Topper geht auf Reisen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
Deutscher TitelTopper geht auf Reisen
OriginaltitelTopper Takes a Trip
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1938
Länge90 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieNorman Z. McLeod
DrehbuchJack Jevne
Eddie Moran
Corey Ford
ProduktionHal Roach
Milton H. Bren
MusikHugo Friedhofer
Edward B. Powell
KameraNorbert Brodine
SchnittWilliam H. Terhune
Besetzung

Topper geht auf Reisen ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1938 nach dem gleichnamigen Roman von Thorne Smith. Der Film ist die Fortsetzung von Topper – Das blonde Gespenst aus dem Vorjahr.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der sanftmütige New Yorker Bankdirektor Cosmo Topper hat Eheprobleme. Seine Frau Clara will sich von ihm scheiden lassen. Vor dem Scheidungsgericht beschuldigt sie Cosmo des Ehebruchs mit einer anderen Frau. Cosmo erklärt, was es mit der anderen Frau auf sich hat. Es handelt sich um den Geist von Marion Kerby, die mit ihrem Mann George bei einem Autounfall gestorben ist. Das Gericht glaubt Cosmo und weist die Klage ab. Clara wird von ihrer Freundin Mrs. Parkhurst überredet, nach Frankreich zu reisen und sich dort um die Scheidung zu kümmern.

Zur gleichen Zeit erfährt Marion von Cosmos Problemen. Sie kehrt als Geist zurück und fordert Topper auf, um seine Ehe zu kämpfen. Sie reisen Clara nach und finden sie an der Riviera, wo sie von dem Glücksritter Baron de Rossi umgarnt wird. Bizarre Situationen bleiben mit einem Geist in Begleitung nicht aus. So müssen sich Topper und Marion ein Zimmer im Hotel teilen. Marion will zudem auch einmal ihr Glück in einem Casino versuchen. Doch Marion kann nach einiger Zeit Clara von dem Baron trennen. Clara und Cosmo sind wieder glücklich vereint.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films beschrieb den Film als "bisweilen arg langatmiger Aufguß der erfolgreichen Grotesk-Fantasmagorie, der aber mit seinen Bildtricks und seinem behenden Wortwitz immer noch recht amüsante Unterhaltung bietet."[1]

Die Variety sah in dem Film eine entzückende und sehr unterhaltsame Komödie.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Oscarverleihung 1940 war Roy Seawright in der Kategorie Beste visuelle Effekte nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Premiere hatte der Film am 29. Dezember 1938 in New York. In Deutschland erschien er, bedingt durch den Zweiten Weltkrieg, erst am 16. April 1951 in den Kinos.

Bis auf Cary Grant, der im ersten Teil George Kerby spielte, waren alle Hauptdarsteller wieder mit dabei. Szenen, in denen George Kerby zu sehen war, waren Archivmaterial aus dem ersten Teil.

1941 entstand ein dritter und letzter Teil der Serie mit dem Titel Topper Returns (dt.: Topper 2 – Das Gespensterschloß), wieder mit Roland Young und Billie Burke.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Topper geht auf Reisen. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 16. Februar 2011.
  2. Kritik der Variety (engl.)