Vatersland

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Film
OriginaltitelVatersland
ProduktionslandDeutschland, Belgien
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2020
Länge118 Minuten
Stab
RegiePetra Seeger
DrehbuchPetra Seeger
ProduktionHerbert Schwering, Christine Kiauk
MusikDietmar Bonnen
KameraHajo Schomerus
SchnittAron Roos
Besetzung

Vatersland ist ein Filmdrama von Petra Seeger, das am 3. Oktober 2020 beim Film Festival Cologne seine Premiere feierte und im Laufe des Jahres 2021 in die deutschen Kinos kommen soll.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 48 Jahre alte Filmemacherin Marie steckt in der Krise und hat Schwierigkeiten beim Schreiben eines Drehbuchs. Dann jedoch steht eines Morgens eine Kiste voller Fotos und Filmaufnahmen aus ihrer Kindheit vor der Tür. Diese stammen von ihrem Vater, der als Werksfotograf und auch in der Freizeit leidenschaftlich gerne fotografierte. So begibt sich Marie auf eine emotionale Zeitreise, von den spießbürgerlichen 1950er Jahren, der Zeit des Wirtschaftswunders, bis in die 1960er Jahre, eine Zeit der sexuellen Revolte. In dieser Zeit wurde sie auch in ein katholisches Mädcheninternat gesteckt.[1][2]

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regie führte Petra Seeger, die auch das Drehbuch schrieb. Bei Vatersland handelt es sich um eine Autobiografie der Regisseurin und Drehbuchautorin, die von ihrer eigenen Jugend erzählt, hier jedoch nicht als „Petra“, sondern als „Marie“.[2]

Der Film erhielt von der Film- und Medienstiftung NRW eine Produktionsförderung in Höhe von 700.000 Euro nebst einer Verleihförderung in Höhe von 20.000 Euro.

Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2018 statt. Im November 2018 wurden in Ahrweiler und dem dortigen Kloster Kalvarienberg zahlreiche Schulszenen gedreht, mit der Beteiligung von rund 60 Schülerinnen beider Schulen des Calvarienbergs.[2] Als Kameramann fungierte Hajo Schomerus.

Der Film feierte am 3. Oktober 2020 beim Film Festival Cologne seine Premiere[3] und soll im Laufe des Jahres 2021 in die deutschen Kinos kommen.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film Festival Cologne 2020

  • Nominierung für den Filmpreis NRW[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Vatersland. In: wfilm.de. Abgerufen am 23. September 2020.
  2. a b c Dreharbeiten in Ahrweiler: Kloster Calvarienberg wird zur Filmkulisse. In: General-Anzeiger, 20. November 2018.
  3. Vatersland. In: filmfestival.cologne. Abgerufen am 23. September 2020.
  4. Filmpreis NRW. In: filmfestival.cologne. Abgerufen am 28. September 2020.