Volksbank Magdeburg

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Logo der Genossenschaftsbanken  Volksbank Magdeburg eG
Gebäude der Volksbank im Breiten Weg 212
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Magdeburg
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 810 932 74[1]
BIC GENO DEF1 MD1[1]
Gründung 1916
Verband Genossenschaftsverband e.V.
Website www.volksbank-magdeburg.de
Geschäftsdaten 2018[2]
Bilanzsumme 815 Mio. €
Einlagen 521 Mio. €
Kundenkredite 666 Mio. €
Mitarbeiter 138
Geschäftsstellen 3
Mitglieder 10.334
Leitung
Vorstand Uwe Fabig (Vors.)
Ulrich Schmidt
Aufsichtsrat Hans-Jörg Koennecke (Vors.)
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die Volksbank Magdeburg eG ist eine deutsche Genossenschaftsbank mit Sitz in Magdeburg im Haus Breiter Weg 212. Ihr Geschäftsgebiet umfasst Magdeburg und das Umland von Schönebeck und Wolmirstedt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Magdeburg wurde am 27. März 1916 die „Genossenschaft Magdeburger Hausbesitzer zur Beschaffung und Sicherung von Hypotheken eGmbH“ gegründet. Am 18. September 1916 erfolgte die Eintragung in das Genossenschaftsregister unter der Nummer „8Gen.R.106“. In ihrer Geschichte wurde die Bank mehrmals umbenannt und durch Verschmelzungen mit anderen Genossenschaftsbanken erweitert.

Ab 1925 firmierte sie als Bank für Handel und Grundbesitz Magdeburg eGmbH, ab 1941 als Volksbank Magdeburg eGmbH und ab 1946 als Bank für Handwerk und Gewerbe Magdeburg eGmbH. 1965 erfolgte eine Verschmelzung mit der Bank für Handwerk und Gewerbe eGmbH Niederndodeleben. 1970 war die Umbenennung in Genossenschaftsbank für Handwerk und Gewerbe Magdeburg, 1974 in Genossenschaftskasse für Handwerk und Gewerbe in der DDR, Magdeburg und schließlich 1990 in Volksbank Magdeburg eG. 1991 erfolgte eine Übernahme von Kunden und Mitarbeitern der DG-Bank Magdeburg. 1992 kam es zur Verschmelzung mit der Raiffeisenbank Magdeburg eG und 1999 mit der Raiffeisen-Volksbank Schönebeck eG. Anlässlich ihres 90-jährigen Bestehens hat die Volksbank Magdeburg im Jahr 2006 eine Chronik aufgelegt. Zum 100. Geburtstag wurde die Chronik im Jahr 2016 erweitert und einem gebundenen Buch herausgegeben.

Geschäftsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu ihren Kerngeschäftsfeldern gehören die Durchführung des Zahlungsverkehrs, gewerbliche und private Finanzierungen, die Geld- und Vermögensanlage, die Zukunftsvorsorge sowie die Vermittlung von genossenschaftlichen Finanzdienstleistungen. Traditionell fühlt sich die Volksbank Magdeburg dem Mittelstand verbunden, da Volksbanken und Raiffeisenbanken als Selbsthilfe-Einrichtungen mittelständischer Unternehmer entstanden.

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Volksbank Magdeburg gehört zu den Gründungsmitgliedern des Magdeburger Stadtmarketingvereins ProM und unterstützt seither die Aktivitäten des Vereins für die Stadt. Außerdem war die Bank einer der Hauptsponsoren des Wiederaufbaus der neuen Hauptorgel im Magdeburger Dom. Auch für die Feierlichkeiten zum 800jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung des Magdeburger Doms im Jahr 2009 gab sie finanzielle Unterstützung.

Durch Spenden und Sponsoring fördert die Volksbank Magdeburg Sport, Kultur, Soziales, Wirtschaft und Bildung in ihrem Geschäftsgebiet. Im Jahr 2007 war sie der erste Namenssponsor für einen Hörsaal an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Unter dem Titel „Perspektivwechsel“ absolvierten in den Jahren 2010/2011 alle Führungskräfte der Bank in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Sachsen-Anhalt und dem Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt ein einwöchiges Praktikum in einer sozialen Einrichtung.

Seit Anfang der 1990er Jahre ist die Volksbank Magdeburg Mitausrichter des jährlich stattfindenden Internationalen Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ der Volksbanken Raiffeisenbanken. Kindern und Jugendlichen der Klassen 1–13 wird hierbei ein Experimentierfeld für ihre Kreativität eingeräumt. Seit 2004 schreibt die Bank einmal im Jahr die „Sterne des Sports“ aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Zahlen und Fakten 2018

Koordinaten: 52° 7′ 33″ N, 11° 37′ 55,6″ O