Suzy Delair

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Suzy Delair (* 31. Dezember 1916[1] in Paris; gebürtig Suzanne Pierrette Delaire) ist eine französische Schauspielerin und Sängerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Delair, die im Alter von 13 Jahren eine Lehre als Modistin begann, entschied sich für das Theater und spielte unter anderem in der Compagnie Renaud-Barrault. Tourneen führten sie bis nach Libanon, Ägypten, die USA und Kanada. Sie profilierte sich auch als Sängerin in Revuen und Operetten, zum Beispiel in Stücken wie Pariser Leben und La Périchole. Schon ab ihrem 14. Lebensjahr übernahm sie zudem Filmrollen. Bekannt wurde sie besonders während der Zeit der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Unter Regisseur Henri-Georges Clouzot verkörperte sie 1947 in Unter falschem Verdacht eine ehrgeizige Music-Hall-Sängerin. In späteren Jahren war sie vorwiegend Seriendarstellerin. Delair arbeitete während ihrer Filmkarriere u.a. mit Stan Laurel und Oliver Hardy (Atoll K) sowie mit Luchino Visconti (Rocco und seine Brüder). Für ihre Aufnahmen mit Arien aus Jacques Offenbachs Operetten wurde sie mit dem Grand Prix du Disque ausgezeichnet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1932: Die Dame vom Maxim (La dame de chez Maxim's)
  • 1941: Sie waren Sechs (Le dernier des six)
  • 1942: Der Mörder wohnt in Nr. 21 (L'assassin habite... au 21)
  • 1945: Das Opfer einer großen Liebe / Künstlerleben (La vie de bohème)
  • 1947: In Teufels Krallen (Copie conforme)
  • 1947: Unter falschem Verdacht (Quai des Orfèvres)
  • 1949: Tödliche Leidenschaft (Pattes blanches)
  • 1951: Atoll K
  • 1956: Der Modekönig (Le couturier de ces dames)
  • 1960: Rocco und seine Brüder (Rocco e i suoi fratelli)
  • 1963: Futter für süße Vögel (Du mouron pour les petits oiseaux)
  • 1966: Brennt Paris? (Paris brûle-t-il?)
  • 1973: Die Abenteuer des Rabbi Jacob (Les aventures de Rabbi Jacob)

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geburtsjahr 1916 laut unter anderen Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films Andere Quellen sagen 1917.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]