Societas Urielis

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Societas Urielis

Die Societas Urielis (lat.; deutsch Gesellschaft Uriels, Kurzform: SoU) entstand 2005 aus dem Zusammenschluss der beiden katholischen Laienvereinigungen Katholischen Glaubensgemeinschaft Saarbrücken (1984–2005) und der Laienbruderschaft OGFU (Abk. f. Ordo nova militia gladii fraternitas equitum sancti urielis archangeli, seit 2002 reduziert auf Ordo gladii fraternitas sancti urielis archangeli; 2000–2005).

Der zentrale, selbstgesteckte Aufgabenbereich gem. den Statuten ist die Missionierungsarbeit in Deutschland. Dabei ist die SoU eine der wenigen deutschen Laienorganisationen und mit Stand 2008 eine von nur zwei katholisch geprägten unabhängigen Organisationen,[1][2] die sich nicht vordringlich um die Missionierung außerhalb, sondern vielmehr innerhalb Deutschlands bemühen. Ausgehend von der Maxime, dass „die apostolische Tätigkeit Nähe zwischen den Menschen und Kenntnisse der Probleme und Wünsche der anzusprechenden Menschen benötigt“[3], setzt sie, im Gegensatz zu traditionellen kirchlichen Einrichtungen, nicht auf eine große zentral geleitete Organisationsform mit überregionalen Werbemaßnahmen, sondern auf regionale Präsenz durch unterschiedliche Aktivitäten der einzelnen SoU-Gruppen[4]. Dabei ist die Arbeit der Gruppen auf konsequente Nutzung des Multiplikatoreffektes durch Netzwerkbildungen vor Ort [5] ausgelegt, was sich u.a. in Gemeinschaftsprojekten mit Bildungsträgern und Kirchengemeinden äußert.

Die SoU beabsichtigt bis 2016[6] den Wandel von einer studentisch-religiösen Gemeinschaft innerhalb der katholischen Kirche hin zu einer Gemeinschaft der katholischen Kirche vollzogen zu haben.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Societas Urielis ist teils als Brüdergemeinschaft und teils als offener Verein organisiert. Dabei sehen die Statuten der SoU keinen großen institutionellen Handlungs- und Verwaltungsapparat vor, sondern eine überschaubare, aktive Gruppe, die anderen Menschen hilft „Ihren Glauben zu ergründen, zu festigen und den Wunsch und die Fähigkeiten zu entwickeln diesen zu verbreiten“. Das Erreichen der Ziele wird also maßgeblich über einen Multiplikatoreffekt angestrebt.

Generelles Ziel ist die Schaffung von Netzwerken zwischen der SoU-Leitung (interne Bezeichnung: Kapitel), einzelnen SoU-Gruppen (interne Bezeichnung: Commendaturae, bis 2009 „Komturaien“) und kooperierenden Einzelpersonen sowie externen Gruppen (interne Bezeichnung: Auxiliares). Der Gegenschluss ist natürlich, dass eine Mitgliedschaft von neuen Personen im Rahmen der Umsetzung von Projektierungen nicht zwingend notwendig ist. Dies sowie die Tatsache, dass man keine Mitgliedschaft beantragen kann, sondern vorgeschlagen wird, bremsen das Wachstum der SoU beträchtlich und mit Absicht. Die aktive Verlangsamung des Wachstums der Gemeinschaft ist auch an den langen Postulats- und Noviziatszeiten, beide zusammen minimal drei Jahre, ablesbar. Die Intention dabei ist die Homogenität der SoU zu bewahren. Erwähnenswert wäre in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass keine gezielte Mitgliederwerbung erfolgt.

Alle Ämter, oder besser Positionen, innerhalb der SoU sind ehrenamtlich. Die Brüdergemeinschaft innerhalb der SoU zeichnete ein straffe Ordnung aus. Nach der Fusion stellt sich die Gemeinschaft als basisdemokratische Vereinigung dar und hat als Beschlussorgan das Plenum der Konvente. Jede Gruppe oder Person, die der SoU beitritt, geht eine vertragliche Verpflichtung mit dem Kapitel ein, wobei diese vor allem die Verwendung von Namen, Regularien und das Auftreten für die Gemeinschaft regelt.

Die mit Stand April 2008 größten SoU-Gruppen (interne Bezeichnung Commendaturae) bestehen in Köln-Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) und Berlin (Metropolregion Berlin/Brandenburg). Dabei ist es Usus die lateinischen Namen hinter den Begriff Commendatura zu setzen.

Ziele der Societas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das generelle Ziel, mit verschiedenen Varianten, ist die Umsetzung der apostolischen Tätigkeit der Gläubigen als Gruppe im Einklang mit dem 2. Vatikanischen Konzil. Die Bereiche sind im Groben wie folgt:

Bereich Theologische Ausbildung der Mitglieder als Grundlage der apostolischen Tätigkeit

Da eine umfassende theologische Ausbildung Grundlage einer jeder Missionsarbeit darstellt, wie man der Präambel der Statuten entnehmen kann, bietet die SoU Ihren Mitgliedern zahlreiche Unterstützungsangebote, finanzieller und persönlicher Art, und Weiterbildungsmöglichkeiten an. Gleichzeitig stehen aber auch eine Reihe von Veranstaltungen der breiten Öffentlichkeit kostenlos zum Besuch frei, da „Glaubensfestigung in der Regel leichter ist, als die Arbeit Menschen zum katholischen Glauben hinzuführen“, wie Diakon P. Oranuba in der Eröffnungsrede der Akademie in Fulda erklärte. Aus diesen Gründen gewährt die SoU grundsätzlich Unterstützung beim Theologiestudium von Mitgliedern sowie von Mitgliedern die sich zum Dienst in der Kirche berufen fühlen bzw. regt Mitglieder zur Aufnahme eines Studiums an. Der Prozess der Weiterbildung dauert für Mitglieder, den Impulsen des Zweiten Vatikanischen Konzils zur „formatio continua“ entsprechend, ein Leben lang.

Bereich Aktive Teilnahme am Missionierungsprozess in Deutschland

Die SoU ist in Form von Akademien, Symposien und kostenlosen Lehrveranstaltungen, der Ausrichtung von Bibelkreisen und Gebetsgemeinschaften, der Bereitstellung von kostenlosen Lern- und Lehrmaterialien (siehe Open Source Projektierungen) sowie zahlreichen regional-bezogenen Tätigkeiten (siehe Handapparate der Bibliothek, siehe Gedenkwanderungen) aktiv. Neben kommerziellen Angeboten, deren Erlös in die Spendenaktionen der SoU fließen,[7] bietet sie eine Reihe von regelmäßig stattfindenden, kostenlosen Kursen und Seminaren, unter dem Motto „Missionierung in Deutschland“ an. Stand April 2008 waren dies 1042 Unterrichtseinheiten[8] in den drei größten Commendaturae, regelmäßig stattfindende Bibelkreise nicht mitgezählt.

Bereich Afrikahilfe

Hier steht die Organisation sowie die Durchführung der Unterstützung von eigenen[9][10] [11] und partnerschaftlich[12] betriebenen Projekten in katholischen Gemeinschaften in Afrika im Vordergrund. Die konkrete Umsetzung erfolgt u.a. durch Bereitstellung von Sach- und Geldspenden, aktiver personeller Hilfe vor Ort. Primärziel ist die Förderung der Hilfe zur Selbsthilfe.[13]

Open Source Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bereitstellung von theologischen Texten, sei es für das Studium oder die eigene Vertiefung des Wissens in Glaubensfragen, zählt mit zu den wichtigsten Punkten der SoU. Dabei ist ein erheblicher Teil entweder als Online-Versionen oder als Nachschlagewerke in der Präsenzmediathek in Wadgassen, auch für Nichtmitglieder, verfügbar. Alle Kumturaien sind angehalten zumindest eigene theologische Handapparate vor Ort bereitzustellen.

Zum einen die mobilen Versionen der Edda (aktuelles Release: 3.0002), des Codex Iuris Canonici, Buch Enoch und des Koran, zum anderen die windows-basierten Latein- und Neugriechisch-Lernprogramme (aktuelles Release: 12.0001b). Das dritte Hauptprojekt wurde erst Ende 2007 beschlossen und setzt einen kompletten Bibelatlas um. Alle Projektierung sind entweder OpenSource oder auf Grund der HTML-basierten Struktur sowieso editierbar und vom Quellcode her offen und stehen kostenlos zum Download bereit. Eine Kennzeichnung als SoU-Software-Entwicklungen erfolgt erst seit Januar 2008, vorher erfolgten Sie unter den Namen der jeweiligen Autoren. Die mobilen Versionen stellen mit mehr als 120.000 Downloads[14] das erfolgreichste Projekt dar.

Gedenkwanderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentlichkeitsarbeit nicht für die SoU, sondern vielmehr für den Glauben. Unter diesem Motto wurden und werden zum einen „Der Weg zum Wendelinus“ und zum anderen der „Urielweg“ durchgeführt.

„Der Weg zum Wendelinus“[15] jeweils am 19. Oktober, seit 2001. Der Weg beginnt am 19. Oktober in Wadgassen und endet jeweils am 20. Oktober an der Wendalinusbasilika in St. Wendel, Saarland. Eingeladen, den Weg mitzubeschreiten, sind alle Katholiken.[16] Die Höchstzahl an Mitwanderern wurde 2004 mit 67 Personen erreicht.[17] Die Strecke umfasst rund 54 km und ist damit recht anspruchsvoll. Senioren wird angeraten, erst ab Illingen hinzuzustoßen. Der „Weg zum Wendelinus“ stellt zum einen eine Pilgerreise dar, zum anderen eine Erinnerung an die ersten beiden Commendaturae der Societas: Wadegotia und Wendelina. Seit 2006 findet „Der Weg zum Wendelinus“ nur noch alle drei Jahre statt. Als Grund hierfür wird primär die Belastung für die Teilnehmer angegeben.[18]

„Urielweg“[19] ursprünglich SoU-interner Spitzname, auf Grund der U-Form des abgeschrittenen Weges, der jedoch seit 2002 auf allen Plakaten der Societas zu finden ist und somit zum offiziellen Terminus für die offene Veranstaltung wurde. Der Urielweg wird jeden 8. November, am Gedenktag Uriels, von Mitgliedern und Interessierten beschritten. Stationen des Weges sind die jeweiligen Katholischen Kirchen in Wadgassen, Lisdorf, Ensdorf, Bous. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Besuch, meist mit Messe, der Marienkapelle auf dem Glockenberg. Von 2003 bis 2007 fand der „Urielweg“ immer in ungeraden Jahren statt.[20]

Regelmäßige Aktivitäten in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Durchführung der beiden Jahreskonvente mit wechselndem Ausrichtungsort[21][22]
  • Durchführung von Regionalkonventen und offenen Akademien[23]
  • Aufbau und Unterhalt der Handapperate „Römisch-Katholische Theologie“, „Evangelische Theologie“, „Buddhismus“, „Islam“ und „Naturreligionen“ in der öffentlichen Gemeinschaftsmediathek in Wadgassen[24][25]; Wechsel in 2007 nach Köln.
  • Zusammenarbeit im Fernprogramm der St. Patricks Bibleschool mit Vor-Ort-Begleitkursen; Projekt von 2005-2009.
  • Durchführung des wöchentlich stattfindenden offenen und kostenlosen Bibelkreises in Köln, Saarlouis und Wadgassen; bis 2008 620 Veranstaltungen.
  • Regelmäßige Unternehmungen nach Köln zu diversen Muttersprachlichen Seelsorgestellen des Erzbistums zur Vertiefung der Kenntnisse der Ausprägung der römisch-katholischen Kirche in anderen Ländern; stets mit Teilnahme an der Messe im Kölner Dom.
  • Kostenlose Vorträge zu unterschiedlichen Glaubensgebieten seit 2003 – meist in Kooperation mit den örtlichen Kirchengemeinden und Volkshochschulen;[26] bis 2008 mehr als 800 kostenlose UE

Gebetsgemeinschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dem ursprünglichen „Katholischen Gemeinschaftskreis Saarbrücken“ wurde von der Societas der Bereich Gebetsgemeinschaft übernommen, fortgeführt und thematisch ausgeweitet. Einmal dient die Gebetsgemeinschaft dazu gemeinsame religiöse Erfahrung zu sammeln und sich in Zeiten der Not beizustehen, zum anderen um praktizierten Glauben vor Ort zu zeigen und andere zum Mitmachen anzuregen.

Mit dem Projekt Pädophilie Opfer und Täter soll die „die den Ruf der Kirche Gottes schädigende und die Arbeit der SoU erschwerende Wirkung“[27] abgemildert werden. Das Projekt besteht aus einem jährlichen Gedenktag am 9. Dezember.[28], also dem Tag an dem das US-amerikanische Bistum Spokane, auf Grund hoher Regresszahlungen durch mehrere hunderte verlorener Missbrauchs-Prozesse Konkurs anmelden musste, sowie der ständigen Fürbittenseite Wir bitten für.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Menschen Hoffnung in die Zukunft geben. Sammlung von Abstracts der Akademie in Saarbrücken. Astarte Verlag, 2001.
  • Salomon – eine Ode an die Frauen? Sammlung von Bibelstellen Salomons mit Bildern von André Foucreau. Astarte Verlag, 2003.
  • Bibel vs Koran. Sammlung von Abstracts der Akademie in Wadgassen. Eigenvertrieb SoU, 2005.
  • Inkultrination oder Absorption – Probleme der Missionierung. Sammlung von Abstracts der Akademie in Saarlouis. Eigenvertrieb SoU, 2005.
  • Missionierung in Deutschland. Die Kirche an der Wende. Sammlung von Abstracts der Akademie in Köln. Eigenvertrieb SoU, 2006.
  • Andreas Neumann: Syro-Malabarische Kirche und Rom. Eigenvertrieb SoU und Astarte Verlag, 2007.

Jährlich erscheint seit 2000 die Zeitschrift 'Impavidi progrediamur' der SoU im Eigenverlag mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren. Darin werden neben aktuellen theologischen und kirchenrelevanten Themen die Konvente beschrieben, die Predigten bei den Konventsmessen abgedruckt und Fotos der Zusammenkünfte veröffentlicht; ferner werden die Ziele der Societas Urielis erklärt, neu aufgenommene Mitglieder vorgestellt und die Termine der Konvente des kommenden Jahres aufgeführt. Verteilungsgebiet Stand November 2007: 4.200 interner Verteiler, 5.800 Exemplare freie Verteilung Raum Saarlouis, Raum Saarbrücken und Raum Kaiserslautern.

Leiter und Praetoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Investitur des späteren Praetor Ordinis Daniel Latz sowie des damaligen Legaten Andreas Neumann, 2000

In der folgenden Aufzählung wird die Zugehörigkeit durch folgende Kürzel gekennzeichnet: Gemeinschaftskreis (G), OGFU (O), Societas Urielis (S).

Vor der Fusion:

  • 1984–1992: Leiter Pfarrer Bruno Hoss (G)
  • 1992–1993: Provisorischer Leiter Peter Melchior (G)
  • 1993–2000: Leiter Pfarrer Hermann Burger (G)

Nach der Fusion:

  • 2000–2001: Vorsteher der OGFU Daniel Latz (O)
  • 2002–2004: Praetor Ordinis Daniel Latz (O)
  • seit 2004: Praetor Ordinis Daniel Latz (O, S)

Mitgliedschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Vollmitglied ist nach dem Codex Societatis (Abkürzung: CSo; entspricht einer Satzung) jedes ordentliche Mitglied, das vertraglich seinen Willen bekundet hat, der Gemeinschaft anzugehören. Diese steht Frauen und Männern katholischen Glaubens offen. Dabei wird von Seiten der SoU betont, dass auch Personen, die aus der Kirche ausgetreten sind, sowie Andersgläubige gerne gesehen sind.[29] Der Grund hierfür findet sich auf allen Einladungsschreiben, Flyern und Plakaten der SoU „Denn erst durch Kommunikation kann die Lehre und Gnade Gottes erkannt werden.“ Einer Sonderregelung unterliegen natürliche Mitglieder. Hierbei handelt es sich um Angehörige des katholischen Klerus. Diese gelten ab der Diakonweihe und ihrer schriftlichen Beitrittserklärung als natürliche Mitglieder (interne Bezeichnung Fratres).

Aktuelle Mitgliedszahlen (Stand April 2008)[30]

  • Gebetsgemeinschaft Saarland: 243
  • Gebetsgemeinschaft Köln: 119
  • Aktive Mitgliedschaften, nur Fratres: 102
  • korrespondierende, nicht kooperierende Mitglieder: 441

Über die Zahl der als Auxiliares bezeichneten kooperierenden Mitglieder der Gemeinschaft stehen keine genauen Angaben zur Verfügung, da diese Listen überwiegend in den einzelnen SoU-Gruppen selbst gepflegt werden. So weist z.B. die Commendatura Wadegotia in der Festschrift des Konventes August 2007 wie folgt aus: Numeri (34), Kamerun (12), Elfenbeinküste (2), Kongo (22), Indien (3). Die Numeri (lat. numerus, -i; deutsch: Zahl, Hilfstruppe) werden hierbei nur auf Grund der Tatsache aufgezählt, da Mitglieder, die sich noch in der Probezeit befinden, normalerweise nicht ausgewiesen werden.[30]

Ehrenmitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bischof Gregory Ochiaga, Orlu in Nigeria; seit 2001 Protektor der Gemeinschaft
  • Bishop Jean-Baptiste Ama († 29. Februar 2004), Ebolowa-Kribi in Kamerun
  • hcT: Ehrendomherr und Prälat Pfarrer E. Dillinger, Deutschland
  • Don A. Lorenzi, Missione Cattolica
  • Künstler Mike Mathes, Maler des Siegerbildes der Bild-Ausschreibung „Schröder Gemälde“[31] und der dynamischen Wanderausstellung Papst Johannes Paul II[32]
  • Marion Lavin, Sektenforscher in den USA

Zirkel und Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand 2008 werden innerhalb der Societas Urielis zwei Zirkel geführt, meist bei Unterzeichnung von Dokumenten und Urkunden. Diese weisen auf die Verbindungshistorie einiger Gründungsmitglieder hin.

Zirkel Societas Urielis/OGFU Zirkel Societas Urielis Wappen

Die Blasonierung des geänderten Wappens, wie sie am 1. Dezember 2006 in der Offenen Wappenrolle SaarLorLux aufgenommen worden ist. Genutzt wurde die englische Blasonierungsvariante.

  • Schild: Schwarz-Blau geteilt durch schräglinken Wellenbalken in Silber
  • Helmwulst: Schwarz durchgängig
  • Helmdecke: Silber-Schwarz, schwarz ohne Unterteilung im Band
  • Helmzier: wachsender silberner Bär, die blaue Rose haltend

Leitspruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Leitspruch der Societas Urielis wurde vom OGFU übernommen und lautet „impavidi progrediamur“ (lat.; deutsch „Unerschrocken vorwärts“). Er steht einmal für das Einstehen der Mitglieder zu den Glaubenslehren des Papstes und der römisch-katholischen Kirche, andererseits für das Einstehen der Mitglieder zueinander.[33]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Obst: „Missionierung in Deutschland“, Vortragsreihe 2007.
  2. Andrea Rau: „Entwicklung der Laienkirchen“, Dissertation 2006, UdS
  3. SoU Kapitel: Grundsätze unserer apostolischen Tätigkeit. In: Konventsbeschlüsse und Mitschriften 2006–2007; Konventsbeschluss IV.a/07. Astarte Verlag, S. 1.
  4. SoU Kapitel: Grundsätze unserer apostolischen Tätigkeit. In: Konventsbeschlüsse und Mitschriften 2006–2007; Konventsbeschluss IV.a/07. Astarte Verlag, S. 3.
  5. http://societas-urielis.de/synapsecore.php?mainnode=synapsepath/Dokumente/Eroeffnungsrede_Akademie_2007&type=utf8 zugegriffen am 20. April 2008.
  6. Vgl. Novemberkonvent 2012 inkl. Beschlussfassungen und Ergebnis online einsehbar auf www.societas-urielis.de
  7. Gesammelte Spendenberichte der academia wadegotia , 2005–2007.
  8. SoU Kapitel: Bildungstätigkeiten vor Ort. In: impavidi progrediamur, Ausgabe Dezember 2007, S. 9, Absatz 3. SoU Eigenverlag.
  9. Personelle Hilfe und Sachspenden für die Lepra-Station „Nkol Afidi“ in Mbalmayo (Kamerun). In: Jahresheft des OGFU, Dankschreibung des Bischofes von Mbalmayo, 1999. In: Le Messager, 2004 und Nouvelle Expression, 2007.
  10. Komplettaufbau des Krankenrevieres des Jugendzentrums im Bistum Yamousoukro (Elfenbeinküste). In: Jahresheft der SoU, Dankschreibung des Leiters, 2003. In: Le Nouveau Reveil – République de Côte d’Ivoir, N'Chaud Bertin. 08/2006, S. 12.
  11. Bücher- und Sachspenden an den katholischen Kindergarten in Ngomedzap, Kamerun. In: Africa Positive, 04/2007.
  12. Spenden an, sowie Spendensammlung für, die CV Afrikahilfe des deutschen Kartellverbandes zur Unterstützung der CV Afrikaprojektierungen. In: Der Weg, 2007, 2008: Diakon Grevelding, Dankschreiben CV Afrikahilfe e.V.
  13. http://societas-urielis.de/synapsecore.php?mainnode=synapsepath/Projekte/__Projekte_in_Afrika&type=utf8, zugegriffen am 28. April 2008.
  14. 1&1 Downloadstatistik 2003–2008.
  15. Saarbrücker Zeitung, „Gedächtniswanderung“, 2001.
  16. Jahresheft der ScU, „Wandern zum Gedenken“. 2008.
  17. Wadgasser Ortsblatt, „Der lange Weg“. Oktober 2004.
  18. Wadgasser Rundschau, „Veröffentlichung OGFU“, 2005.
  19. Gemeindeblätter von Bous, Saarlouis, Wadgassen, „Glauben bewegt“. 2003, 2005.
  20. Wadgasser Ortsblatt, „Wanderung im Glauben“. Februar 2003.
  21. Petrus & Paulus, Bischof Ochiaga übernimmt Vorsitz. 2001.
  22. Kölner Wochenspiegel, Ausstellung Papst Paul II im feierlichen Rahmen. 2004.
  23. Münster Amtsblatt, „Offene katholische Akademie“. 2005. In: Der Fels, „Offene Akademie zum Thema Abtreibung“. 2006.
  24. Wadgassen Pfarrbrief, „Frei verfügbare Literatur“, März 2006.
  25. Saarlouis Aktuell, „Offene Mediathek für Katholiken“, Juli 2006.
  26. Saarbrücker Zeitung, „KVHS und SoU bieten Theologieseminare in Bous und Wadgassen an“. 2006.
  27. http://societas-urielis.de/synapsecore.php?dateiname=Offener_Brief_Spokane.html&mainnode=synapsepath/Dokumente/&type=utf8 zugegriffen am 28. April 2008.
  28. Vortrag, S. Thome: Die Glaubenskrise der katholischen Kirche in den USA. 2008. KathFak Universität des Saarlandes
  29. Quelle: Flyer und Plakat SoU, 2006.
  30. a b Antwortbrief SoU-Vorstand. 18. April 2008.
  31. Bild Zeitung: Siegerbild. 2007.
  32. Bild Zeitung: Glauben malen. 2007.
  33. Statuten der Gemeinschaft, 2008.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]