Thomas Stroux

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Thomas Stroux in Wir sind noch einmal davongekommen, Wels, September 2008

Thomas Stroux (* 15. Dezember 1943 in Storkow (Mark)) ist ein deutscher Theaterschauspieler und Regisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist der Sohn von Eva und Karl-Heinz Stroux und Bruder des Theaterregisseurs und Schauspielers Stephan Stroux.[1]

Stroux erhielt seine schauspielerische Ausbildung privat bei Herma Clement in Berlin. Sein Debüt gab er 1964 am Stadttheater Luzern. 1965 bis 1967 spielte er am Württembergischen Staatstheater Stuttgart, 1967/68 am Schlosstheater Celle, 1968 bis 1970 an den Städtischen Bühnen Frankfurt, 1970 bis 1973 an der Freien Volksbühne Berlin und 1973/74 am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg. 1974 wurde er Ensemblemitglied des Burgtheaters in Wien. Außerdem spielte er u. a. an der Stuttgarter Komödie im Marquard und im Berliner Theater des Westens. Er gab zahlreiche Gastspiele, unter anderem wiederholt bei den Bad Hersfelder Festspielen und arbeitete auch als Synchronsprecher.

Thomas Stroux hat mit der Spielzeit 2005/06 von Jürgen Wilke die alleinige Leitung des traditionsreichen Wiener Theaterunternehmens Der Grüne Wagen übernommen.

Produktionen von und mit Thomas Stroux und dem Grünen Wagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984: Otto Brusatti: Die letzten Stunden der Menschheit – Regie: Otto Brusatti (ORF/WDR)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. Juni 2007 erhielt er das Goldene Verdienstzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Des Weiteren wurde er 1981 für seine Rolle des Mephisto in Faust II mit dem Hersfeld-Preis ausgezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archivierte Kopie (Memento vom 8. Dezember 2013 im Internet Archive)