Theodor Spaeth

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Theodor Spaeth (* 17. Juli 1833 in Neidenfels; † 28. April 1911 in Muralto, Tessin, Schweiz) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Reichstagsabgeordneter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spaeth studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Würzburg, Heidelberg und München. In Heidelberg wurde er 1853 Mitglied des Corps Rhenania. Von 1857 bis 1869 war er Rechtspraktikant. 1862 wurde er Landkommissariatsaktuar in Homburg, 1868 in Neustadt an der Haardt, 1871 Bezirkamtsmann in Bergzabern, 1879 Regierungsrat in Speyer und 1890 Regierungsdirektor in Regensburg. 1896 schied er aus dem Staatsdienst aus.

Von 1874 bis 1877 war Spaeth Mitglied des deutschen Reichstags für den Wahlkreis Pfalz 3 (Bergzabern, Germersheim) und die Nationalliberale Partei.[1] Er engagierte sich außerdem für das Pfälzische Gewerbemuseum, war Verwaltungsrat der Pfälzischen Eisenbahnen, Mitglied der Generalsynode und des Vorstandes des Pfälzischen Verschönerungsvereins.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 195.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Academische Monatshefte 28 (1911/12), S. 116
  • Hermann Kalkoff (Hrsg.): Nationalliberale Parlamentarier 1867–1917 des Reichstages und der Einzellandtage. Schriftenvertriebsstelle der nationalliberalen Partei Deutschlands, Berlin 1917

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]