Silvia de Leonardis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Silvia de Leonardis

Silvia de Leonardis (* 12. März 1971 in München) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben und beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Silvia de Leonardis durchlief eine klassische Schauspielausbildung in München, Konstanz und Zürich. Sie spielte u.a. am Stadttheater in Konstanz und im Theater an der Grenze in Kreuzlingen/Schweiz. Während ihrer Theaterzeit nahm sie an einem Workshop für Filmschauspiel (camera acting workshop) des Film- und Stuntproduktionsunternehmens Action Concept teil, bei dem sie sich für eine kleinere Rolle in der Fernsehserie Der Clown empfehlen konnte. Ab da folgten Auftritte in mehreren Folgen von Tatort, eine kleine Rolle bei Die Manns, und bei Küstenwache, bis man sie für komische Rollen entdeckte. Vor allem die Darstellung resoluter Zicken gelang ihr, so dass man sie im Kinofilm Großglocknerliebe und auch in Komödien wie Die Rosenheim-Cops einsetzte. Mittlerweile arbeitet de Leonardis ihre Rollen mit Alex Cole Taylor, mit dem sie seit 2015 auch Schauspiel-Workshops in München gibt.

De Leonardis lebt in München, ist verheiratet und hat eine Tochter.

Filmcoach und Schauspiellehrerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Silvia de Leonardis arbeitet seit 1999 als private Schauspiellehrerin. Von 1999 bis 2006 arbeitete de Leonardis als Filmcoach am Set mit dem mit Down-Syndrom geborenen Schauspieler Bobby Brederlow. Die beiden waren fünf Jahre lang ein erfolgreiches Team bei den folgenden Produktionen:

  • 2000: Bobby
  • 2000: Ich will ich sein
  • 2001: Tatort ‚Schrott und Totschlag’
  • 2001: Powderpark 23 ‚Champ’
  • 2001: Fieber 13 ‚The last song’
  • 2002: ‚Behindert - Sicher – Mobil’
  • 2003: In aller Freundschaft ‚Fest mit Hindernissen’
  • 2004: Alphateam ‚Schlimmer Verdacht’
  • 2004: St. Angela, Folgen 249, 250, 259

Im Jahr 2005 arbeitete sie für die Telenovela Lotta in Love als Filmcoach für Janin Reinhardt.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Nicht nur eine Schillerlesung
  • 2003: Dostojewskij Trip
  • 2002: Gretchen 89 ff.
  • 1999: Das Glas Wasser
  • 1999: Rumpelstilzchen
  • 1999: Der Wunschpunsch
  • 1998: Cyrano de Bergerac
  • 1998: Gretchen 89 ff.
  • 1998: Opernabend
  • 1997: Aschenputtel - wie es wirklich war
  • 1997: Das Dschungelbuch
  • 1997: Opernabend

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]