U-Bahnhof Mümmelmannsberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mümmelmannsberg
U-Bahn.svg
U-Bahnhof in Hamburg
Mümmelmannsberg
Basisdaten
Ortsteil Hamburg-Billstedt
Eröffnet 29.09.1990
Gleise (Bahnsteig) 2 Gleise
1 Bahnsteig
Koordinaten 53° 31′ 41″ N, 10° 9′ 0″ OKoordinaten: 53° 31′ 41″ N, 10° 9′ 0″ O
Nutzung
Linie(n) U2Hamburg U2.svg
Umstiegsmöglichkeiten BusBus 12, 232, 332, 233, 534, 609
Fahrgäste 19.000/Tag (Mo–Fr, 2017)[1]
U-Bahn-Ausgang Kandinskyallee in Mümmelmannsberg
Wandgestaltung

Der U-Bahnhof Mümmelmannsberg ist der östliche Endpunkt der U-Bahn-Linie U2 im Hamburger Stadtteil Billstedt im Bezirk Hamburg-Mitte. Der Bahnhof befindet sich unter der Kandinskyallee, der zentralen Achse des in den 1970er Jahren entstandenen Neubaugebietes Mümmelmannsberg am Ostrand der Stadt.

Die Eröffnung der in Nord-Süd-Richtung liegenden Station mit Zugängen an beiden Enden erfolgte am 29. September 1990. Sie ist barrierefrei zu erreichen. Nach Zahlen von 2017 hat der U-Bahnhof täglich etwa 19.000 Nutzer (Mo–Fr).[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Planungen für einen U-Bahnhof bei der in den 1970er Jahren errichteten Großsiedlung Mümmelmannsberg gehen bis in die 1960er Jahre zurück[2]. Die damals geplante Station, die einen Verlauf unter der Straße Mümmelmannsberg über Kirchsteinbek nach Billstedt vorsah, wurde aber nicht verwirklicht. Stattdessen wurde ab 1987 der von Timm Ohrt und Hille von Seggern entworfene U-Bahnhof an der Straßenkreuzung Kandinskyallee/Mümmelmannsberg gebaut. Der Bahnhof wurde als Mehrzweckbau errichtet und am 29. September 1990 eröffnet.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der U-Bahnhof ist mit einem Mittelbahnsteig ausgestattet. Zugänge zu den Bahnsteigen befinden sich dabei an beiden Bahnsteigenden, wobei die Zugänge am südlichen Bahnsteigende zu den Bushaltestellen führen. Zusätzlich befindet sich ungefähr mittig vom Bahnsteig ein Aufzug, der ohne mögliche Zwischenhalte vom Bahnsteig zur Straßenebene führt.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bauwerk des Jahres 1990, verliehen vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Verlauf
U 2 Niendorf Nord – Schippelsweg – Joachim-Mähl-Straße – Niendorf Markt – Hagendeel – Hagenbecks Tierpark – Lutterothstraße – Osterstraße – Emilienstraße – Christuskirche – Schlump – Messehallen – Gänsemarkt – Jungfernstieg – Hauptbahnhof Nord – Berliner Tor – Burgstraße – Hammer Kirche – Rauhes Haus – Horner Rennbahn – Legienstraße – Billstedt – Merkenstraße – Steinfurther Allee – Mümmelmannsberg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: U-Bahnhof Mümmelmannsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Antwort der Hamburger Hochbahn vom 17. Dezember 2018 auf eine Anfrage nach dem Hamburger Transparenzgesetz unter https://fragdenstaat.de/anfrage/haltestellennutzer-2017/, abgerufen am 3. Januar 2019
  2. Information auf hamburger-untergrundbahn.de

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedhelm Grundmann: Stationen Hamburger Architektur. Hamburger Hochbahn AG, Hamburg 2008, S. 58–63.