Tom Marino

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Tom Marino (2011)

Thomas Anthony „Tom“ Marino (* 13. August 1952 in Williamsport, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Politiker. Von 2011 bis 2017 vertrat er den Bundesstaat Pennsylvania im US-Repräsentantenhaus.

Im September 2017 nominierte US-Präsident Donald Trump Marino zum Vorsitzenden des Office of National Drug Control Policy.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tom Marino besuchte bis 1983 das Williamsport Area Community College und dann bis 1985 das Lycoming College. Nach einem anschließenden Jurastudium und seiner Zulassung als Rechtsanwalt begann er in diesem Beruf zu arbeiten. Außerdem war er Manager bei einem Handwerksbetrieb. Zwischen 1992 und 2002 amtierte er als Bezirksstaatsanwalt im Lycoming County; von 2002 bis 2007 war er Bundesstaatsanwalt für den mittleren Teil des Staates Pennsylvania. Politisch schloss er sich der Republikanischen Partei an.

Bei den Kongresswahlen des Jahres 2010 wurde Marino im zehnten Wahlbezirk von Pennsylvania in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 2011 die Nachfolge des ihm zuvor unterlegenen Demokraten Chris Carney antrat. Da er bei allen folgenden Wahlen, einschließlich der des Jahres 2016, wiedergewählt wurde kann er sein Mandat bis heute ausüben. Seine neueste Legislaturperiode läuft bis zum 3. Januar 2019. Im Kongress ist bzw. war er Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, im Justizausschuss und im Ausschuss für Innere Sicherheit sowie in acht Unterausschüssen.

Tom Marino ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die Familie lebt in Lycoming.

Lobbyist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tom Marino gilt, gemeinsam mit Orrin Hatch als wichtiger Unterstützer der Pharmaindustrie. Er war im Sommer 2016 nach Presserecherchen eine Schlüsselfigur beim Durchsetzen eines Gesetzes, das es während der Betäubungsmittel-Epidemie in den USA, der Drogenbehörde DEA nahezu unmöglich machte, verdächtige Auslieferungen großer Mengen von verschreibungspflichtigen Betäubungsmitteln zu verhindern.[1]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tom Marino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Scott Higham und Lenny Bernstein: "The drug industry’s triumph over the DEA" Washington Post vom 15. Oktober 2017