Unterköditz

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Unterköditz
Stadt Königsee
Koordinaten: 50° 40′ 17″ N, 11° 8′ 46″ O
Höhe: 307 m ü. NN
Fläche: 2,49 km²
Einwohner: 180
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Köditz
Postleitzahl: 07426
Vorwahl: 036738
Unterköditz (Thüringen)
Unterköditz

Lage von Unterköditz in Thüringen

Bahnhof Köditzberg

Unterköditz ist eine Ortschaft des Ortsteils Köditz der Stadt Königsee im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterköditz liegt etwa drei Kilometer östlich von Königsee. Der Ort ist über die Bundesstraße 88 mit Königsee verbunden und liegt 306 m über dem Meeresspiegel. Das Dorf hat 209 Einwohner und eine Fläche von 249 Hektar. Die Bahnstrecke Köditzberg–Königsee verlief durch Unterköditz. Nächstgelegene Bahnstrecke ist inzwischen die Bahnstrecke Rottenbach–Katzhütte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1335/1339 wurde Unterköditz zum ersten Mal urkundlich als Coditz erwähnt.[1] Bis 1918 gehörte der Ort zur Oberherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt. Das Rittergut im Ort war 1923 Eigentum des Herren v. Holleben aus Dresden, der es an den Landwirt Richard Roepert verpachtet hatte. Das Gut wurde nach dem Zweiten Weltkrieg entsprechend der Vereinbarung der Siegermächte enteignet und zu Volkseigentum. Im Schloss befand sich anfänglich eine landwirtschaftliche Winterschule, später unterlag der Betrieb der Entwicklung der Landwirtschaft in Ostdeutschland.[2]

Am 1. Juli 1950 schlossen sich die beiden Gemeinden Oberköditz und Unterköditz zur neuen Gemeinde Köditz zusammen. Seit 1994 gehört Unterköditz zur Stadt Königsee.[3]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Köditz

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Als Ortsbürgermeister für Köditz wurde Rainer Kaufmann gewählt.[4]

Söhne und Töchter (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Unterköditz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 294.
  2. Jürgen Gruhle: Bodenreform-Schwarzbuch. 2011, abgerufen am 20. Mai 2011 (Übersicht nach Bundesländern und Orten zu Enteignungsmaßnahmen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Rahmen der Bodenreform).
  3. Statistisches Bundesamt: Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  4. Büro des Thüringer Landeswahlleiter