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Stadtkirche St. Dionys (Esslingen am Neckar)

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Stadtkirche St. Dionys von der Burg aus gesehen

Die evangelische Stadtkirche St. Dionys steht in der Kreisstadt Esslingen in Baden-Württemberg. Die Stadtkirchengemeinde Esslingen gehört zum Kirchenbezirk Esslingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Das Bauwerk ist beim Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg als Baudenkmal eingetragen. Die gotische Kirche auf der Südseite des Marktplatzes bildet mit dem katholischen Münster St. Paul und der Frauenkirche ein Bauensemble, das das Stadtbild prägt.

Vorgängerbauten

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Die Nordman-Inschrift

An der Stelle der heutigen Stadtkirche wurde um 700 der erste Kirchenbau, eine St.-Vitalis-Kirche, errichtet; sie wird in der Forschung kurz als „St. Vitalis I“ bezeichnet. Diese einschiffige Saalkirche mit Friedhof war 18 Meter lang und hatte ein quadratisches Schiff und einen eingezogenen Rechteckchor. Um 764 wurde im Chor ein Reliquiengrab eingerichtet, gleichzeitig wurde der Chor durch Schranken abgetrennt. Bei Ausgrabungen wurden 17 Bestattungsstätten innerhalb des Kirchenschiffes gefunden, davon 15 Männer- und zwei Kindergräber. Bemerkenswert ist der Deckstein eines dieser Erdgräber, der die Inschrift IN NOMINE D(OMI)NI NORDMAN („Im Namen des Herrn, Nordman“) trägt. Diese Inschrift, die wohl aus dem 2. Viertel des 8. Jahrhunderts stammt, gilt als älteste mittelalterliche Grabinschrift rechts des Rheins.[1]

784 starb Abt Fulrad vom Kloster Saint-Denis. Seinem Testament aus dem Jahr 777 ist zu entnehmen, dass er seinem Kloster sechs Zellen vermachte, darunter auch die in Esslingen. Die Reliquien des Vitalis, vielleicht auch Reliquien des Dionysius, die sich in Esslingen befanden, führten zur Entwicklung eines Marktes und einer Wallfahrt, so dass die erste Vitaliskirche schließlich einer größeren weichen musste.

Die zweite Vitaliskirche („St. Vitalis II“) in Esslingen wurde im späten 9. Jahrhundert errichtet. Sie war nicht breiter als der erste Bau, aber mit 40 Metern deutlich länger, und besaß eine geräumige Hallenkrypta. Damit war sie der größte Steinkirchenbau ihrer Zeit in Innerschwaben. Die Kirche wurde bis zum Ende des 12. Jahrhunderts mehrfach erweitert und umgebaut; unter anderem erhielt sie einen Südturm. Spätestens um die Mitte des 12. Jahrhunderts dürfte Saint-Denis keinen Einfluss mehr in Esslingen gehabt haben. Es ist unklar, wie lange bei der zweiten Vitaliskirche ein Kloster oder ein Chorherrenstift bestand. Die Kirche selbst jedoch behielt ihren wichtigen Rang als Pfarrkirche Esslingens stets bei.

Bau von St. Dionys

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Fundamente des frühgotischen Polygonchores

Die Esslinger Pfarrkirche wurde am 30. Dezember 1213 durch König Friedrich II. an das Domkapitel in Speyer übergeben, damit künftig mit den Erträgen aus den zugehörigen Gütern das Andenken der in Speyer beigesetzten Vorfahren Friedrichs aufrechterhalten werden konnte. Wahrscheinlich war diese staufische Schenkung der Anlass für den Kirchenneubau.

Die Krypta wurde um 1220/1230 zugeschüttet und um den Chor der zweiten Vitaliskirche, deren Schiff zunächst unverändert erhalten blieb, wurden im Halbkreis die ersten neuen Bauten errichtet. Die neue Kirche sollte eine spätromanische, dreischiffige Basilika mit zwei Osttürmen und einem Chor mit drei Apsiden werden. Aus dieser Zeit stammen der Unterbau des südlichen Turms, der südliche Nebenchor und die Fundamente der Hauptapsis. Die Pläne wandelten sich jedoch bald. Der Chor wurde um 1230/1240 zum frühgotischen Polygonchor umgestaltet. Die Reliquien des heiligen Vitalis und des Dionysius wurden hier in einem neuen Kastenaltar untergebracht. In dieser Zeit wurde, nachdem der südliche Turm schon stand, auch der nördliche Turm errichtet. In dieser Phase bildete eine Paradiespforte mit Rankenwerktympanon, die in die Nordturmhalle führte, den Haupteingang der Kirche.

Die Kirche auf einem Stahlstich von 1840

Um die Mitte des 13. Jahrhunderts war das Schiff der zweiten Vitaliskirche abgerissen. Das neue hochgotische Langhaus, das nun errichtet wurde, hatte zunächst fünf Joche. In den Seitenschiffen befanden sich dreibahnige Fenster. Die Kirche wurde durch eine Nord-Süd-Achse, die zwischen den beiden großen Seitenportalen verlief, gegliedert. Diese Portale befanden sich damals in der Mitte des Langhauses. 1263 erhielt der Bau seinen Dachstuhl. Ein gegen Ende des 13. Jahrhunderts projektierter Westturm mit quadratischem Grundriss wurde schon in einer frühen Bauphase aufgegeben.

1297 wurde der Polygonchor durch den heute noch bestehenden Chor ersetzt. Er ist 1,13 Meter breiter, 7,7 Meter länger und etwas genauer geostet als der Vorgängerbau. Der Bau dieses hohen Chores hatte nicht nur eine im Inneren der Kirche deutlich sichtbare Abweichung der Bauachse zur Folge, sondern führte auch dazu, dass die Höhe der Türme angeglichen werden musste. Zunächst wurde der Nordturm aufgestockt, der nun eine Höhe von 59 Metern erreichte. Um 1320 war auch die Aufstockung des 55,5 Meter hohen Südturms abgeschlossen. Die Aufstockung der Türme führte zu einer Überlastung der Fundamente und unteren Geschosse und gefährdete den Kirchenbau.

Nördlicher Seiteneingang mit Rankenwerktympana

Um 1300 erfolgte die Erweiterung des Schiffes nach Westen. Sie begann mit einer Verlegung der Stadtmauer und einer Niveauangleichung des Geländes. 1313 hatte das Langhaus sieben Joche und war um 13,5 Meter länger geworden als bisher.

In der Mitte des 14. Jahrhunderts wurden die Dacharbeiten (1352) über dem Chor abgeschlossen. Die Kirche war nun 70 Meter lang und 24 Meter breit. Die Firsthöhe des Hochchors überragt seither die des Langhauses beträchtlich. Auch wurden der südliche und der nördliche Nebenchor durch neue Chorseitenkapellen ersetzt. Die nördliche dieser beiden Kapellen ist erhalten geblieben. Sie diente zeitweise der Esslinger Patrizierfamilie Sachs als Grablege und wurde deshalb auch als Sachsenkapelle bezeichnet. Um 1450 wurde die südliche Chorseitenkapelle durch den heute noch bestehenden zweigeschossigen Sakristeibau ersetzt.

1682 wurde ein Zugang zur Nordempore eingerichtet, der 1900 wieder beseitigt wurde. 1901 wurde die Fachwerk-Turmwächterstube durch einen Sandsteinbau ersetzt. Auch die Maßwerkbrüstungen der Plattform stammen aus dieser Umbaumaßnahme.

Sicherungsmaßnahmen an den Türmen

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Die Türme

Um 1360/1370 mussten fast alle Öffnungen der Turmuntergeschosse vermauert werden. Dadurch ging die Kirche ihres „Querhauses“ verlustig, das durch die Turmhallen gebildet worden war. Doch diese Sicherungsmaßnahme reichte nicht aus. Als der Nordturm einzustürzen drohte, wurden nach 1437 die Nordseite des Turmuntergeschosses und zusätzlich die Strebepfeiler verstärkt. Dieser 13 Meter hohen und 60 cm dicken Verbauung fiel das spätromanische Stufenportal an dieser Stelle zum Opfer. Den Zugang zu den Obergeschossen des Nordturms bildete nun der neue Spindeltreppenturm.

Der Südturm neigte sich allmählich um 56 Zentimeter in Richtung Süden. Dem versuchte man in den Jahren 1643 bis 1650 durch den Einbau zweier Holzbrücken mit eingezogenen Ketten zwischen den beiden Türmen zu begegnen. Die untere Brücke wurde 1859 beseitigt, die obere 1900 durch eine holzverkleidete Stahlkonstruktion ersetzt. Außerdem hatte der Südturm 1723 Strebepfeiler und Vormauerungen erhalten wie einst schon der Nordturm.

Äußere Gestaltung

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Um 1600 war die Kirche grau gefasst, die Fugen waren weiß. Auf der Südseite der Kirche, wo einst der Kirchhof lag, sind alte Epitaphien an der Kirchenwand angebracht. Das doppeltürige Nordportal ist bildhauerisch mit einem sehr reizvollen und seltenen Rankenwerk versehen. Das doppeltürige Südportal trägt seit seiner Restaurierung im Jahr 1482 Meisterzeichen und Monogramm des Max Beblinger; von der Inschrift am Türsturz ist nur noch das Wort pestis lesbar. Das Maßwerk ist mit moderner Farbverglasung ausgestattet. Die beiden kleineren Süd- und Nordportale zeigen Gewände mi Rund- und Birnstabprofilen und darüber einen unregelmäßigen Maßwerkstern.

Am südöstlichen Sockelfeld erinnert ein Mahnmal an die Gefallenen des Krieges 1870/71. Die Skulptur stammt von Karl Donndorf.

An der Westfassade befindet sich heute das Hauptportal unter einer historisierenden Tympanon-Farbverglasung von 1883. Der Bronze-Kruzifixus vor diesem Bogenfeld wurde 1960 von Ulrich Henn gestaltet. Der Kreuzesstamm und darunter an der von Ulrich Henn 1968 geschaffenen Bronze-Doppeltür die Schlagleiste sind in sehr weit zurückreichender ikonografischer Tradition als Lebensbaum mit sprießenden Knospen ausgebildet. Die acht Medaillons der Türflügel schildern (links von unten) den Menschen und seine Eigenmächtigkeit und Verantwortungslosigkeit (Sündenfall, Kains Brudermord, Sintflut, Turmbau zu Babel), die Medaillons rechts stellen ihm typologisch Gottes Liebe und seinen Weg mit den Menschen gegenüber: (von unten) Geburt Jesu, Heilung eines Gelähmten, Stillung des Seesturms (Mk 4,35–41 LUT), Gethsemane. Der Türgriff ist als Fisch gestaltet, der den Propheten Jona aus seinem Maul entlässt.

Innenansicht des Langhauses mit Blick zum Lettner und Chor

Die Wandflächen des Langhauses über spitzbogigen Arkaden sind ungegliedert und karg wie bei Bettelordenskirchen des 13. Jahrhunderts. Diese Wirkung wurde durch eine Restaurierung in den Jahren 1898 bis 1904 hervorgerufen, in deren Verlauf die früher bunten Wände und Stützen ebenso wie die Decke des Mittelschiffs ihre Bemalung verloren. Die Decken erhielten damals eine kassettierte Holztäfelung, die Gewände der Obergadenfenster eine Ausgestaltung mit Blattornamenten. Von den mittelalterlichen Wandgemälden ist nur ein kleiner Rest erhalten. Er stammt aus der Zeit um 1410/1420 und zeigt Ausschnitte aus der Leonhardslegende.[2] Diese Legende war einst als Gemäldezyklus auf der nördlichen Seitenwand zu sehen. Erhalten geblieben sind die Taufe Leonhards durch Remigius von Reims, sein Tugendunterricht, sein Einsatz für Gefangene bei König Chlodwig, sein Rückzug in die Einsamkeit, die Bitte Chlodwigs um Rettung seiner leidenden Frau sowie die Beschenkung mit einem Klostergelände zum Dank. Die Kirche besaß bis zur Reformation insgesamt zehn Altäre; einer davon dürfte Leonhard geweiht gewesen sein.

Kapitell einer Säule

Die Pfeiler aus Sandstein sind alle oktogonal. Ihre Basen und Kapitelle sind jedoch unterschiedlich gestaltet. An den Kapitellen finden sich z. T. Wesen wie Greifen und Drachen. In der Ikonographie der Romanik, die sich teilweise aus der frühchristlichen mythologischen Naturlehre des Physiologus speist, stehen solche Tiere oft für das Böse, das aus der Finsternis kommt. Auf anderen Kapitellen sind dagegen Adam und Eva, das friedliche Zusammenleben verschiedener Tierarten und die Beherrschung der Welt durch den Menschen dargestellt. Die Profilierung der Arkaden entspricht der Arkadengestaltung im benachbarten Münster St. Paul.

Die Kanzel stammt aus der späten Renaissance. Sie wurde 1609 von einem unbekannten Meister geschaffen und später von Peter Riedlinger bemalt, der bereits 1604 das Gemälde für den Hochaltar geschaffen hat. Der Kanzelkorb ist achteckig und hat einen Fuß mit viereckigem Grundriss in der sich nach unten verjüngenden Form einer Estipite, der mit Beschlagwerk verziert ist. Auf dem Schalldeckel steht ein segnender Christus, die Unterseite ist mit den Symbolen der vier Evangelisten und der Heiliggeisttaube geschmückt. Die Kanzel steht heute am ersten Mittelschiffpfeiler von Osten auf der Südseite der Kirche, während sie ursprünglich gemäß der Innenraumkonzeption einer Querkirche[3] bis 1958 am dritten/mittleren Südpfeiler gegenüber der Nordempore stand, die 1961 entfernt wurde. Unten das Lesepult aus dem Jahr 1990 wurde von Karl Ulrich Nuss gestaltet.

Vor dem Hauptaltar mit seinem spätgotischen Kruzifix von 1520 steht ein bronzenes Taufbecken aus dem Jahr 1965. Ulrich Henn schmückte es mit Szenen aus dem Leben Jesu. Vor dem Hochaltar im Chor steht ein historisches steinernes Taufbecken. Es hat die Form eines Pokals und wurde wahrscheinlich von Hans Beblinger um 1460/1470 geschaffen.

Ein Altar im südlichen Seitenschiff stammt aus der ehemaligen Esslinger Dominikanerkirche St. Paul. Er ist ein Werk des Frühbarocks und stammt aus dem Jahr 1667. Das Altarblatt zeigt eine Kreuzigungsszene vor der Stadt Jerusalem. Stifter des Altars waren Dr. jur. Georg Friedrich Wagner und Elisabeth Heider.

Erinnerung an einen Verstorbenen

Totenschilde und Epitaphe

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In der Stadtkirche St. Dionys wurden mindestens 101 Menschen bestattet. Durch den Reformatorischen Bildersturm 1532 sind allerdings viele Totenschilde und Epitaphien verloren gegangen. Erhalten blieb etwa das Epitaph des Conrad Schloßberger aus der Spätrenaissance. Schloßberger, der 1638 starb, war zweimal verheiratet. Seine beiden Frauen, Barbara Herwarth und Sabine Besserer, denen das Epitaph ebenfalls gilt, starben beide vor ihm. Laut Inschrift hat Schloßberger das Werk selbst geschreinert. Die Bilder zeigen Jesus und die Kinder und die vor dem Auferstandenen kniende Familie. Schloßbergers Epitaph befindet sich an der Ostwand des nördlichen Seitenschiffs. An der Nordwand ist ein Gedenkstein für den Apotheker Ignaz Rohr und dessen Frau Agnes Heberlin zu sehen. Er ist ein Werk des Steinätzers Kaspar van der Sitt aus Nürnberg, der nicht nur den Stein für den 1582 verstorbenen Apotheker gestaltete, sondern auch für den württembergischen und den kaiserlichen Hof arbeitete. An der Südwand befindet sich das Epitaph des Esslinger Bürgermeisters Georg Wagner und seiner Gattin Anna Ursula Cellius.

Der Chor ist durch einen Lettner vom Langhaus abgetrennt. Der erste Lettner, als Bühne ausgebaut, wurde im 14. Jahrhundert errichtet, der zweite 1486 bis 1489. Er ist ein Werk des Heidelberger Bildhauers Lorenz Lechler und weist ein Stern-Netzgewölbe und drei Spitzbogenarkaden auf, von denen die mittlere durch einen mit Krabben besetzten Kielbogen hervorgehoben ist. Dass in einer evangelischen Kirche der Lettner erhalten blieb, ist eine Seltenheit. Der Esslinger Lettner verdankt dies vermutlich der Tatsache, dass über seine Bühne der Zugang in den städtischen Archivraum möglich war, der einst im Südturm eingerichtet wurde. Außer hier in Esslingen gibt es in württembergisch-evangelischen Kirchen Lettner nur noch in Bönnigheim und in Tübingen, wobei nur in Bönnigheim das Ensemble von gotischem Lettner und auch original gotischem Hochaltar vorhanden ist. Das Gestühl des hiesigen Lettners besteht aus zwei Viersitzern aus dem 16. Jahrhundert mit Tierdarstellungen an den Pultwangen. An der Nordwand des Lettners befindet sich eine Pietà aus der Zeit um 1490/1500. Von wem diese stammt, ist unbekannt.

Während der östlich des Lettners der durch den hohen Triumphbogen sich öffnende Vorchor eher die flächige Wandgestaltung des Langhauses aufweist, besitzt das abschließende Chorpolygon fünf vierbahnige Farbglasfenster, unter und vor denen sich der Hochaltar erhebt.

An der Südseite des Chores steht eine spätromanische Piscinasäule, an der die Priester ihre Hände und die heiligen Geräte waschen konnten.

Das aus dunkler Eiche gefertigte Chorgestühl wurde 1518 von den ortsansässigen Schreinern Anton Buol und Hans Wech gefertigt. Es besitzt 50 Plätze in zwei einander gegenüberstehenden Doppelreihen. Zwischen den Sitzen sind insgesamt 56 geschnitzte Köpfe und Tierfiguren zu sehen. Auf den Wangen der vorderen Reihe sind die Halbbüsten der Kirchenväter zu sehen, Hieronymus und Gregor im Osten, Ambrosius und Augustinus im Westen. In der Mitte des Gestühls sind vier weitere männliche Figuren zu sehen, die nicht identifiziert werden konnten. Das Baldachingesims des Gestühls stammt aus der Renovierungszeit; ob ein ähnlicher oberer Abschluss schon vorher existierte, ist unbekannt.

Südostfenster mit den beiden Kirchenpatronen

Die fünf vierbahnigen und 14-zeiligen Chorfenster von St. Dionys nehmen einen umfangreichen Bildzyklus auf, der in mehreren Abschnitten um 1300 bis zur Mitte des 14. Jh. entstanden ist und sich durch seine thematische Vielfalt und künstlerische Qualität auszeichnet. Die insgesamt etwa 280 Scheiben stammen aus dem Mittelalter. Ihre Datierung im Einzelnen war lange Zeit mit 1320/30 angenommen worden. Begründet wurde es damit, dass das in vielen Scheiben verwendete Silbergelb, einer Farbgrundsubstanz, die um 1300 in Paris, dem damaligen Zentrum europäischer Glasmalerei, aufgekommen war, um endlich auch Gelb- und vor allem Goldtöne im Brennofen erzeugen zu können, erst mit Verspätung in Esslinger Werkstätten anwendbar gewesen wäre. Tatsächlich war diese neue Farbtechnik offenbar sehr schnell in Esslingen bekannt, sodass die hiesige Glasmalerei wissenschaftlich fundiert inzwischen auch ab 1300 oder kurz danach angesetzt wird.[4][5]

Das Nordfenster oder Christusfenster, dessen Außenbahnen als Ornamentfenster 1899 aus dem Chor der einstigen Franziskaner- bzw. St.-Georgs-Kirche transferiert wurden, zeigt in den beiden mittleren Bahnen Szenen aus dem Leben Jesu, das Nordostfenster oder Jungfrauen- und Märtyrerfenster das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen sowie Apostel, Märtyrer und den Propheten Hosea. Das Chorachsenfenster oder Bibelfenster enthält in den Außenbahnen Personen aus dem Alten Testament, in den Innenbahnen sind jeweils horizontal alt- und neutestamentliche Geschehnisse typologisch aufeinander bezogen. Alle Bilder zum Alten Testament sind braun, alle Darstellungen aus dem Neuen Testament grün umrahmt. Das ornamentale Astwerk des Hintergrunds ist symbolträchtig: Die Äpfel weisen auf den Sündenfall und die Verderbnis hin, die Weinreben stehen für Jesus Christus und das Heil. Das Südostfenster oder Marienfenster ist vierbahnig konzipiert. Auf diesem Fenster sind unten die Kirchenpatrone Vitalis und Dionysius zu sehen, darüber verstreut Marien-, Propheten-, Passions-, Jünger-, Apostel- und Engelbilder sowie die Ecclesia und Synagoge und gotische Architekturelemente. Das östliche Südfenster oder Credo- und Tugendenfenster besitzt ebenfalls Ornamentbahnen aus der Franziskanerkirche. Zu sehen sind außerdem Darstellungen von Aristoteles und Platon, ein Tierzyklus nach dem Physiologus und Darstellungen der Apostel sowie der Laster und Tugenden. Das westliche Südfenster ist das etwas jüngere Marienfenster, das Szenen aus einem Marienzyklus aufweist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die kriegsbedingt ausgebauten und im Salzbergwerk Bad Friedrichshall-Kochendorf eingelagerten historischen Glasgemälde von der Stuttgarter Glaswerkstatt V. Saile in mehrjährigem Aufwand gereinigt, restauriert, neu geordnet und in 15 Einzelexemplaren von Adolf Valentin Saile 1951 und 1953 stilgerecht ergänzt. Der Wiedereinbau erfolgte ebenfalls 1953; eine umfangreiche Musterdokumentation zu den 280 Scheiben wurde erstellt. Die Außenschutzverglasung kam 1978 hinzu. Im Zuge der Außenerneuerung der Stadtkirche wurde der Bestand 1994/1997 von Restauratoren ausgeglast untersucht, gereinigt, fotografisch erfasst und digitalisiert. Beim Einbau durch die Werkstatt Saile wurde das Christusfenster nochmals neu geordnet.[6]

Das Glasfenster über dem Südportal ist 1963 von Hans Gottfried von Stockhausen mit den Bildthemen Barmherziger Samariter (oben) und unten Kain und Abel (links) und Vierfaches Ackerfeld (rechts) gestaltet worden.[7]

Lorenz Lechler schuf neben dem Lettner auch das 12,5 Meter hohe Sakramentshaus, dessen figürliche Ausschmückung 1532 den Bilderstürmern zum Opfer fiel. Dennoch gilt das Sakramentshaus als ein Meisterwerk der süddeutschen Steinmetzarbeit in der Spätgotik. Der Steinsockel mit geometrischen und gestapelten Formen trägt das Tabernakelgehäuse auf einem Sockel mit hängendem Maß- und Astwerk aus Stein. Eiserne originale Türgitter verschließen das früher zur Aufbewahrung des Altarsakraments vorgesehene Gehäuse. Der viergeschossig aufstrebende Turmbaldachin bekrönt den wie eine Turmmonstranz gestalteten Aufbau.

Der bereits erwähnte Hochaltar wurde 1604 geschaffen. Er ist einer der seltenen evangelischen Flügelaltäre in Süddeutschland, die aus der Zeit zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg stammen. 1532 waren ja, wie andernorts auch, bei der Einführung der Reformation in Esslingen unter dem bilderfeindlichen Einfluss des schweizerischen Reformators Huldreich Zwingli alle früheren Altäre und „ärgerlichen“ Bilder beseitigt worden. Daher war und ist dieser Hochaltar, beauftragt vom Rat der Reichsstadt, ein bemerkenswertes Zeichen für die Umorientierung Esslingens zum württembergischen Luthertum. Es ist ein dreigeschossiger Aufbau mit der außergewöhnlichen Höhe von 9,35 Meter (Ulmer Münster: 9 m), der von Peter Riedlinger und David Mieser bemalt wurde.[8] Die Predella zeigt ganzjährig die Fußwaschung beim letzten Abendmahl, im Hauptgeschoss zeigen neun mittels Öffnung oder Schließung der Flügel wandelbare Tafelbilder die Stationen des christlichen Festjahres von Advent bis Pfingsten. Im Zentrum steht die Kreuzigungsszene. Die drei Konsolen darüber tragen zwei Engelsfiguren und eine spätgotische Skulptur des Auferstandenen (um 1500). Auf der Darstellung des Pfingstwunders ist Lucas Osiander der Ältere porträtiert, der in Esslingen eine kurze Zeit wirkte. Er hatte 1577 maßgeblichen Anteil am Zustandekommen der Konkordienformel gehabt. Der Hochaltar wurde 1979 bis 1982 gründlich restauriert und dabei zu 95 % die Originalfassung unter mehreren Übermalungen freigelegt und gesichert. Mit Ausnahme der spätgotischen Christusfigur sind alle anderen Skulpturen nicht aus Holz, sondern in Terrakotta gearbeitet. Vor dem Hochaltar befindet sich seit 1604 ein Gitter, das zuvor wohl als Abschrankung des Chores hinter dem Lettner diente.

Kirchenbibliothek

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Der Raum über der Sakristei auf der Südseite der Stadtkirche, Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet, war wie ähnliche gesicherte Räume in anderen württembergischen Kirchen (z. B. Nürtingen, Schwäbisch Hall) ursprünglich wohl für die Aufbewahrung der wertvollen Kirchengerätschaften und einer Reliquiensammlung wie auch als kirchliche und städtische Schatzkammer genutzt.[9][10][11] Die reichen Bücherbestände der nach der Einführung der Reformation aufgehobenen mittelalterlichen Klöster Esslingens wurden 1555 mit der Bibliothek der evangelischen Prädikanten zu einer zentralen Stadt-, Kirchen- und Schulbibliothek vereinigt und im sogenannten Pfarrhof untergebracht. Dort blieb die Bibliothek, bis sie im frühen 19. Jh. ihren jetzigen Standort in dem nicht öffentlich zugänglichen Raum erhielt. Seit 1975 steht die Kirchenbibliothek als Ganzes unter Denkmalschutz.[12] Die Bibliothek ist – trotz großer Verluste – eine wichtige Erbin der Buchbestände vor allem aus den Jahrhunderten nach der Reformation, als die Reichsstadt in kirchlichen Dingen unabhängig war.[13] Jeden Monat präsentiert die Ev. Hochschul- und Zentralbibliothek Baden-Württemberg ein besonders interessantes Buch aus historischen Pfarrbibliotheken mit Bild und Text, oft aus dem Esslinger Bestand.[14]

Orgelprospekt mit Schleierwerk

1704 wurde die westliche Empore eingebaut. Bis zu dieser Zeit war die Orgel – St. Dionys besaß seit dem 15. Jahrhundert ein solches Instrument – auf dem Lettner untergebracht. Unter der Orgelempore befindet sich eine zweite Westempore. Diese wurde 1727 für die Zöglinge der Ritterakademie gebaut und 1910 nach Süden hin erweitert.

Im Jahr 1706 baute Johann Georg Allgeyer d. Ä. eine neue Orgel auf der oberen Westempore. Das Instrument verfügte über 20 Register, die auf zwei Manualen und Pedal verteilt waren.[15] 1754 führte Johann Carl Sigmund Haussdörffer einen eingreifenden Umbau durch, behielt aber alte Register und Teile des Rokokoprospekts bei.[16] Dieses Werk hatte 24 Register. Die Orgel wurde 1904 durch die Orgelbaufirma Walcker (Ludwigsburg) durch ein viermanualiges Instrument mit 86 Registern ersetzt. Nur der alte Prospekt blieb mitsamt seinem vergoldeten Schleierwerk erhalten. 1951 wurde das Instrument mit elektro-pneumatischen Trakturen ausgestattet und umdisponiert. 1964 erfolgte eine Erweiterung auf 91 Register. Die Orgel ist mit einem Fernwerk ausgestattet, besitzt etwa 6550 Pfeifen und ist damit die zweitgrößte Orgel Württembergs; die größte befindet sich im Ulmer Münster. Sie hat folgende Disposition:[17][18]

I Hauptwerk C–g3
1.Prinzipal16′
2.Quintadena16′
3.Großoktav8′
4.Weitgedackt8′
5.Viola da Gamba8′
6.Oktav4′
7.Gemshorn4′
8.Großterz3 1⁄5′
9.Quint2 2⁄3′
10.Waldflöte2′
11.Rauschpfeife IV4′
12.Mixtur VI2′
13.Kleinmixtur IV2⁄3′
14.Trompete16′
15.Trompete8′
16.Clairon4′
II Seitenwerk C–g3
17.Gedacktpommer16′
18.Praestant8′
19.Bordun8′
20.Salicional8′
21.Oktav4′
22.Rohrflöte4′
23.Nasat2 2⁄3′
24.Superoktav2′
25.Hohlflöte2′
26.Terzflöte1 3⁄5′
27.Superquint1 1⁄3′
28.Septimflöte1 1⁄7′
29.Koppelflöte1′
30.Mixtur V-VII1′
31.Krummhorn8′
32.Trompetenregal4′
Tremulant
III Oberwerk C–g3
33.Stillgedackt16′
34.Geigend Prinzipal8′
35.Rohrgedackt8′
36.Dulzflöte8′
37.Oktav4′
38.Holzflöte4′
39.Unda maris4′
40.Fugara4′
41.Quintflöte2 2⁄3′
42.Piccolo2′
43.Septterzian III1 3⁄5′
44.Schwiegel1′
45.None8⁄9′
46.Mixtur VII2′
47.Terzzimbel II1⁄5′
48.Dulzian16′
49.Trompete8′
50.Hautbois8′
Tremulant
IV Kronwerk C–g3
51.Bleigedackt8′
52.Quintade8′
53.Prinzipal4′
54.Spillflöte4′
55.Kleinoktav4′
56.Hörnle II2′
57.Sifflöte1 1⁄3′
58.Schreipfeife III1′
59.Scharfmixtur IV2⁄3′
60.Harfenregal16′
61.Vox humana8′
Tremulant
IV Fernwerk C–g3
62.Quintatoen16′
63.Bourdon doux8′
64.Nachthorn8′
65.Echogamba8′
66.Vox angelica8′
67.Spitzflöte8′
68.Prinzipal4′
69.Flauto dolce4′
70.Nasatquinte2 2⁄3′
71.Piccolo2′
72.Sifflöte1′
73.Trompete8′
74.Vox humana8′
Tremulant
Pedalwerk C–f1
75.Untersatz32′
76.Prinzipalbass16′
77.Subbass16′
78.Oktavbass8′
79.Flötenbass8′
80.Violflöte8′
81.Choralbass4′
82.Rohrpommer4′
83.Nachthorn2′
84.Basszink III6 2⁄5′
85.Mixtur VI2 2⁄3′
86.Bombarde32′
87.Posaune16′
88.Stillfagott16′
89.Trompetenbass8′
90.Clarine4′
91.Singend Cornett2′
Glocken Nordturm 2. Plattform

In den beiden Türmen hängen insgesamt sieben Glocken, von denen sechs geläutet werden, fünf Glocken einzeln oder zusammen nach einer festgelegten Läuteordnung zu Gottesdiensten, zum Gebet und zu Festtagen.

Es handelt sich um zwei Glocken im Südturm (Nr. 4 und 7) und fünf Glocken im Nordturm (Nr. 1–3, 5 und 6).[19][20]

Nicht unerwähnt bleiben sollte die Osannaglocke aus dem Jahr 1421 (wie die Marienglocke ebenfalls von Meister Otto gegossen) die sich im Nordturm auf der dritten Plattform befand und im Zweiten Weltkrieg „verloren ging“ (Glockenfriedhof Hamburg).

Nr.Name der GlockeSchlagtonGussjahrGießer, GussortGewicht ca.Durchmesser
1Gloriosa (Nordturm, 1. Plattform)b0 +51962Glockengießerei H. Kurtz, Stuttgart3881 kg1810 mm
2Dominica (Nordturm, 1. Plattform)c1 +31959Glockengießerei H. Kurtz, Stuttgart2795 kg1620 mm
3Betglocke (Nordturm, 2. Plattform)es1 +51951Glockengießerei H. Kurtz, Stuttgart1600 kg1340 mm
4Kreuz- und Schiedglocke, Marienglocke (Südturm)f1 +51421Meister Otto1750 kg1335 mm
5Zeichenglocke, Margaretenglocke (Nordturm, 2. Plattform)g1 +6um 1300unbekannter Meister927 kg1105 mm
6Taufglocke, einst Sturm-/Feuerglocke (Nordturm, 2. Plattform)a1 +1um 1200unbekannter Meister700 kg1005 mm
7Zehnuhrglöcklein, auch Weinglöcklein (Spitze Südturm)*f1591Glockengießer Miller120 kg570 mm

* Wird seit 1896 nicht mehr geläutet.

Ausgrabungsmuseum

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In den Jahren 1960 bis 1963 wurde im Zuge des Einbaus einer Heizungsanlage unter Leitung von G. P. Fehring eine archäologische Untersuchung des Bereichs unter der und rund um die Stadtkirche St. Dionys vorgenommen. Die Funde, darunter die Nordman-Grabplatte, sind heute im Ausgrabungsmuseum unter der Stadtkirche zu sehen. Die Ausgrabungen unter St. Dionys waren der Anlass zur Einrichtung des Fachbereichs „Archäologie des Mittelalters“ beim Landesamt für Denkmalpflege.[21]

  • Eduard Paulus: Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg. Neckarkreis – Inventar. Stuttgart 1889, S. 173 ff.
  • Die Stadtkirche St. Dionysius in Esslingen a. N.. Bd. 1–3 (= Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg, 13,1–3). Stuttgart 1995.
  • Peter Berkenkopf, Otto Wölbert: Dokumentation und Restaurierung der mittelalterlichen Glasfenster aus St. Dionys in Esslingen. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 26. Jg. 1997, Heft 1, S. 5–10. (PDF)
  • Rüdiger Becksmann: Von der Ordnung der Welt. Mittelalterliche Glasmalerei aus Esslinger Kirchen. Hatje. Ostfildern 1997.
  • Ulrike Roggenbuck-Azad: Nutzungserwartungen an Kirchenbauten. St. Dionys in Esslingen und St. Michael in Schwäbisch Hall. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 32. Jg. 2003, Heft 1, S. 92–97 (PDF).
  • Peter Schaal-Ahlers: Junge Fotografen sehen Kirchen – Evangelische Kirchen in Esslingen. (Hrsg.) Evangelische Gesamtkirchengemeinde Esslingen, 2009.
  • Hannelore und Rainer Jooß: Evang. Stadtkirche St. Dionys Esslingen am Neckar (= Reihe Kleiner Kunstführer, Band 2299). 4. Aufl., Regensburg 2017, ISBN 3-7954-6045-X.
Commons: Stadtkirche St. Dionys (Esslingen am Neckar) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Günter P. Fehring: St. Vitalis und St. Dionysius zu Esslingen am Neckar, in: Evangelische Stadtkirche Esslingen, hg. von der evang. Stadtkirchengemeinde Esslingen am Neckar, 5. Auflage, Esslingen am Neckar ohne Jahr [ca. 1990], S. 8.
  2. ↑ Katalog der Wandmalereien in den Kirchen und Kapellen Baden-Württemberg’s von der ottonischen Zeit bis zur Renaissance, von Dipl.-Ing. Klaus Klünder und Christa Regina Klünder .
  3. ↑ Ulrich Zimmermann: Die Predigtkirche und die Querkirche - Protestantischer Kirchenbau in Württemberg. Eine Studie zur Geschichte und Theologie des Kirchenraums und zur Entstehung zweier Kirchenbautypen; Ubstadt 2025, S. 246, 280 - ISBN 978-3-95505-592-9.
  4. ↑ siehe oben den Weblink zu Mittelalterliche Glasgemälde im Corpus Vitrearum-Bildarchiv: Esslingen, Stadtkirche St. Dionys.
  5. ↑ Mittelalterliche Glasmalereien in Esslinger Kirchen. In: LEO BW - Landeskunde entdecken online .
  6. ↑ Die Glasfenster im Chor der Stadtkirche Esslingen. o. O., o. J. (Faltblatt; nach 1997).
  7. ↑ Werkverzeichnis Stockhausen
  8. ↑ Willi Hoffmann: Der Hochaltar der Stadtkirche zu Esslingen. o. O., o. J. (Broschüre; nach 2000).
  9. ↑ Helga Steiger: St. Michael in Schwäbisch Hall. Untersuchungen zur Geschichte und Baugeschichte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Forschungen und Berichte der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg Band 16; Ostfildern 2016, S. 210–212.
  10. ↑ Anne Schaich: Mittelalterliche Sakristeien im deutschsprachigen Gebiet. Architektur und Funktion eines liturgischen Raums. Schleswig-Holsteinische Schriften zur Kunstgeschichte 17. Dissertation Dresden 2005, Kiel 2008.
  11. ↑ Ulrich Zimmermann: Die Predigtkirche und die Querkirche – Protestantischer Kirchenbau in Württemberg. [...] Ubstadt 2025, S. 77 f.
  12. ↑ Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa
  13. ↑ Die Bibliothek auf der Website der Stadtkirchengemeinde
  14. ↑ Schätze aus Pfarrbibliotheken: Das besondere Buch .
  15. ↑ Karlheinz Bauer: Die Orgelbauerfamilie Allgeyer in Hofen und Wasseralfingen. In: Geschichts- und Altertumsverein Aalen e. V. (Hrsg.): Aalener Jahrbuch 1986. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart/Aalen 1986, S. 62–90, hier: S. 72–73.
  16. ↑ orgbase.nl: Orgel in Esslingen, abgerufen am 28. Februar 2018.
  17. ↑ Zur Orgel der Stadtkirche
  18. ↑ Informationen zur Orgel auf organindex.de. Abgerufen am 20. Februar 2021.
  19. ↑ Einzigartiges Glockenkonzert am 18. Juni 2017 – Esslingen als Konzertsaal
  20. ↑ youtube.com: Esslingen ev. Stadtkirche St. Dionys historisches Geläute
  21. ↑ Denkmalpflege Baden-Württemberg: Die Ausgrabungen 1960–1963

Koordinaten: 48° 44′ 31,7″ N, 9° 18′ 21,6″ O