Thomas Barth (Musikproduzent)

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Thomas Barth, auch bekannt als Toma Moon (* 4. November 1977 in Görlitz) ist ein deutscher Musikproduzent, Komponist und Musiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein musikalisches Schaffen begann 1990 mit einigen Freunden, darunter Henry Nix und Matthias Gierth (heute: Stoneface & Terminal) mit elektronischer Pop- und Dancemusik. Erste überregionale Erfolge hatte er mit der Indiepop-Band Cyberspace Junkies (noiseworks records), bei denen er Sänger und Gitarrist war und die Songs schrieb. Neben seinen Veröffentlichungen mit dem NuJazz-Duo Jazzomás, seinem Indiepop-/Rocktrio toma und der Crossover-Band Some Evil Answers tritt er mit dem Notion Sound Collective als Pop Act, Remix Artist und Auftrags- bzw. Filmkomponist in Erscheinung. Thomas Barth produziert seit 2004 im eigenen Tonstudio "Studio Mondbasis" in Hamburg, wo er auch als Mixing & Mastering Engineer arbeitet. Seit dem 19. März 2018 veröffentlicht er eine wöchentliche Musik-Kolumne auf den Webseiten von Arcor und Vodafone.

Darüber hinaus ist er Ton- bzw. Veranstaltungstechniker und als Dozent verschiedener Initiativen der deutschen Musikindustrie sowie des Goethe-Instituts tätig. Im Auftrag der Deutschen Phono-Akademie ist er unter anderen mit Jürgen Stark und Zeus B. Held als Dozent und Musikproduzent mit dem Projekt SchoolTour deutschlandweit im Einsatz (begleitet auch von Mousse T., Roachford, die Prinzen, Kurtis Blow und T. M. Stevens). Das Goethe-Institut Boston holte ihn für das Pilotprojekt DeutschTour zusammen mit dem Projektleiter Jürgen Stark und seinen Kollegen Sebastian Krumbiegel, Jörg Lassek und Zeus B. Held nach Massachusetts. Seit 2014 ist er außerdem zusammen mit Dark Age Frontmann Eike Freese und 4Lyn Produzent Florian Sommer ebenfalls Musikproduzent und Dozent beim vom Wacken Open Air ausgerichteten Wacken Music Camp und seit 2016 mit weiteren Kollegen wie u. a. Ohrenfeindt Produzent Olman Viper, Florian Speckard (In Extremo) und Matthias Richter (Schandmaul) mit dem Metal Winter Wonderland in Bayern auf Schloss Alteglofsheim (Bayrische Musikakademie), einem ähnlichen Projekt, das ebenfalls von der Wacken Foundation gefördert und initiiert ist. Zudem gehörte er in den Jahren 2011 und 2012 zusammen mit Uli Jon Roth, Marcus Deml und Mickey Meinert der Jury des „Robert Johnson Guitar Awards“ an, dessen Schirmherr Otto Waalkes war, und hatte die Musikalische Leitung inne.

Thomas Barth lebt in Hamburg.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Toma – Die sagen. (Sunbase Records), 2016
  • Jessica Baran-Surel - Aremorica - Land of Elves. (Sunbase Records) (Membran), 2014
  • Wild Society – For all the time. (Sunbase Records) (Membran), 2014
  • Notion Sound Collective – Until you like the blue. (Sunbase Records) (Membran), 2013
  • Notion Sound Collective – All we do is just for the you in us. (Sunbase Records), 2012
  • Toma – Ich glaub ich mach mal laut (Live-Studio-Sessions). (Sunbase Records), 2012
  • Toma – Alles wird gut. (Sunbase Records) (New Music Distribution), 2010 (2011)
  • Some Evil Answers – Ihr wollt es hörn. (Sunbase Records) (New Music Distribution), 2010 (2011)
  • Toma – Jeden Tag. (Sunbase Records), 2010
  • Jazzomás – viens avec moi. (Sunbase Records) (New Music Distribution), 2008
  • Cyberspace Junkies – Langspielplatte. noiseworks records, 2002
  • Cyberspace Junkies – Fragezeichen. noiseworks records, 1999

Samplerbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Toma – Die sagen. The Finest Noise Der Sampler, Vol. 33 (noisy Neighbours)
  • Notion Sound Collective - In The Long Run. The Finest Noise Der Sampler, Vol. 33 (noisy Neighbours)
  • Wild Society - No One On Earth. The Finest Noise Der Sampler, Vol. 33 (noisy Neighbours)
  • Toma – Jeden Tag. Audiosurf //die.besten.bands.im.netz – Special Edition Musikmesse 2011 (Regioactive, Visions, Soundcheck)
  • Cyberspace Junkies – Erinnerung. Soundcheck 02/2000
  • Cyberspace Junkies – Fragezeichen. Re Form Stau 2000 – Hot, Loud & Saxy
  • Cyberspace Junkies – Erinnerung. Suedost.der sampler vol. 1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]