Vidiná

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Vidiná
Wappen Karte
Wappen fehlt
Vidiná (Slowakei)
Vidiná
Vidiná
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Banskobystrický kraj
Okres: Lučenec
Region: Novohrad
Fläche: 5,489 km²
Einwohner: 1.791 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 326 Einwohner je km²
Höhe: 199 m n.m.
Postleitzahl: 985 59
Telefonvorwahl: 0 47
Geographische Lage: 48° 22′ N, 19° 39′ OKoordinaten: 48° 21′ 35″ N, 19° 39′ 15″ O
Kfz-Kennzeichen: LC
Kód obce: 557307
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: November 2018)
Bürgermeister: Ján Šupica
Adresse: Obecný úrad Vidiná
Športová 1
985 59 Vidiná
Webpräsenz: www.vidina.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Vidiná (deutsch Weidenau, ungarisch Videfalva) ist eine Gemeinde im Süden der Slowakei mit 1791 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2018). Sie gehört zum Okres Lučenec, einem Kreis des Banskobystrický kraj.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landschloss in Vidiná

Die Gemeinde befindet sich im Becken Lučenská kotlina (Teil der größeren Juhoslovenská kotlina) am Flüsschen Krivánsky potok. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 199 m n.m. und ist vier Kilometer von Lučenec gelegen.

Nachbargemeinden sind Veľká Ves im Norden und Nordosten, Lučenec im Südosten und Süden sowie Tomášovce im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vidiná wurde zum ersten Mal 1335 als Vydafalua schriftlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert gab es hier eine kleine hussitische Festung. Die Bevölkerung beschäftigte sich mit Landwirtschaft, Weinbau und Töpferei. 1740 brannte das ganze Dorf nieder. 1828 sind 68 Häuser und 678 Einwohner verzeichnet.

1971–1990 war der Ort ein Stadtteil von Lučenec.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse nach der Volkszählung 2001 (1.779 Einwohner):

Nach Ethnie:

  • 97,25 % Slowaken
  • 1,97 % Magyaren
  • 0,39 % Tschechen
  • 0,11 % Ukrainer

Nach Religion:

  • 61,44 % römisch-katholisch
  • 20,01 % evangelisch
  • 16,19 % konfessionslos
  • 1,74 % keine Angabe

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • barockes Landschloss von 1706, wahrscheinlich an der Stelle der hussitischen Festung erbaut
  • barocker Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert
  • römisch-katholische Kirche des Herzens Jesu von 1911
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Vidiná

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vidiná – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien