Waukawysk

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Waukawysk | Wolkowysk
Ваўкавыск | Волковыск
(weißrus.) | (russisch)
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Staat: Weißrussland Weißrussland
Woblasz: Flag of Hrodna Voblasts.svg Hrodna
Koordinaten: 53° 10′ N, 24° 28′ OKoordinaten: 53° 10′ N, 24° 28′ O
Fläche: 79 km²
 
Einwohner: 44.084 (2015)
Bevölkerungsdichte: 558 Einwohner je km²
Zeitzone: Moskauer Zeit (UTC+3)
Telefonvorwahl: (+375) 1512
Postleitzahl: 231900
Kfz-Kennzeichen: 4
 
Webpräsenz:
Waukawysk (Weißrussland)
Waukawysk
Waukawysk

Waukawysk (weißruss. Ваўкавыск; litauisch Valkaviskas, russisch Волковыск [Wolkowysk], polnisch Wołkowysk) ist eine Stadt in der Republik Weißrussland in der Hrodsenskaja Woblasz mit rund 44.000 Einwohnern[1]. Es ist Hauptsitz des Rajon Waukawysk.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Westen des Landes zwischen den Städten Hrodna, Brest und Baranawitschy am Fluss Ros'. Knapp 40 km westlich verläuft die EU-Außengrenze zu Polen. Südlich befindet sich der Waukawysker Höhenrücken.

Im Stadtzentrum von Waukawysk

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1005 wurde die Stadt erstmals schriftlich erwähnt. Ab dem 12. Jahrhundert gehörte sie zum Großfürstentum Litauen und hatte eine litauische Festung.

Im Zweiten Weltkrieg gehörte die Stadt und das umliegende Gebiet zum Bezirk Bialystok, wurde dem Deutschen Reich jedoch nicht angegliedert.

In der Stadt bestand das Kriegsgefangenenlager 281, Wolkowysk, für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.[2] Schwer Erkrankte wurden im Kriegsgefangenenhospital 3470 versorgt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Blau ein silberner zurückschauender Wolf (weißrussisch воўк, litauisch vilkas).

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waukawysk liegt an einer Nebenbahnstrecke von Baranawitschy nach Hrodna und an der Straße vom polnischen Białystok nach Baranawitschy.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://pop-stat.mashke.org/belarus-cities.htm
  2. Kurt W. Böhme: Die deutschen Kriegsgefangenen in sowjetischer Hand. Eine Bilanz (= Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges, Bd. 7, herausgegeben im Auftrag der Wissenschaftlichen Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte von Erich Maschke. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1966, S. 201.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]