Uludere

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Uludere
Wappen fehlt
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Uludere (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Şırnak
Koordinaten: 37° 25′ N, 42° 54′ OKoordinaten: 37° 25′ 0″ N, 42° 54′ 0″ O
Einwohner: 11.363[1] (2017)
Telefonvorwahl: (+90) 486
Postleitzahl: 73 600
Kfz-Kennzeichen: 73
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Gliederung: 7 Mahalle
Bürgermeister: Sait Ürek (AKP)
Website:
Landkreis Uludere
Einwohner: 46.040[1] (2017)
Fläche: 841 km²
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner je km²
Kaymakam: İbrahim Halil Şivgan
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Uludere (kurdisch: Qilaban oder Keleban) ist eine türkische Stadt und ein gleichnamiger Landkreis in der Provinz Şırnak in Südostanatolien. Die Stadt beherbergt ein knappes Viertel der Landkreisbevölkerung.

Der Landkreis liegt im Südosten der Provinz und grenzt an den Irak. Seit dem 27. Juni 1957 ist Uludere ein Landkreis und war bis zum 15. Mai 1990 Teil der Provinz Siirt. Im Landkreis befinden sich neben der Kreisstadt (Merkez) noch drei weitere Gemeinden (Belediye): Şenoba (7157), Uzungeçit (3210) und Hilal (3696 Einwohner). Von den 13 Dörfern (Köy, Mehrzahl Köyler) haben acht mehr als 1000 Einwohner; Andaç (3964), Gülyazi (3839), Yemİşlİ (3121) und Ortabağ (2033 Einw.) davon die meisten. Durchschnittlich bewohnen jedes Dorf 1586 Einwohner. Bulakbaşı (1323 Einw.) ist seit 2018 ein Mahalle der Kreisstadt Uludere.

Qilaban ist der ursprüngliche Name der Ortschaft.[2] Uludere bedeutet so viel wie Mächtiger Bach.

Luftschlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationale Beachtung erhielt Uludere aufgrund des sogenannten Uludere-Vorfalls, eines Luftschlags der Türkischen Streitkräfte, bei dem im Bereich des Dorfes Ortasu (auch Roboski) 34 kurdische Zivilisten getötet wurden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Uludere – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkiye Nüfusu İl ve İlçelere Göre Nüfus Bilgileri (Nufusune.com), abgerufen am 23. April 2019
  2. Tahir Sezen: Osmanlı Yer Adları. Ankara 2006, S. 500. Schriftenreihe des Staatsarchivs des Ministerpräsidialamtes