Simone Barrientos

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Simone Barrientos Krauss (* 5. Oktober 1963 in Eisleben) ist eine deutsche Politikerin (Die Linke) und Abgeordnete im 19. Deutschen Bundestag.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barrientos wuchs in Neustrelitz als Kind einer alleinerziehenden Mutter auf, die als Tänzerin beim Folkloreensemble der DDR und dem Friedrich-Wolf-Theater in Neustrelitz tätig war. Sie wurde außerdem in staatlichen Krippen und in einem katholischen Kinderheim betreut. Nach dem Schulbesuch erlernte sie zunächst bei der Deutschen Reichsbahn den Beruf einer Betriebselektrikerin. 17-jährig gebar sie einen Sohn, dessen Vater sich in den „Westen“ abgesetzt hatte. Eine weitere Ausbildung absolvierte sie als Gebrauchswerberin. Nach der Wende in der DDR war sie bis 2008 in verschiedenen Branchen tätig: als Bauzeichnerin, Dolmetscherin, in einem Besetzungsbüro und in der Filmproduktion. Von 2008 bis 2017 leitete sie als Verlegerin den Verlag Kulturmaschinen. Sie ist Mitglied bei ver.di.

Barrientos gehört seit 2014 dem Landesvorstand Bayern der Linken an. Bei der Bundestagswahl 2017 erhielt sie ein Mandat über die Landesliste. Sie ist kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion und Obfrau im Ausschuss für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Simone Barrientos: Entscheidung in Freiheit. In: junge welt vom 6. März 2019

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Konstitution Ausschuss für Kultur und Medien. Deutscher Bundestag, abgerufen am 9. April 2018 (dt).