Teodor Currentzis

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Currentzis in Marxloh (2015)

Teodor Currentzis, auch Teodor Kurentzis (griechisch Θεόδωρος Κουρεντζής; * 24. Februar 1972 in Athen), ist ein griechischer Dirigent, Musiker und Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teodor Currentzis erhielt ab vier Jahren Klavierunterricht und ab sieben Geigenunterricht. Ab dem Alter von 12 Jahren besuchte er Kurse für Violine am Nationalen Konservatorium in Athen. 1987 begann er ein Dirigierstudium in Athen, bevor er von 1994 bis 1999 das Fach am Sankt Petersburger Konservatorium bei Ilja Musin weiter studierte. Musin war auch der Lehrer von berühmten Dirigenten wie Waleri Abissalowitsch Gergijew, Wassili Sinaiski, Juri Chatujewitsch Temirkanow und Semjon Bytschkow.

In den Jahren von 2004 bis 2010 war Currentzis Chefdirigent am Nowosibirsker Staatlichen Akademischen Opern- und Ballettheater in Nowosibirsk, dem größten Opernhaus in Sibirien. Dort gründete er das MusicAeterna Ensemble und den Neuen Sibirischen Sänger-Kammerchor und wurde für seine Arbeit dort mehrfach ausgezeichnet.

2006 leitete Currentzis Konzerte zusammen mit dem Sänger Alexey Kudrya in Moskau und Nowosibirsk anlässlich des 250. Geburtstages von Wolfgang Amadeus Mozart.

Im Film Dau des Regisseurs Ilja Chraschanowski, der das Leben des russisch-jüdischen Physik-Nobelpreisträgers Lew Landau schildert, übernahm Currentzis die Hauptrolle.

Currentzis ist seit Februar 2011 Musikdirektor des Opern- und Ballettheaters in Perm.[1] Dazu ist er seit 2011 Erster Ständiger Gastdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg.[2]

Am 11. September 2016 strahlte der französisch-deutsche Fernsehsender arte die österreichische Dokumentation Currentzis - Der Klassikrebell aus.

2017 wird er erstmals bei den Salzburger Festspielen dirigieren.

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neues Feuer für die Provinz. In: FAZ. 14. November 2011, S. 28.
  2. [1].
  3. Echoklassik.de Klassik-Preisträger 2014 (Memento vom 21. Januar 2015 im Internet Archive), abgerufen am 26. Oktober 2014
  4. Bilanz des Jahres – Diversität oder: Was bleibt von 2015/16.. Abgerufen am 17. Oktober 2016.