Ulf Mehlhorn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ulf Mehlhorn 1990

Ulf Mehlhorn (* 21. Juni 1968 in Stollberg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Stationen als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulf Mehlhorn spielte in seiner Jugendzeit bei der BSG Fortschritt Thalheim und wechselte 1981 zum FC Karl-Marx-Stadt (FCK). Mit den Junioren des FCK wurde er 1986 DDR-Meister. Sein Debüt in der DDR-Oberliga gab er am 26. März 1988 im Spiel gegen Wismut Aue. In den folgenden Jahren wurde Mehlhorn wichtiger Bestandteil der Mannschaft, die zu dieser Zeit ihre erfolgreichste Zeit nach der Meistersaison 1966/67 erlebte. So spielte der FCK damals auch im UEFA-Pokal. Ulf Mehlhorn stand dabei in fünf Spielen gegen Boavista Porto, den FC Sion und Juventus Turin auf dem Platz und erzielte beim Spiel in Porto mit einem Freistoß in der Verlängerung das entscheidende Tor, welches das Weiterkommen sicherte.

Mehlhorn spielte noch bis 1995 beim Chemnitzer FC in der 2. Bundesliga, bevor er in die 1. Bundesliga zu Fortuna Düsseldorf wechselte, wo er ebenfalls Stammspieler war. Nach dem Abstieg der Fortunen 1997 spielte Mehlhorn noch eine Saison in der 2. Bundesliga beim VfB Leipzig, bevor er 1998 zum Chemnitzer FC, der mittlerweile in der Regionalliga spielte, zurückkehrte. Dort hatte er maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Himmelblauen.

Nach dem erneuten Abstieg 2001 blieb Mehlhorn beim CFC und war mit seiner Erfahrung ein wichtiger Führungsspieler in der Mannschaft. Nach der Saison 2004/05 hat Ulf Mehlhorn seine Karriere im Profifußball beendet und spielte wieder bei seinem Jugendverein Tanne Thalheim in der Bezirksklasse Chemnitz. Nach dessen Aufstieg in die Bezirksliga beendete Ulf Mehlhorn im Sommer 2011 seine aktive Karriere, nachdem er noch einmal sechs Jahre „drangehängt“ hatte.

Inzwischen ist Ulf Mehlhorn im Führungsstab des Nachwuchs-Leistungszentrums Chemnitz aktiv.

Bilanz als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DDR-Oberliga: 81 Spiele
  • 1. Bundesliga: 57 Spiele
  • 2. Bundesliga: 237 Spiele
  • Regionalliga: 154 Spiele
  • UEFA-Pokal 5 Spiele