Ubbergen

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Ubbergen
Flagge des Ortes Ubbergen
Flagge
Wappen des Ortes Ubbergen
Wappen
Provinz Gelderland Gelderland
Gemeinde Ubbergen
Fläche
 – Land
 – Wasser
38,8 km²
34,02 km²
4,78 km²
Einwohner 9.451 (1. Januar 2014)
Koordinaten 51° 50′ N, 5° 55′ O51.8333333333335.9166666666667Koordinaten: 51° 50′ N, 5° 55′ O
Bedeutender Verkehrsweg N325
Vorwahl 024, 0481
Postleitzahlen 6573–6579
Villa Waalheuvel

Ubbergen ( anhören?/i) ist ein Ortsteil der niederländische Gemeinde Berg en Dal in der Provinz Gelderland. Bis zum 1. Januar 2015 war Ubbergen eine eigenständige Gemeinde, die dann mit Groesbeek und Millingen aan de Rijn fusionierte.

Orte[Bearbeiten]

Zwischen Klammern die etwaige Einwohnerzahl (2007).

  • Im hügeligen Waldgebiet:
    • Beek (3.500);
    • Ubbergen (mit Beek zusammengewachsen) (500);
    • Berg en Dal (teilweise; siehe auch: Groesbeek) (400);
  • In den Poldern des Flusses Waal:
    • Erlecom (200);
    • Kekerdom (600);
    • Ooij (2.400);
    • Persingen (100);
    • Leuth (1.800).

Lage und Wirtschaft[Bearbeiten]

Ubbergen liegt am Südufer des Flusses Waal zwischen der Stadt Nijmegen und Millingen. Sie ist Teil der Stadsregio Arnhem-Nijmegen. Sie besteht aus zwei ganz verschiedenen Landschaften. Am Fluss liegen die Polder der Düffel mit Wiesen, Ziegeleien und durch deren Tätigkeiten entstandene Tümpeln („tichelgaten“). Weiter nach Süden liegt das bewaldete, bei Touristen beliebte Hügelland (10–90 M. ü. NN), mit einigen klaren Bächlein. (Beek = Bach). Dieser Wald geht jenseits der deutschen Grenze in den Klever Reichswald über.

In Ubbergen gibt es nach wie vor Backsteinfabriken (u.a. in Kekerdom) und in Beek auch Wäschereien. Im Poldergebiet wird viel Rindvieh gehalten. Wegen der schönen Lage gibt es einen bedeutenden Tourismus und bereits seit dem späten 19. Jahrhundert leben hier viele, oft wohlhabende Pendler, die im benachbarten Nimwegen arbeiten. Beek und Ubbergen werden stark von Villen aus der Epoche 1875–1920 geprägt.

Geschichte[Bearbeiten]

Leuth wurde bereits 891 urkundlich erwähnt. Beek war bis 1348 Teil des klevischen Landes Kranenburg. Leuth und Kekerdom gehörten noch bis nach dem Wiener Kongress zum preußischen Amt Düffel und wurden erst nachträglich im Tausch gegen Schenkenschanz an die Niederlande gegeben. Die Orte in den Flussniederungen wurden bis ins 19. Jahrhundert oft durch Überschwemmungen heimgesucht. Von Ubbergen aus begannen im Februar 1945 im Zweiten Weltkrieg kanadische Soldaten eine Offensive gegen das Gebiet um Kleve und Rees.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

St. Remigius in Leuth
  • Die reizende Polderlandschaft gehört zum Teil dem Naturentwicklungsgebiet „De Gelderse Poort“ an.
  • Das winzige Persingen hat eine malerische Dorfkirche.
  • In den Waldgebieten kann man schöne Spaziergänge machen, u.a. zur Aussichtstafel, zum „Klabauterbaum“ und auf dem „Duivelsberg“ (Teufelsberg). Namentlich im Winter hat man dabei schöne Durchblicke in das Tiefland.
  • Für Kinder im Grundschulalter gibt es den Vergnügungspark Tivoli in Beek. Ein Teil der Spielanlagen ist überdacht, so dass sich die Kinder auch bei Regen erholen können.
  • Die „tichelgaten“, durch die Gewinnung von Klei für die Ziegeleien entstandene Tümpel und Seen, sind beliebt bei Anglern aus der ganzen Region.
  • Beim Fremdenverkehrsverein („VVV“) von Nimwegen kann man Blätter mit Wander- und Radstrecken in der Gemeinde Ubbergen bekommen.
  • Eine der Tagesstrecken der Nijmeegse Vierdaagse führt durch Ubbergen.

Ubbergen hat mehrere Hotels, darunter bei Berg en Dal sogar ein größeres Luxushotel. Es gibt auch mehrere Campingplätze.

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ubbergen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien