Uli Oesterle

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Uli Oesterle (* 1966 in Karlsruhe) ist ein deutscher Illustrator, Grafiker, Comiczeichner und -autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oesterle erhielt eine Ausbildung zum Grafiker und Kommunikations-Designer an der Akademie U5 in München.

Zusammen mit Benjamin von Eckartsberg, Marc Herold und Boris Kiselicki gründete er 1995 die Ateliergemeinschaft „Die Artillerie“ in München.[1]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in den frühen 1990er Jahren veröffentlichte Oesterle Comics und Illustrationen in Magazinen wie Strapazin, Comicstrich und Moga-Mobo und für kommerzielle Magazine. Im Jahre 2000 wurde sein Debüt-Comicalbum Schläfenlappenphantasien für den Max-und-Moritz-Preis auf dem Internationalen Comic-Salon Erlangen nominiert.[2] Ebenfalls seit Anfang der 1990er Jahre arbeitet er als Illustrator für diverse Zeitungen, Magazine, Werbeagenturen und Eigenkunden, wie z. B. Playboy, Süddeutsche Zeitung, Fokus, Audi, Stadt München, Land Berlin etc.

2004 erhielt er für das erste Kapitel aus „Hector Umbra“ den ICOM Independent-Comic-Preis als Bester Independent Comic.[3] Weitere Nominierungen beim wichtigsten europäischen Comicfestival in Angouléme/ Frankreich folgten 2004 und 2010, ebenfalls für "Hector Umbra".

Die Lebensgeschichte seines Vaters, die von Obdachlosigkeit, Alkoholismus und daraus resultierender schwerer Krankheit handelt, verarbeitet Oesterle halbbiografisch in seinem grafischen Roman Vatermilch – Buch 1: Die Irrfahrten des Rufus Himmelstoss erschien am 26. Mai 2020. Band 2 bis 4 sind bis 2025 geplant. Für die Arbeit an dieser Graphic Novel erhielt er bereits 2016 den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung, einen Förderpreis, der für herausragende Graphic Novels in der Entstehung verliehen wird.[4]

Seit 2016 zeichnet Uli Oesterle Wimmelbilder für Puzzles, die beim Unterhachinger Heye Verlag erscheinen.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uli Oesterle, Schwabinger Kunstpreis 2018

Bücher / Comic / Graphic Novel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amazon.de: Uli Oesterle: Bücher, Hörbücher, Bibliografie, Diskussionen. In: www.amazon.de. Abgerufen am 16. September 2015.
  2. Referat für Bildung, Kultur und Jugend – Kulturprojektbüro Erlangen: Internationaler Comic-Salon Erlangen. In: www.comic-salon.de. Abgerufen am 16. September 2015.
  3. ICOM - Der Interessenverband Comic e.V. In: www.comic-i.com. Abgerufen am 16. September 2015.
  4. Börsenblatt Medien, Literaturszene / Uli Oesterle gewinnt mit "Vatermilch". In: www.boersenblatt.net. Abgerufen am 16. September 2015.