Stöckheim-Leiferde

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Stadtbezirk Stöckheim-Leiferde
Braunschweig Löwe Stadt Braunschweig
Lage von Stöckheim-Leiferde
Lage von Stöckheim-Leiferde in Braunschweig
Bezirksbürgermeister: Matthias Disterheft (SPD)
Stadtbezirk: Nr. 211
Einwohner: 8.256 (31. Dez. 2015)[1]
Fläche: 10,41 km²[2]
Bevölkerungsdichte: 808 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38124

Stöckheim-Leiferde ist ein Stadtbezirk (Nr. 211) Braunschweigs, der die südlich gelegenen Stadtteile umfasst. Zusammen mit den Stadtbezirken Heidberg-Melverode und Südstadt-Rautheim-Mascherode bildet Stöckheim-Leiferde den Gemeindewahlbezirk 21.[3] Die Gesamteinwohnerzahl beträgt 8.359.[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtbezirk Stöckheim-Leiferde liegen folgende Ortschaften:

Beide Ortschaften sind auch Statistische Bezirke der Stadt Braunschweig (Nr. 73 und 72).

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtbezirksrat

Der Stadtbezirksrat Stöckheim-Leiferde hat 11 Mitglieder und setzt sich seit November 2016 wie folgt zusammen:

Bezirksbürgermeister

Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Stöckheim-Leiferde ist Matthias Disterheft von der SPD.

Stellvertretender Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Stöckheim-Leiferde ist Tommy Hellmuth von Bündnis 90/Die Grünen.[4]

Statistische Bezirke

Der Stadtbezirk setzt sich aus folgenden statistischen Bezirken zusammen:

  • Stöckheim (Nr. 72)
  • Leiferde (Nr. 73)

Soziales und Sicherheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinder- und Jugendzentren

Das in Stöckheim ansässige Jugendzentrum unterhält drei Einrichtungen, eine in der Grundschule, eine im Siekgraben (Raabeschule Stöckheim) und eine in Leiferde.

Freiwillige Feuerwehr Stöckheim

Als eine der ältesten Freiwilligen Feuerwehren (gegründet 1866) des ehemaligen Landes Braunschweig, stellt die Feuerwehr Stöckheim den Brandschutz und die allgemeine Hilfe in ihrem Ortsteil sicher. Die „Feuerwehr Klein Stöckheim“ gehörte am 30. März 1870 zu den Gründungsmitgliedern des Braunschweigischen Landesfeuerwehrverbandes. Die Feuerwehr verfügt derzeit über zwei Fahrzeuge (TSF-W und GW-L) die innerhalb Stöckheims und darüber hinaus auch in Braunschweig eingesetzt werden. Gemeinsam mit der Nachbarfeuerwehr Leiferde bildet sie den Fachzug 88 der Freiwilligen Feuerwehr Braunschweig und besetzt bei Abwesenheit der Kräfte der Berufsfeuerwehr die Feuerwache Süd im Heidberg. Ferner werden stadtweit logistische Tätigkeiten durchgeführt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rübenkerndrillmaschine

Der Kantor und Lehrer Ludwig Lüders erfand in Leiferde die Rübenkerndrillmaschine, die es erlaubte, die Rübenkerne ohne Hilfe der Kinder in den Boden zu setzen. Der Grund für diese Erfindung war die hohe Zahl von Schülern, die nicht in die Schule kommen konnten, weil sie auf dem Acker helfen mussten. Noch heute gibt es einen Gedenkstein vor der Kirche in Leiferde, der an seine Erfindung und ihn erinnert. (Die Maschine stand bis zu dessen Schließung im Bauernmuseum in Rautheim)[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Stadtteile Leiferde und Stöckheim besitzen zwei ähnliche Stadtteilwappen, die sich lediglich durch die blaue Rübensaatmaschine und das blaue Wagenrad unterscheiden, da die Orte nach der Eingemeindung 1974 zum selben Stadtteil gehörten.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Stöckheim-Leiferde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Einwohnerstatistik auf braunschweig.de
  2. Braunschweig in der Statistik 2010, Seite 20 (PDF; 8,4 MB)
  3. Karte der Wahlbezirke von Braunschweig (Memento des Originals vom 5. Februar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.braunschweig.de auf braunschweig.de
  4. GRÜNE Mandate (Memento des Originals vom 19. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gruene-braunschweig.de auf Gruene-Braunschweig.de
  5. vgl. Bornstedt, Wilhelm: Aus der Geschichte von Rautheim an der Wabe
  6. Arnold Rabbow: Neues Braunschweigisches Wappenbuch. Braunschweiger Zeitungsverlag, Meyer Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, S. 22.

Koordinaten: 52° 13′ N, 10° 31′ O