, ähnlich dem deutschen Formvorsignal. Die ähnlich aufgebauten Vorsignale des Signalsystems hatten hierbei gelbe Scheiben. Diese Vorsignale wurden auch in einer leicht abgewandelten Form verwendet, um Durchfahrten durch einen Bahnhof anzuzeigen.

Als weitere Signalvariante wurde die sogenannte Hipp’sche Wendescheibe verwendet, bei der die Scheibensignale nicht umgeklappt, sondern von der Stellung quer zur Fahrtrichtung in die Stellung längs zur Fahrtrichtung gedreht wurden.[1]

Das erste verwendete Signalreglement von 1916 sah noch keine Geschwindigkeitssignalisierung, sondern eine Richtungssignalisierung vor. Dies bedeutet, dass dem Triebfahrzeugführer lediglich das Gleis angezeigt wurde, auf das er abgelenkt wird. Hieraus musste er die zulässige Geschwindigkeit ableiten. Aus diesem Grund waren bis zu drei Flügel notwendig, um die Fahrt auf dem Hauptgleis bzw. in eine oder zwei Ablenkungen anzeigen zu können.[2]

Signalbilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Roland Smiderkal: Anhang: Signalsystem M (Mechanische Signale).
  2. Roland Smiderkal: 1916 bis 1935 - Entwicklung der mechanischen Signale.