Steinfort

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Steinfort
Wappen Karte
Wappen von Steinfort Lage von Steinfort im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Staat: Luxemburg
Koordinaten: 49° 40′ N, 5° 55′ OKoordinaten: 49° 39′ 35″ N, 5° 55′ 0″ O
Kanton: Capellen
Einwohner: 5126 (1. Januar 2018)[1]
Fläche: 12,2 km²
Bevölkerungsdichte: 421,5 Einw./km²
Gemeindenummer: 00009011
Website: www.steinfort.lu
Politik
Bürgermeister: Guy Pettinger (LSAP)
Wahlsystem: Proporzwahl
Steinfort

Steinfort (luxemburgisch Stengefort) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und gehört zum Kanton Capellen.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der frühere Name von Steinfort lautete Steynenfurt und es wird davon ausgegangen, dass dieser Name auf die hier ehemals bestehende steinige Furt durch die Eisch hinweist. Steinfort liegt geologisch auf mächtigen Sandsteinschichten.[2]

Zusammensetzung der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften:

  • Grass
  • Hagen
  • Kleinbettingen
  • Steinfort

Bürgermeister der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1812–1823 und 1844–1845: Pierre Schroeder, Mühlenbesitzer
  • 1845–1848: Nicolas Fend
  • 1848–1861: Jean Feyereisen
  • 1861–1872: Mathias Diederich
  • 1872–1902: Nicolas Diederich
  • 1902: Nicolas Wagner
  • 1903–1911: Robert Collart (Direktor des Steinforter Hüttenwerks)
  • 1912–1913: Nicolas Steichen
  • 1913–1918: Gustave Loosé (Hütteningenieur im Steinforter Hüttenwerk)
  • 1918: Nicolas Steichen
  • 1918–1920: Emile Oswald
  • 1920: Jean Wildschütz
  • 1930–1938: Valentin Noesen (1926–1938 auch Abgeordneter)
  • 1938: Félix Hausmer
  • 1938–1945: Joseph Wagner
  • 1946–1970: Dominique Steichen (Arbeiter im Steinforter Hüttenwerk)[3]
  • 1982–2004: Jean Asselborn
  • 2004–2011: Guy Pettinger
  • 2011–2017: Jean-Marie Wirth
  • ab 2017: Guy Pettinger

Verkehr und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinfort liegt an der Bahnstrecke Petingen–Ettelbrück. Bereits zur Keltenzeit und Römerzeit wurde in Steinfort Sandstein gebrochen. Die zahlreichen Steinbrüche in der Region weisen auf die Jahrtausende lange Bedeutung für die Region und die Wirtschaft hin.[2]

Bis 1932 bestand in Steinfort ein Hüttenwerk Al Schmelz, für das der Steinforter Stauweiher errichtet wurde.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erny Drouet: „Schmelz“ Steinfort, Die Familie Collart, Steinfort 2013, Centre d’initiative et de gestion local Steinfort, ISBN 978-99959-0-007-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steinfort – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. STATEC Luxembourg – Population par canton et commune 1821–2018 (franz.)
  2. a b Erny Drouet: „Schmelz“ Steinfort, S. 202.
  3. Aufzählung 1812 bis 1970 gemäß Erny Drouet: „Schmelz“ Steinfort, S. 140.