WAGO

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Logo der WAGO
Rechtsform GmbH & Co KG
Gründung 1951
Sitz Minden / Westf.

Leitung

  • Thomas Albers
  • Ulrich Bohling
  • Axel Börner
  • Tordis Eulenberg
  • Sven Hohorst
  • Christian Sallach
  • Jürgen Schäfer [1]
Mitarbeiter ca. 6700 (31. Dez. 2014)[2]
Umsatz ca. 661 Millionen Euro (2014)[2]
Branche Verbindungstechnik (Elektrotechnik), Automatisierungstechnik
Website www.wago.de

Die WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG ist ein deutsches Unternehmen und fertigt Komponenten für die elektrische Verbindungstechnik sowie elektronische Komponenten für die dezentrale Automatisierungstechnik. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der ostwestfälischen Stadt Minden in Nordrhein-Westfalen

Besonders bekannt ist Wago durch seine Verbindungsdosenklemmen, insbesondere der Serie 273, auch bekannt als „WAGO-Klemme“ beziehungsweise deren Nachfolgerin 2273. Auch die Käfigzugfeder von Wago hat sich zu einer Art Industriestandard entwickelt. Das Prinzip wird inzwischen von mehreren anderen Anbietern verwendet. Ausserdem ist das Unternehmen für die SPS Baureihe 750-xxx bekannt.

Das Unternehmen[Bearbeiten]

WAGO wurde 1951 als Familienunternehmen in Minden gegründet und lange durch den alleinvertretungsberechtigten Gesellschafter der WAGO-Gruppe, Wolfgang Hohorst, geführt. Das Unternehmen ist gemäß ISO 14001 und ISO 9001 sowie IRIS zertifiziert.

Das Unternehmen hat ca. 6700 Beschäftigte, davon rund 3.000 in Deutschland, an den beiden Standorten Minden und Sondershausen (Thüringen).[2] Fertigungsstätten der WAGO-Gruppe befinden sich neben der Zentrale in Minden, in Sondershausen (Thüringen), Domdidier (Schweiz), Noida (Indien), Tianjin (Volksrepublik China), Breslau (Polen), Tokio (Japan), Paris (Frankreich) und Germantown (USA).

WAGO umfasst weltweit 28 Tochtergesellschaften und ein eigenes Vertriebsnetz in 31 Ländern. Hinzu kommen Landesvertretungen in weiteren 50 Ländern. WAGO erwirtschaftete im Produktionsjahr 2014 einen weltweiten konsolidierten Umsatz von 661 Millionen Euro.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

WAGO-Stammsitz in Minden
Eine WAGO-Klemme mit Innenansicht

WAGO wurde am 27. April 1951 von Friedrich Hohorst und Heinrich Nagel als WAGO Klemmenwerk GmbH gegründet. Vorausgegangen war der Kauf des ersten Patentes zu einer Federklemme.

Aufgrund fehlender Werkstoffqualitäten konnten Klemmen nach diesem Prinzip anfangs noch nicht gefertigt werden. Die Idee der schraubenlosen Klemmen, heute nach dem Wirkungsprinzip richtigerweise als Federkraftklemmen bezeichnet, war jedoch geboren und inzwischen ist die Federklemmtechnik ein weltweit anerkannter Industriestandard.

Organisationsform[Bearbeiten]

Die Geschäftsfelder unterteilen sich in Electrical Interconnections und Automation.

WAGO-Stiftung[Bearbeiten]

Aus der WAGO-Stiftung werden besondere Leistungen der Auszubildenden in den Abschlussprüfungen sowohl an den beiden Standorten Minden und Sondershausen, als auch der Firmen in näherer Umgebung mit Förderpreisen bedacht.

Aufgrund seiner beispielhaften Förderung der Auszubildenden erhielt der jetzige Stiftungsvorsitzende Wolfgang Hohorst am 8. November 2006 das Bundesverdienstkreuz aus den Händen des damaligen thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus.

Kooperationen[Bearbeiten]

Seit 2000 besteht eine Kooperation von WAGO Kontakttechnik mit dem Besselgymnasium in Minden.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artikel auf elektro.net, abgerufen am 3. September 2015
  2. a b c d Artikel auf Focus.de, abgerufen am 3. September 2015

52.299578.92177850Koordinaten: 52° 17′ 58,5″ N, 8° 55′ 18,4″ O