Staatsanwälte küßt man nicht

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Filmdaten
Deutscher Titel Staatsanwälte küßt man nicht
Originaltitel Legal Eagles
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1986
Länge Kino: 116 Minuten
DVD: 111 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
JMK 10 (TV-Fassung)[1]
Stab
Regie Ivan Reitman
Drehbuch Ivan Reitman,
Jim Cash,
Jack Epps Jr.
Produktion Ivan Reitman
Musik Elmer Bernstein
Kamera László Kovács
Schnitt William D. Gordean,
Pembroke J. Herring,
Sheldon Kahn
Besetzung

Staatsanwälte küßt man nicht (Originaltitel: Legal Eagles) ist eine US-amerikanische Kriminalkomödie aus dem Jahr 1986 von Regisseur Ivan Reitman, der gemeinsam mit Jim Cash und Jack Epps Jr. auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrollen spielten Robert Redford, Debra Winger und Daryl Hannah.

Handlung[Bearbeiten]

Der erfolgreiche New Yorker Staatsanwalt Tom Logan wirft der Anwältin Laura Kelly unseriöse Methoden vor; in einem Verfahren präsentiert Kelly 27 Verwandte des Beschuldigten, die behaupten, die als Diebesgut geltenden elektronischen Geräte dem Angeklagten zum Geburtstag geschenkt zu haben. Logan verspottet die Behauptungen, Kelly wehrt sich, jeder Angeklagte habe Recht auf Verteidigung.

Chelsea Deardon, die Tochter des vor Jahren in einem Feuer umgekommenen berühmten Malers Sebastian Deardon, wird beschuldigt, ein wertvolles Gemälde gestohlen zu haben. Chelsea behauptet, es handelt sich um eines der Werke ihres Vaters, das im selben Brand zerstört worden sein sollte, in dem Sebastian Deardon umgekommen ist. Sie verführt Logan, der daraufhin in den Medien kritisiert wird. Die verschwundenen Gemälde interessieren auch den vermeintlichen Polizisten Cavanaugh, der Kelly vertrauliche Unterlagen zukommen lässt. Es erweist sich bald, dass Cavanaugh nicht bei der New Yorker Polizei angestellt ist.

Logan und Kelly kommen einem Versicherungsbetrug auf die Spur, den Sebastian Deardon, der Galerist Victor Taft und Cavanaugh gemeinsam begingen. In der Galerie von Taft werden die Gemälde in einem Versteck gefunden. Kelly und Logan eröffnen gemeinsam eine Anwaltskanzlei.

Kritiken[Bearbeiten]

„Während die Kriminalhandlung nur schleppend entwickelt wird und unter aufwendigen Effekten leidet, überzeugt der Film durch das gelöst-ironische Spiel der Hauptdarsteller, deren verworrenes Beziehungsgeflecht unterhaltsame Akzente setzt.“

Lexikon des internationalen Films

„Der aus der Tschechoslowakei stammende Regisseur Ivan Reitman […] bringt in seinem neuen Film tatsächlich das Kunststück fertig, eine ganz und gar unangestaubte Screwball-Komödie nach bewährtem Rezept zu drehen: Er und sie, die sich am Anfang anfauchen und am Ende in den Armen liegen. […] Damit sich der Zuschauer mit diesem blendend aussehenden Dreieck nicht langweilt, hat Reitman allerhand aufgeboten: einen Krimi um einen gigantischen Kunstbetrug, Kunsthändler, die ein unschuldig-schönes Kind um ihr Erbe betrügen und vor Mord und Totschlag nicht zurückschrecken. Und Brände en masse.“

Hellmuth Karasek Der Spiegel[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Mike Chapman und Holly Knight gewannen für den Song Love Touch, gesungen von Rod Stewart, den ASCAP Film and Television Music Award.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. Filmkritik Feuerfestes Traumpaar in Der Spiegel, Ausgabe 43/1986