Theodor Wagner (Bildhauer)

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Porträtfoto von Theodor Wagner

Theodor Wagner, ab 1854 von Wagner (* 21. März 1800 in Stuttgart; † 10. Juli 1880 ebenda), war ein deutscher klassizistischer Bildhauer und Professor der Bildhauerkunst.

Theodor Wagner widmete sich von 1814 bis 1823 der Plastik in Johann Heinrich Danneckers Atelier und ging dann nach Rom, wo er unter Bertel Thorvaldsens Leitung eine Marmorstatue des Heiligen Lukas für die Grabkapelle der Königin Katharina von Württemberg (gestorben 1819) auf dem Rotenberg bei Cannstatt schuf.

1826 kehrte er nach Stuttgart zurück und schmückte sowohl die Stadt als die Villen und Schlösser der Umgegend mit zahlreichen Werken, unter denen die Musen für das Wilhelma-Theater in Cannstatt, die Erzstatuen der vier Stände und die Reliefs für die Jubiläumssäule auf dem Schlossplatz in Stuttgart, eine büßende Magdalena, eine Marmorstatue der Rebekka, die Figuren eines Schnitters und einer Schnitterin und zahlreiche Büsten hervorzuheben sind. Er starb am 10. Juli 1880 in Stuttgart.

Wagner wurde im Jahr 1854 das Ritterkreuz I. Klasse des Ordens der Württembergischen Krone verliehen, mit dem die Nobilitierung verbunden war.[1]

Zu den Schülern von Theodor Wagner zählten Albert Güldenstein, Wilhelm Rösch und Hermann Bach.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890.
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  • R. Harling und M. Warth: Schloß und Park Rosenstein. Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, Heft 34, 1993.
  • Uli Kreh: Die kalten Schönen. Plastiken in Stuttgart, Stuttgart 1993, Seite 30–31 (Grabmal Zais auf dem Steigfriedhof).
  • August WintterlinWagner, Theodor. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 40, Duncker & Humblot, Leipzig 1896, S. 579–581.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Württemberg 1873, S. 50.