Tamia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Tamia (eigentlich Tamia Washington-Hill; * 9. Mai 1975 in Windsor, Ontario als Tamia Reneé Washington) ist eine kanadische R&B-Sängerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im Alter von sechs Jahren begann Tamia in der Kirche in Windsor, Ontario in einem Gospelchor zu singen. Um ihre Stimme weiterzubilden, nahm sie mit zehn Jahren Gesangsunterricht. Nach einigen kleineren Talentwettbewerben gewann sie unter anderem 1993 den YTV Vocal Achievement Award, einen kanadischen Rundfunkpreis. 1994 gewann sie in Los Angeles während einer Awards Show die Aufmerksamkeit von Brenda Richie und Quincy Jones. Ein Jahr später, mit 19 Jahren, nahm sie für Quincy Jones' Album Q's Jook Joint den Song You Put A Move On My Heart auf, welcher 1996 für einen Grammy Award nominiert wurde. Im selben Jahr nahm sie für den Soundtrack des Kinofilms Set If Off den Song Missing You zusammen mit Brandy, Gladys Knight und Chaka Khan auf, welcher ebenfalls für den Grammy nominiert wurde. Eine dritte Grammy-Nominierung hatte sie in der Kategorie "Best R'n'B Performance By A Duo with Vocal" zusammen mit Babyface für den Song Slow Jams.

1998 brachte sie ihr erstes Soloalbum mit dem Titel Tamia heraus, 2001 folgte das Album A Nu Day. Dieses beinhaltete ihren bislang größten Hit Stranger In My House. 2005 erschien das Album More.

Am 24. Juli 1999 heiratete sie den US-amerikanischen Basketballspieler Grant Hill, mit dem sie zwei Töchter hat.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1998 Tamia 67
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. April 1998
2000 A Nu Day 46
(28 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2000
2004 More 17
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. April 2004
2006 Between Friends 66
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. November 2006
2012 Beautiful Surprise 23
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2012
2015 Love Life 27
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2015

EPs / Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Anmerkungen
2007 A Gift Between Friends Erstveröffentlichung: 23. Oktober 2007
2009 Greatest Hits Erstveröffentlichung: 2. November 2009

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1998 Imagination
Tamia
37
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Februar 1998
(feat. Jermaine Dupri)
So into You
Tamia
30
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Juni 1998
2000 I Can't Go For That
A Nu Day
84
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. August 2000
Stranger in My House
A Nu Day
10
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2000
2003 Officially Missing You
More
83
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. September 2003

Weitere Veröffentlichungen:

  • 1996: Keep Hope Alive
  • 1997: Make Tonight Beautiful
  • 1998: The Christmas Song
  • 1999: Loving You Still
  • 2001: Tell Me Who
  • 2002: Be Alright
  • 2003: It's a Party
  • 2004: Dance My Dream
  • 2004: Questions
  • 2004: Still
  • 2005: Things I Collected
  • 2006: Can't Get Enough
  • 2007: Me
  • 2007: Almost
  • 2012: Beautiful Surprise
  • 2012: Give Me You
  • 2015: Sandwich and a Soda
  • 2015: Stuck with Me
  • 2015: Love Falls Over Me

Als Gastmusikerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1995 You Put a Move on My Heart
Q's Jook Joint
98
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. September 1995
(Quincy Jones featuring Tamia)
1996 Slow Jams
Q's Jook Joint
68
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1996
(Quincy Jones featuring Babyface, Barry White, Portrait & Tamia)
Missing You
Set It Off (O.S.T)
25
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. August 1996
(mit Brandy, Gladys Knight & Chaka Khan)
1999 Spend My Life with You
A Day in the Life
21
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Juni 1999
(Eric Benét featuring Tamia)
2003 Into You
Street Dreams
87
(3 Wo.)
18
(6 Wo.)
4
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Juli 2003
(Fabolous featuring Tamia)

Weitere Gastauftritte:

  • 1997: Don't Be Late, Don't Come Too Soon (LL Cool J featuring Tamia)
  • 2003: (They Long to Be) Close to You (Gerald Levert featuring Tamia)
  • 2016: Sunshine (Remix) (Eric Benét featuring Tamia)

Soundtracks:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: CH UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]